Iserlohn. (MK) Die Iserlohn Roosters stehen vor dem letzten Hauptrunden-Wochenende mit den beiden Spielen am Freitag (19:30 Uhr) in Schwenningen und am Sonntag daheim (14 Uhr) gegen den ERC Ingolstadt.
Der Playoff-Zug ist zwar für die Waldstädter abgefahren, aber es geht auch noch darum die bestmögliche Platzierung zu schaffen.
Mit fünf Punkten Vorsprung vor dem Vorletzten Frankfurt und vier Punkten Rückstand auf den Elften Augsburg ist in beide Richtungen noch etwas möglich
Camara vor Comeback
Am Donnerstagmittag brach der Iserlohner Tross in Richtung Neckarsprung auf. In Schwenningen wird Stürmer Aanthony Camara nach überstandener Verletzung voraussichtlich sein Comeback feiern können. Max Eisenmenger wird verletzungsbedingt ausfallen. Gordejs Radionovs fehlt aus schulischen Gründen. Insgesamt vertrauen die Sauerländer an diesem Wochenende dem Kader der letzten Wochen. Das bedeutet, dass zum Beispiel Daniel Geiger auch weiterhin bei den Roosters bleibt und nicht die Füchse Duisburg in den Oberliga-Playoffs unterstützen wird.
Sportdirektor Franz-David Fritzmeier erklärt mit Blick auf die beiden Spiele: „Für Schwenningen geht es am Freitag auf jeden Fall noch um etwas und für uns geht es mindestens um die Ehre“, will der 45- jährige keine Zweifel an der ernsthaften Herangehensweise seines Teams aufkommen lassen. Und weiter mit Blick auf den Saisonverlauf: „Ich habe es auch schon der Mannschaft mitgeteilt. Eine Saison hat 52 Spiele und nicht dreißig. Aber trotzdem bin ich mit der Entwicklung in den letzten Monaten, aber auch damit wie die Spieler über die ganze Saison gearbeitet haben, sehr zufrieden.“
In Schwenningen hängen für die Roosters die sportlichen Trauben meistens sehr hoch. Im November unterlagen die Schützlinge von Headcoach Stefan Nyman in der Helios Arena mit 3:0. Auf eigenem Eis unterlag man am Saisonanfang mit 2:3 und feierte Ende Dezember einen 4:2 Sieg.
Saisonabschluss gegen Ingolstadt vor ausverkauftem Haus
Mit dem ERC Ingolstadt wartet dann am Sonntag ebenfalls ein „Brett“ auf die Roosters. Die Panther kommen als Tabellen-Fünfter an den Seilersee. Dem Überraschungscoup zum Saisonstart in Ingolstadt (3:2) folgten zwei Niederlagen mit 5:6 auf eigenem Eis und 2:4 in der Audistadt. Iserlohns Anhänger werden am Sonntag vermutlich auch einen Blick auf Peter Spornberger im ERC-Trikot werfen. Der Südtiroler wird in der Gerüchteküche mit den Roosters in Verbindung gebracht.
Nach dem Spiel wird eine Abschlussfeier stattfinden. Dann werden mit Eric Cornel und Taro Jentzsch zwei Gesichter der Roosters aus den letzten Jahren verabschiedet. (siehe Bericht unten) Ebenfalls verabschiedet wird nach einem Jahr Kapitän Daniel Fischbuch. Stimmen die Gerüchte, dann zieht es Cornel zurück nach Nordamerika, Jentzsch wird mit dem Ligarivalen Straubing in Verbindung gebracht und Fischbuch soll bei den Haien hoch im Kurs stehen.
Das Spiel gegen die Panther ist bereits ausverkauft und bietet einen würdigen Rahmen.
Roosters verabschieden nach der Saison drei verdiente Spieler

Die Iserlohn Roosters verabschieden mit dem Ende der Hauptrunde der Saison 25/26 in der PENNY DEL drei verdiente Spieler, die in der kommenden Saison nicht mehr für die Roosters auflaufen werden: Daniel Fischbuch, Eric Cornel und Taro Jentzsch verlassen die Sauerländer nach der aktuellen Spielzeit, das steht bereits vor den obligatorischen Saisonabschlussgesprächen nach dem Ende der Hauptrunde fest.
Daniel Fischbuch war vor der aktuellen Saison an den Seilersee gewechselt und übernahm von Beginn an Verantwortung: Als Kapitän ging der 32-Jährige von Beginn an voran und wird die Saison voraussichtlich als Top-Scorer der Roosters beenden. Aktuell steht der Flügelstürmer bei 44 Scorerpunkten in 47 Partien.
Eric Cornel spielte fünf Spielzeiten lang am Seilersee und absolvierte in dieser Zeit 260 Spiele im Roosters-Dress, bei denen er 166 Scorerpunkte erzielen konnte. In drei Spielzeiten war Cornel als Assistenzkapitän Teil des Kapitänsteams der Roosters und sowohl auf als auch neben dem Eis ein wichtiger Führungsspieler und Leistungsträger, der während seiner gesamten Zeit in Iserlohn lediglich eine einzige Partie verpasste.
Taro Jentzsch trug ebenfalls in insgesamt fünf Spielzeiten das Roosters-Jersey und absolvierte in dieser Zeit 223 Spiele für die Roosters, in denen er 95 Scorerpunkte erzielen konnte. Jentzsch kam aus der nordamerikanischen Nachwuchsliga QMJHL an den Seilersee, fasste in Iserlohn im Profi-Bereich Fuß und wurde zum Nationalspieler. Nach einem Gastspiel in Mannheim kehrte Jentzsch 2023 nach Iserlohn zurück.
„Wir danken allen drei Spielern für ihre Zeit im Roosters-Jersey und wünschen ihnen sowohl sportlich als auch privat nur das Beste“, betont Roosters-Sportdirektor Franz-David Fritzmeier.
Die drei Akteure werden im Rahmen der Saisonabschlussfeierlichkeiten nach dem letzten Hauptrunden-Heimspiel am kommenden Sonntag verabschiedet.
| Auch interessant: Kader & Gerüchte DEL 2026/2027 |





Leave a comment