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Neuwied. (PM EHC) Es gibt diese Floskeln von „großartiger Generalprobe“, „Rückenwind“ für die bevorstehenden Play-offs und „einem Zeichen“, das gesetzt wurde. Oder man wählt... Neuwied: 8:0-Sieg ist Muster ohne Wert

Christian Neumann – © EHC Media

Neuwied. (PM EHC) Es gibt diese Floskeln von „großartiger Generalprobe“, „Rückenwind“ für die bevorstehenden Play-offs und „einem Zeichen“, das gesetzt wurde. Oder man wählt die tiefgründigere Betrachtungsweise, die einem nach dieser Partie auf den richtigen Analyse-Weg bringen.

Um auf diesen Weg zu gelangen, führt der Zwischenstopp zwangsläufig über den Spielberichtsbogen, der bereits verrät, wie der 8:0-Sieg des EHC „Die Bären“ 2016 inklusive Shut-out für Jendrik Allendorf bei seinem Halbfinalgegner Dinslakener Kobras einzuschätzen ist. Was der klare Erfolg vor 148 Zuschauern in der Schlangengrube bedeutet? Neuwieds Trainer Leos Sulak brauchte dafür nur ein Wort: „Null.“

Warum? Weil sein Dinslakener Kollege Milan Vanek nicht seine etatmäßige Nummer eins Justin Schrörs ins Tor stellte, sondern Ersatzmann Lucas Eckardt spielen ließ. Außerdem zogen sich bei den Gastgebern die beiden tschechischen Torjäger Martin Benes und Marek Malinsky nicht um. „Wir werden am Freitag, wenn das Halbfinale beginnt, eine ganz andere Dinslakener Mannschaft sehen“, ist sich Sulak sicher.

Neuwied fehlten im letzten Hauptrundenspiel Verteidiger Daniel Pering, der langzeitverletzte Dennis Berk und Torben Beeg. Ansonsten passt es perfekt in den Zeitplan, dass Maximilian Wasser, Stephan Fröhlich und Tobias Etzel wieder an Bord sind. Die Bären nutzten die Möglichkeit, das Zusammenspiel und die Abstimmung weiter voranzutreiben. Trainer Sulak nahm Erkenntnisse mit, die er beim Formieren der Play-off-Reihen mit einfließen lassen wird. Die Erkenntnisse vom Sonntag betrafen aber ausschließlich die eigene Mannschaft.

Dinslaken: Eckardt – Hüsken, Prothmann, Musga, Schäfer, Dreyer, Furda, Richter, Hofschen, Spazier, Appelhans, Baum, Klein, Cleven, Mensch, Töbel.
Neuwied: Allendorf – Steinschneider, Hellmann, D. Schlicht, Wolf, Klyuyev S. Schlicht, Neumann – Fröhlich, S. Asbach, Litvinov, Apel, Braszczok, Häufler, B. Asbach, Hast, Sperling, Schneider, Wasser, Vlach, Etzel.
Schiedsrichter: Christian Perlitz.
Zuschauer: 148.
Strafminuten: 12:8.
Tore: 0:1 Dennis Schlicht (Apel) 13‘, 0:2 Dennis Schlicht (Hast, Hellmann) 18‘, 0:3 Janeck Sperling (Fröhlich, Steinschneider) 22‘, 0:4 Fabian Hast (Wasser) 25‘, 0:5 Tobias Etzel (Apel) 30‘, 0:6 Björn Asbach (Etzel, S. Schlicht) 34‘, 0:7 Christian Neumann (Litvinov) 37‘, 0:8 Daniel Vlach (Wasser) 46‘.

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