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Duisburg. (MR) Auch gegen die Black Dragons Erfurt gaben sich die Füchse Duisburg keine Blöße im Kampf um einen der beiden begehrten Spitzenplätze der...
Sebastian Busch (EVD) im Bandenzweikampf - © by Eishockey-Magazin (DR)

Sebastian Busch (EVD) im Bandenzweikampf – © by Eishockey-Magazin (DR)

Duisburg. (MR) Auch gegen die Black Dragons Erfurt gaben sich die Füchse Duisburg keine Blöße im Kampf um einen der beiden begehrten Spitzenplätze der Ost-West-Zwischenrunde und siegten 7:1 (3:1/2:0/2:0) vor knapp 1100 Zuschauern.

Die Gäste aus der Ostliga hatten sich zwar viel vorgenommen und wussten auch, dass Duisburg ein schwerer Gegner werden würde, das Ergebnis fiel jedoch aus Sicht des Gästetrainers Tim Donnelly etwas zu hoch aus. So hatte Duisburg das erste Powerplay in diesem strafenarmen Spiel direkt zum Führungstreffer nutzen können (Pfohl, 8. Min.), doch der Ausgleich fiel kaum eine Minute später, als Florian Lüsch die Scheibe erfolgreich hineinstochern konnte (9.). Mit einem Doppelschlag und abgefälschten Schüssen stellten die Füchse in der 13. Spielminute bereits die Weichen auf Sieg (Lascheit und Ziolkowski). Kurz vor der Sirene hätten die Gäste beinahe nochmals Grund zum jubeln gehabt, denn Duisburgs Max Faber überraschte seinen eigenen Goalie mit seiner Rückgabe an den Pfosten. Mit der Rückhand einfach mal auf das Tor schießen, dachte sich der heute wieder für die Füchse verteidigende Kölner Pascal Zerressen zu Beginn des mittleren Abschnittes, und das war ein guter Gedanke (24.). Mike Schmitz zu Spielmitte zog von der Blauen ab, Dominik Lascheit veränderte die Flugbahn ein wenig, und es stand 5:1 (30.). Dazwischen das, was Füchse-Trainer Uli Egen nach dem Spiel wieder einmal bemängeln musste: die Füchse versenken zu wenige ihrer Chancen! Dagegen konnten Routinier Jan Zurek oder auch Florian Lüsch manches Mal dem Bewacher enteilen, zeigten sich allerdings auch nicht treffsicherer.

Im Schlussabschnitt erneut der frühe Treffer, den sich diesmal Noureddine Bettahar erarbeitet hatte (44.). Erfurt gab nicht auf, so versuchten sich Adam Sergerie und Oliver Kämmerer aus verschiedenen Positionen. Nachdem Oliver Otte die Scheibe versenkt hatte – allerdings nur irgendwo in der Ausrüstung von Füchse-Goalie Felix Bick – traf Dennis Fischbuch auf der anderen Seite vermeintlich ins Schwarze, und die Fans hinter dem Tor forderten „Videobeweis“. Es war bereits die Schlussphase, als nochmals ein Dragon auf die Strafbank musste. Kevin Orendorz hatte sich mit mehreren Versuchen „herangetastet“ und konnte jetzt endlich auch seinen Treffer verbuchen (57.); es sollte der letzte Treffer des Abends sein.

 

EV Duisburg – EHC Erfurt 7:1 (3:1/2:0/2:0)

Tore: 1:0 (7:29) Pfohl (Neumann/Faber) 5-4PP; 1:1 (8:48) Lüsch (Sergerie/Kämmerer); 2:1 (12:09) Lascheit (Orendorz/Neumann); 3:1 (12:24) Ziolkowski (Schmidt); 4:1 (23:03) Zerressen (Schmidt/Bettahar); 5:1 (29:20) Lascheit (Schmitz/Orendorz); 6:1 (43:06) Bettahar (Fröhlich); 7:1 (54:12) Orendorz (Lascheit/Ziolkowski)

Schiedsrichter: Franz

Strafen: Duisburg 2 – Erfurt 8

Zuschauer: 1077

Aufstellung:

Duisburg: Bick – Zerressen, Schmidt; Walkowiak, Faber; Pietsch, Neumann; M. Schmitz – Huebscher, Pfohl, Meisinger; Orendorz, Lascheit, Ziolkowski; Busch, Niederberger, Fischbuch; Bettahar, Krämer, Fröhlich; Schneider

Erfurt: M. Otte – Kämmerer, Nickel; Hofmann, Ulitschka; Regner, Zech – Grosch, Menard, Zurek; Sergerie, Schümann, Lüsch; O. Otte, Manske, Weise; Belitz

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