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Denver, CO. (DH) Im Vergleich zur Vorsaison konnte die Avalanche satte 20 Punkte zulegen, dennoch reichte es auch diesmal nicht zur Play-Off-Teilnahme. Bereits zum...

Denver, CO. (DH) Im Vergleich zur Vorsaison konnte die Avalanche satte 20 Punkte zulegen, dennoch reichte es auch diesmal nicht zur Play-Off-Teilnahme. Bereits zum vierten mal in sechs Jahren gelang es dem Team aus Denver nicht, sich unter die besten acht Teams im Westen zu spielen.

Dennoch wurde Coach Joe Sacco mit einem neuen Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet, er soll die mit Talenten gespickte Truppe Stück für Stück näher bringen an die Spitze der Northwest-Division.

Und der große Hoffnungsträger dieser Mission ist erst 19 Jahre alt. Der Schwede Gabriel Landeskog überzeugte in seinem ersten Profijahr auf ganzer Linie, erzielte 52 Scorerpunkte und harmonierte prächtig mit den Sturmkollegen Ryan O’Reilly und Steve Downie. O’Reilly (21) wurde an seiner Seite gar bester Scorer des Teams mit 55 Punkten und zählt ebenso zu den positiven Überraschungen der Saison in Colorado.

Der Schwede Gabriel Landeskog sorgte gleich für Furore – © by Media

Da Sacco diese Reihe wohl kaum auseinander reißen wird stellt sich die Frage, wer die Centerposition der ersten Reihe einnehmen wird. Matt Duchene wirkte vor seinem verletzungsbedingten Ausfall regelrecht lustlos, ohne den gewohnten Einsatzwillen, der ihn noch im Vorjahr auszeichnete. Die logische Konsequenz waren somit auch nur 28 Scorerpunkte in 58 Spielen, 2011 waren es noch derer 67! Und auch Paul Stastny stagniert in seinen Leistungen. Der 26-jährige Kanadier ist der Topverdiener im Team mit einem $ 6,6 Mio. Vertrag, doch die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllte er nun schon im zweiten Jahr hintereinander nicht. Gut möglich dass Stastny nur noch Einsatz in der dritten Sturmreihe und im Powerplay findet.

Neu verpflichtet wurde ein heiß begehrter Free Agent, P.A. Parenteau, der nach zwei äußerst erfolgreichen Jahren bei den NY Islanders einen Vier-Jahres-Vertrag unterschrieb. An der Seite von John Tavares glänzte er als spielstarker und schneller Vorbereiter. In Colorado ist er als Rechter Flügel in der ersten Reihe mit Milan Hejduk und Duchene (Stastny?) vorgesehen.  Ein weiteres neues Gesicht ist Arbeiter John Mitchell von den New York Rangers. Defensivspezialist Jay McClement (Toronto) und der häufig verletzte Peter Mueller (Florida) verließen die Avalanche.

In der Verteidigung ruhen die Hoffnungen auf Erik Jonson (24), der an der Seite von Jan Hejda den Spielaufbau leiten soll. Mit Greg Zanon konnte noch ein erfahrener Blueliner aus Boston verpflichtet werden. Interessant ist ein Blick auf die jungen Talente der Avalanche. Mit Stefan Elliott, Tyson Barrie scheinen bereits zwei bereit für einen Stammplatz in der NHL, dahinter wird Duncan Siemens vielleicht noch ein weiteres Jahr Ausbildung brauchen, gilt aber als eines der größten Verteidigertalente.

Im Tor bleibt Semyon Varlamov die designierte Nummer eins. Dahinter hat Backup Jean-Sebastien Giguere jedoch gezeigt, dass seine Verpflichtung im letzten Sommer Gold wert war. Er war mehr als ein Ersatzmann für Varlamov und wurde zurecht mit einem neuen Zwei-Jahres-Vertrag ausgestattet.

 

Fazit

Paul Stastny – © by Media

 

Stastny und Duchene sind die Sorgenkinder der Colorado Avalanche. Nur wenn sie zu alter Stärke zurückfinden ist das junge Team in der Lage, das Play-Off-Rennen so lange wie möglich offen zu gestalten. Die Abwehr ist zwar quantitativ gut besetzt aber es fehlt ein überragender Quarterback für das Powerplay.

 

Prognose: Rang 12-14 in der Western Conference

 

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