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Buffalo, NY (DH) Die Aufholjagd zum Saisonende war leider nicht von Erfolg gekrönt. Ganze 3 Punkte trennten Buffalo vom achten Platz und der damit...

Buffalo, NY (DH) Die Aufholjagd zum Saisonende war leider nicht von Erfolg gekrönt. Ganze 3 Punkte trennten Buffalo vom achten Platz und der damit verbundenen Play-Off Teilnahme. Und das, nachdem der neue Besitzer Terry Pegula vor der Saison noch kräftig sein Scheckbuch öffnete, was u.a. Christian Ehrhoff und Ville Leino zu den Sabres brachte.

Doch wer dachte, dass nun der große Kehraus in Buffalo beginnt, wird überrascht sein. Mit Center Derek Roy (Dallas) und Brad Boyes (NY Islanders) verließen lediglich zwei Spieler das Team von Coach Lindy Ruff. Des Weiteren ist die Zukunft von Jochen Hecht sowie Ales Kotalik noch ungewiss. Beide wurden am Ende der Saison zu Unrestricted Free Agents, ob sie in Buffalo verbleiben ist eher unwahrscheinlich. Hecht hatte in der letzten Saison zu häufig mit Verletzungen zu kämpfen, kam nie wirklich in Fahrt. Und im Alter von mittlerweile 35 Jahren ist es auch in der NHL nicht einfach, einen neuen und gut dotierten Vertrag zu erhalten.

Die Neuverpflichtungen von Steve Ott und John Scott bringen dem Team zumindest neue Durchschlagskraft und Härte mit. Die fehlte dem oft zu brav spielenden Team von Buffalo nämlich in so manchem Spiel der letzten Saison.

Alexander Sulzer – © by Media

Zum Ende der letzten Spielzeit schien sich das Team endlich gefunden zu haben. Die Sturmformation mit Rookie Marcus Foligno, Tyler Ennis und Drew Stafford harmonierte prächtig und könnte so auch in der neuen Saison gemeinsam auflaufen. Dies würde bedeuten, dass der zur Trading Deadline verpflichtete Cory Hodgson in die erste Reihe vorrücken würde neben den Flügeln Thomas Vanek und Jason Pominville. Sollten Nathan Gerbe und Ville Leino zu alter Stärke zurückfinden, wären sie zusammen mit Steve Ott eine bemerkenswert starke dritte Reihe. Einer der Verlierer der letzten Saison, Luke Adam, muss gar um einen Kaderplatz im Trainingscamp kämpfen, dabei begann er die letzte Saison noch als Center der ersten Reihe!

Die Verteidigung der Sabres wurde mit Adam Pardy aus Dallas lediglich ergänzt. Nach jeweils enttäuschenden Leistungen in der Vorsaison stehen Tyler Myers und Christian Ehrhoff nun unter Druck. Ehrhoff konnte seine guten Werte aus Vancouver (von 50 auf 32 Scorerpunkte) nicht bestätigen, Myers` Entwicklung ist noch negativer. Nach 48 Punkten aus seiner Rookie-Saison folgten 37 in 2010/11 auf nun noch bescheidene 23 der letzten Spielzeit.Für einen weiteren deutschen Verteidiger im Team wird es ganz eng. Alexander Sulzer ist einer von acht Verteidigern mit One-Way Veträgen, obwohl nur sieben den Sprung in den endgültigen Kader schaffen werden. Neben den gesetzten Jordan Leopold, Robyn Regehr, Andrej Sekera, Mike Weber und eben Ehrhoff und Myers sind auch noch die Rokkies Brayden McNabb und TJ Brennan auf dem Sprung ins Team. Gut möglich, dass sich hier noch ein Trade bis zum Saisonstart anbahnt.

 

Im Tor sind die Posten klar vergeben. Ryan Miller konnte nach einer Gehirnerschütterung wieder zu alter Stärke zurückfinden und dem Team aus Buffalo die nötige Sicherheit geben. Jhonas Enroth ist ein starker Backup, der in so manch anderem NHL-Team sogar als Nummer eins Goalie starten könnte.

Zweite Saison in Buffalo: Christian Ehrhoff – © by Eishockey-Magazin (OM)

 

Fazit

Die Buffalo Sabres haben im letzten Jahr kollektiv versagt, der miserable Start der letzten Saison verhinderte eine bessere Platzierung. Das Team schien sich bereits zum Ende der letzten Spielzeit gefunden zu haben und wird im Osten wieder eine Rolle bei der Vergabe der Play-Off Plätze mitreden.

 

Prognose: Rang 6-8 in der Eastern Conference

 

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