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Dordrecht/NL. (MR) Nachdem der Weltranglisten 24. Niederlande bereits am Freitag in Eindhoven den geografischen Nachbarn Belgien (WR 36.) mit 6:4 besiegt hatte, folgte am...

teamlogo_netherlandsDordrecht/NL. (MR) Nachdem der Weltranglisten 24. Niederlande bereits am Freitag in Eindhoven den geografischen Nachbarn Belgien (WR 36.) mit 6:4 besiegt hatte, folgte am Sonntag in der neuen Halle in Dordrecht ein glattes 6:1 für die Gastgeber.

Unter den fachkundigen Augen von Doug Mason – der heute mal als Spielervater im Publikum weilte – zeigte sich das Team von „Bondscoach“ Barry Smith als eine eingespieltere und geschlossenere Truppe als noch im Februar beim Olympia-Qualifikations-Turnier in Bietigheim-Bissingen. Belgien hielt lange Zeit frech mit, konnte sich jedoch oftmals gegen Routine und körperliches Format („John Tripp“) von Spielern wie Wesley Hendriks, Marco Postma oder Diederich Hagemeijer nicht durchsetzen, war allerdings auch nicht chancenlos.

Nach dem ersten Abschnitt stand es 2:0 für Oranje, wobei die belgische Abwehr noch den einen oder anderen Abpraller aus der Gefahrenzone hatte wegräumen müssen. Beide Teams hatten noch einen Pfostentreffer zu verzeichnen. Der mittlere Abschnitt brachte außer zwei Strafen gegen die Gäste, was diese aber sehr gut verteidigten, nur weitere Pfostenkracher für Holland. Der planmäßige Goaliewechsel bei Belgien änderte hier zunächst nichts. Genau wie vorher der Topspieler der Vorjahres-WM, Bjorn Steijlen, ließ auch die Nr. 2 im belgischen Tor, Arthur Legrand vieles abprallen.

Mit einem frühen Treffer meldete sich Team Belgien in den Schlussabschnitt, als in der 42. Mitch Morgan mit der Rückhand aus spitzem Winkel Oranjes Martijn Oosterwijk überwinden konnte. Belgien spielte jetzt befreiter auf, machte mehr Druck, doch mit einem weiten Pass aus der eigenen Zone wurde Hollands Raphael Joly bedient. Er blieb am weit herausgekommenen Goalie hängen, doch der aufgerückte Kevin Bruijsten hatte keine Mühe, die Scheibe über den Goalie zu heben (46.). Aber die Gäste steckten nicht auf, allein ihre Aktionen waren oftmals zu ungenau, sodass sie nicht näher herankamen. Auch kam meist nur ein einzelner Spieler durch, die nachrückenden belgischen Mitspieler waren immer so eng abgedeckt, dass hier keine Rebounds möglich waren. Und so kam es, wie es kommen musste: erst konnte Mitch Morgan seine Großchance für Belgien nicht verwerten, dann wurde Lars van Sloun mit weitem Pass in Szene gesetzt, dass er in Penaltymanier den 4. Treffer markieren konnte (51.). Marco Postma hielt wenig später den Schläger rein und machte damit alles klar (52.). Ein Powerplay für Belgien brachte so überhaupt nichts ein, hielten doch die Mannschaftskameraden von Steve Mason die Gäste weitestgehend überhaupt aus dem Angriffsdrittel fern. Und es wurde noch bitterer für Schwarz-Gelb-Rot: in eben dieser Überzahl Belgiens konnte der lange Hagemeijer einen Konter fahren, Mason lief mit, und mit wunderschön vorgetragenem Doppelpassspiel verluden sie den Goalie zum Endstand von 6:1 (55.). Belgien steckte nicht auf, kam noch das eine oder andere Mal vor das gegnerische Tor, konnte aber am Ergebnis nichts mehr ändern.

Ab kommenden Sonntag (14.4.) geht es für beide Teams in ihren jeweiligen Gruppen um Weltmeisterschaftspunkte: Nederland spielt in der Division I Gruppe B in Donetsk / Ukraine gegen Estland, Litauen, Polen, Rumänien und die Ukraine; Belgien hingegen trifft als Aufsteiger in der Division II Gruppe A in Zagreb / Kroatien auf die Teams aus Australien, Kroatien, Spanien, Island und Serbien. Da nur der jeweils Letzte dieser Turniere absteigt, ist zumindest ein Verbleib der heutigen Kontrahenten in ihren jeweiligen Gruppen nicht unwahrscheinlich.

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