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Davos (AR). Auch wenn es in der letzten Saison coronabedingt keine Play-offs gab, konnte der Traditionsklub aus dem Bündner Land sehr gute Leistungen zeigen... National League-Vorschau (8): Heute mit dem HC Davos

HC Davos

Davos (AR). Auch wenn es in der letzten Saison coronabedingt keine Play-offs gab, konnte der Traditionsklub aus dem Bündner Land sehr gute Leistungen zeigen und somit ihre zahlreichen Fans zufriedenstellen.

In der vergangenen Spielzeit verfügte man über ein starkes Torhüterduo, doch mit dem Erwerb von Mayer für die nächsten fünf Jahre, musste van Pottelberghe ligaintern zu Biel wechseln. Mayer und Aeschlimann bilden von nun an das Goalie-Duo im Dienste des HC Davos.

In der Verteidigung tat sich rein von der Personalpolitik gar nichts. Buchli, Barandun und Heinen sind zwar jung, aber immer für sehr gute Leistungen zu haben. DuBois und Stopp sind routinierte Akteure, die durchaus noch auftrumpfen können, aber irgendwann der Jugend das Kommando übergeben werden. Wenn man den Transfersommer unter die Lupe nimmt, verhielt sich der HC Davos eher zurückhaltend bis ruhig. Bis auf den Angreifer Knak kam kein neuer Spieler zu den Bündnern.

Kessler und Brader verließen das Kollektiv, was zur immediaten Folge hatte, dass das Team an Kaderbreite einbüßte. Und diese wäre in dieser Spielzeit von immenser Wichtigkeit. Zudem hatte man bereits vier Legionäre zusammen, als Tedenby von seiner Ausstiegsklausel Gebrauch machte und seine sieben Sachen zusammenpackte und in die KHL zog. Mit 37 Scorerpunkten war er in der abgelaufenen Saison der zweitbeste Akteur. Turunen aus Finnland hat beim HC Davos unterschrieben. Der Flügelflitzer ist mit 24 Lenzen sehr jung, aber seine Werte sind sehr überzeugend. So sammelte er in den letzten beiden Spielzeiten in seiner Heimat in 117 Partien 119 Scorerpunkte. Auch wenn er etwas unbeweglich scheint, ist jeder Punkt für den HC Davos ein gewonnener.

Nach der grottenschlechten Saison 2018/19 konnte man sich im Vorjahr etwas fangen. Die Bündner um Sportchef Raffainer und Trainer Wohlwend möchten wieder aus dem Vollen schöpfen. Auch wenn man sich auf dem Transfermarkt eher verhalten verhielt, ist ein Viertelfinaleinzug im Play-off durchaus im Bereich des Realistischen. In der Mannschaft steckt durchaus einiges an Potenzial, das es nun auszuschöpfen gilt.

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