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Bern (AR). Die Zeiten, in denen der SC Bern quasi im Vorübergehen die Meisterschaft gewinnen würde, gehören endgültig der Vergangenheit an. In dieser Saison... National League-Vorschau (12): Heute mit dem SC Bern

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Bern (AR). Die Zeiten, in denen der SC Bern quasi im Vorübergehen die Meisterschaft gewinnen würde, gehören endgültig der Vergangenheit an.

In dieser Saison gehören die Hauptstädter keinesfalls zu den großen Favoriten. Seitdem Genoni den Klub verlassen hatte, war Schlegel keineswegs der sichere Rückhalt im Tor. Karhunen ist gut und hat in der letzten Spielzeit seinem kollektiv viel Rückhalt gegeben. In dieser Saison hütet der 22-jährige Wüthrich den Kasten. Mal sehen, wie er sich in der ranghöchsten, schweizerischen Liga behaupten kann.

Krüger, der acht Jahre lang das Trikot des SC Bern trug, musste sich einen neuen Dienstherrn suchen. Das Arbeitspapier des 33-jährigen Abwehrhünen wurde nicht mehr verlängert. Neu in der Defensivabteilung sind Thiry und Zryd. Beide Akteure waren im letzten Jahr für den EV Zug im Einsatz. Doch beide Akteure sind noch jung. Gerber, der zweitälteste Akteur der National League ist auch in der Verteidigung im Einsatz. Neuenschwander ist auch hinten im Einsatz, und Bader muss sich erst durchkämpfen. Sterchi wechselte in die zweite Liga.

Wenn man sich den Kader des SC Bern näher ansieht, erkennt man, dass nur drei Legionäre für den Altmeister die Schlittschuhe schnüren. Neben Goalie Karhunen sind es Jeffrey und Brithén. Ersterer ist sein Geld sicher wert, zumal er in vier Saisonen für den Ligakonkurrenten aus Lausanne über 200 Scorerpunkte sammelte, zweitgenannter Spieler ist noch unbekannt und muss sich erst in der Schweiz einleben und ins Team integrieren. Das finanzielle Budget sorgte dafür, dass die Mannschaft nicht mit fünf Ausländern in die Spielzeit 2020/21 starten kann.

Trotzdem oder gerade deswegen kann man schwer beurteilen, wie die Berner durch die Saison kommen werden. Die vergangene Spielzeit war ein Ausrutscher, und alle hoffen, dass das am Ende erzielte ernüchternde Ergebnis einer Eintagsfliege gleichkommt. Haas ist wieder zurückgekehrt, und Moser, Blum, Rüfenacht und Gerber werden auch nicht mehr jünger. Das zuletzt angeführte Quartett kommt auf rund 140 Lebensjahre und kann mit Erfahrung punkten. Aber ob das reicht? Wir werden sehen, wohin die Reise der Hauptstädter führen wird. Der neue Headcoach Nachbaur muss seine Jungs auch erst kennenlernen. Und das geht nicht von heute auf morgen.

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