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Hamburg. (EM) Frisch zurück von der Ligen-Tagung aus Leipzig konnte Hamburgs Geschäftsführer Sven Gösch am Samstag den Anhängern der Crocodiles Hamburg im Live Talk... Neues von den Crocodiles Hamburg: “Wollen nicht Regionalliga spielen“ – Positive Signale des DEB an die Nordklubs

Sven Gösch – © Sportfoto-Sale (RH)

Hamburg. (EM) Frisch zurück von der Ligen-Tagung aus Leipzig konnte Hamburgs Geschäftsführer Sven Gösch am Samstag den Anhängern der Crocodiles Hamburg im Live Talk einige Neuigkeiten präsentieren.

Positive Signale des DEB

Am Treffen der Oberlilgaklubs nahmen auch die Vertreter aus Hamm, Herford und Limburg teil, die ihre Lizenzunterlagen bekanntlich für die Oberligasaison 20/21 eingereicht hatten.
Sven Gösch erklärte, dass alle nun 13 Klubs gewillt sind die Saison in der Oberliga zu spielen und es diesbezüglich auch positive Signale Seitens des DEB gab. Klar sei, dass Spiele ohne Zuschauer nicht darstellbar sind und für alle nicht infrage kommen.

Angedacht ist ein etwas nach hinten gelegter Saisonstart, um möglichst noch viele Lockerungen in den verschiedenen Bundesländern „mitnehmen“ zu können. Denkbar wäre hier Mitte bis Ende Oktober, um die angedachte Doppelrunde mit 52 Spieltagen bis Mitte März durchspielen zu können. Dadurch werden sich aller Voraussicht nach auch einige Spieltage „unter der Woche“ ergeben. Sollte es durch die Pandemie nur zu einer Einfachrunde kommen, dann müsste diese spätestens Anfang Januar starten, wie Sven Gösch im weiteren Verlauf des Talks erklärte.

“Wollen nicht Regionalliga spielen“

„Wir wollen definitiv nicht Regionalliga spielen. Aber für den Fall, dass wir keine Zuschauer in die Halle lassen können, werden die Crocodiles mit einem Regionalligateam spielen können. Das hat natürlich nichts mit der jetzigen Mannschaft zu tun. Auch da wird es nicht möglich sein Spieler dann zu bezahlen. Also bleiben wir mal positiv, dass wir dann auch vielleicht Ende Oktober anfangen können zu spielen“, erklärt Sven Gösch den Hamburger Plan B bezüglich einer Teilnahme in der Regionalliga Nord.

Crocodiles planen Saisonstart ohne Importspieler und ohne DEL2 Kooperationspartner

Rico Rossi – © Sportfoto-Sale (RH)

Aktuell haben die Crocodiles zwölf Spieler unter Vertrag. Stand heute werden die Hanseaten laut Sven Gösch ohne Ausländer in die Saison starten.
Eine Sonderrolle nimmt hierbei Rico Rossi ein. Der 21- jährige in Nordhorn geborene Italo-Kanadier und Sohn von Dresdens Coach Rico Rossi Senior, erwartet in den kommenden Wochen seinen deutschen Pass. Für Sven Gösch gilt er als guter junger deutscher Spieler.

Anders als in der Vorsaison, als die Crocodiles mit den Lausitzer Füchse kooperierten, werden die Hamburger in der neuen Spielzeit vermutlich ohne DEL2-Kooperationspartner an den Start gehen.

Crocodiles nehmen einen Teil der Schulden mit in die neue Spielzeit

Das vor einigen Wochen öffentlich gemachte Defizit von rund 50.000 Euro wurde ein Stück weit aufgefangen. Die Crocodiles werden aber aber einen Teil der Schulden mit in die nächste Saison nehmen müssen.

Dementsprechend wird sich die Kaderplanung und die Kaderstärke nach dem richten, was finanziell möglich ist.

Zu weiteren Personalien konnte und wollte sich Sven Gösch nicht näher äußern. Immerhin ließ er sich vielsagend „entlocken“, dass „Dauerbrenner“ Patrick Saggau noch nicht unterschrieben hat und es Fabio Calovi in Italien momentan gut gehe. Die Fans werden sich hier also noch etwas gedulden müssen.

Natürlich hat man sich auch bei den Crocodiles schon Gedanken über Veränderungen im Tagesgeschäft Spielbetrieb gemacht, wenn alles planmäßig losgehen sollte. Um weniger Personalaufwand an der Abendkasse betreiben zu müssen ist ein Preisaufschlag auf alle an der Abendkasse verkauften Tickets geplant. Dadurch möchte man mehr Zuschauer dazu bringen sich ihr Ticket im Vorfeld eines Spiels in der Geschäftsstelle oder online zu kaufen. Noch nicht endgültig sich ist, wann zukünftig die Heimspiele der Crocodiles am Sonntag beginnen werden. Sven Gösch würde gerne auf 18 Uhr wechseln, um in der Fußballstadt Hamburg den Spielen des HSV und des FC St. Pauli mehr ausweichen zu können. Natürlich auch in der Hoffnung, dass einige Fans nach dem Fußballspiel auch noch bei den Crocodiles vorbeischauen.

Wunsch nach einer neuen Halle bleibt

Nach wie vor wünschen sich die Crocodiles mittelfristig eine neue Eissporthalle. Der Wunsch besteht nach wie vor, allerdings räumte Sven Gösch ein, dass man momentan in der aktuellen Situation alle Kraft in die aktuellen Aufgaben stecke. Das Thema Halle werde man aber nicht aus den Augen verlieren und zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufgreifen.

Apropos Zeitpunkt. Am 10. Oktober feiern die Crocodiles ihr 30-jähriges Bestehen. Perfekt wäre es, wenn man das Jubiläum zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit den Fans begehen könnte.

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