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Nagelpilz, medizinisch auch Onychomykose genannt, ist vor allem bei Sportlern weit verbreitet. Durch die engen Schuhe beim Eishockey und die sich darin anstauende Hitze,... Nagelpilz bei Sportlern – die Infektion sollte nicht unterschätzt werden

Nagelpilz, medizinisch auch Onychomykose genannt, ist vor allem bei Sportlern weit verbreitet. Durch die engen Schuhe beim Eishockey und die sich darin anstauende Hitze, kann sich sowohl Fußpilz als auch Nagelpilz bestens einnisten. Im Folgenden wird erklärt, wie man Nagelpilz effektiv behandelt, woher der Pilz kommt und wie man ihn erkennen kann.

Die richtige Behandlung bringt den Erfolg

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten von Nagelpilz. Die Infektion kann nicht von selbst heilen und muss immer mit geeigneten Mitteln behandelt werden. Wird zu lange gewartet, kann sich der Pilz auch auf weitere Zehennägel ausbreiten und ein Behandeln verkomplizieren. Außerdem wird der Heilungsprozess verzögert.

Wer rechtzeitig mit der Therapie beginnt, kann seinen Nagel in den meisten Fällen retten. Bei der medikamentösen Behandlung kommen äußerlich anzuwendende Mittel wie Nagellack oder Creme zum Einsatz. Für die innerliche Therapie gibt es verschiedene Wirkstoffe in Tabletten- oder Kapselform.

Je nach Krankheitszustand entscheidet der Arzt, ob der Pilz äußerlich, innerlich oder in einer Kombinationstherapie bekämpft wird. Wenn bereits mehr als die Hälfte des Nagels betroffen ist, mehr als zwei Nägel befallen sind oder die Nagelwurzel infiziert ist, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Ist dies noch nicht der Fall, kann der Nagelpilz mit verschreibungsfreien Medikamenten aus der Apotheke zur äußerlichen Anwendung behandelt werden. Es gibt einen wasserlöslichen Nagellack für die tägliche Anwendung, einen wasserfesten Nagellack für die wöchentliche Therapie oder Cremes zum Auftragen.

Das Entscheidende bei der Therapie ist die kontinuierliche Durchführung. Der hartnäckige Erreger kann nur mit sehr viel Geduld bekämpft werden. Weitere Informationen zur Behandlung von Fuß- und Nagelpilz und den verschiedenen Medikamenten ist z.B. auf otcberatung.de zu finden.

Ursachen von Nagelpilz: wie entsteht er?

Die Nagelmykose ist eine weltweit verbreitete Erkrankung der Finger- und Zehennägel. Bei Sportlern sind jedoch hauptsächlich die Füße betroffen, da dort das ideale Überlebensklima für die Erreger herrscht. Pilze lieben Feuchtigkeit und Wärme.

Auslöser der Infektion mit Nagelpilz sind meistens Fadenpilze. Diese sogenannten Dermatophyten ernähren sich vom Keratin der Nägel und breiten sich so am Nagel aus. Weitaus seltener sind Schimmel- oder Hefepilze für eine Infektion verantwortlich. Unbehandelt kann der Pilz den betroffenen Nagel zerstören, weitere Nägel befallen und Entzündungen verursachen, die große Schmerzen mit sich bringen.

Nagelpilz ist sehr ansteckend und die Übertragung erfolgt über zwei verschiedene Wege. Entweder steckt man sich über direkten Kontakt mit einer erkrankten Person an (Kontaktinfektion), oder der Pilz wird über eine indirekte Schmierinfektion an infizierten Böden übertragen. Hierzu zählen vor allem Umkleidekabinen oder Gemeinschafsduschen.

Wenn ein Mitglied der Mannschaft an Fuß- oder Nagelpilz erkrankt ist, verteilt er die infizierten Hautschuppen barfuß in der Kabine und der Dusche. Wenn die Mannschaftskameraden dann ohne Badeschlappen über den infizierten Boden laufen, haben sie sich schnell angesteckt. Auch das feuchtwarme Klima in den Kabinen ist perfekt für das Überleben der Pilze.

Ein weiterer Risikofaktor sind kleine Verletzungen an den Füßen. Durch Schläge auf den Fuß und die engen Schlittschuhe kommt es häufig zu Mikroverletzungen an den Zehen, die eine ideale Eintrittspforte für den Pilzerreger darstellen. Sowohl Fußpilz als auch Nagelpilz können sich ohne Probleme festsetzen.

Ein unbehandelter Fußpilz birgt großes Risiko

Man zieht sich Nagelpilz häufig durch eine unbehandelte Infektion mit Fußpilz zu. Der Pilz siedelt sich an den Füßen an und kann sich mit der Zeit in Richtung der Zehen ausbreiten. Letztendlich kommt er an den Fußnägeln an und befällt diese.

Fußpilz kann innerhalb weniger Wochen gut behandelt werden. Wer jedoch zu lange mit einer Behandlung wartet, kann die Infektion zu den Nägeln verschleppen. Eine Therapie von Nagelpilz ist deutlich langwieriger und erfordert mehr Geduld, da sie über ein Jahr dauern kann. Man muss warten, bis der Nagel vollständig neu nachgewachsen ist und das dauert bei Fußnägeln viele Monate.

Wie erkennt man Nagelpilz?

Der wichtigste Schritt bei einer Infektion mit einem Pilz ist, dass man die Erkrankung erkennt. Zu Beginn ist Nagelpilz nicht schmerzhaft, lediglich das Aussehen der betroffenen Nägel verändert sich. Wer eine Behandlung aber unnötig verzögert, riskiert Schmerzen und den Verlust seines Nagels. Daher ist es wichtig, unmittelbar nach dem Erkennen der Krankheit mit der richtigen Therapie zu beginnen.

Anfangs verfärbt sich der betroffene Nagel weiß, in manchen Fällen auch bräunlich oder gelblich. Es kommt zum Glanzverlust und mit der Zeit verdickt sich die Nagelplatte. Die Verformung nimmt im fortgeschrittenen Stadium zu, bis sich der Nagel langsam vom Nagelbett abhebt. Im Endstadium kann sich der Nagel vollständig ablösen und zu einer Entzündung des Nagelbettes führen.

Die typische Verlaufsrichtung des Pilzes ist vom Nagelende hin zur Unterseite des Nagels, bis er schließlich die Nagelwurzel erreicht. Die große Zehe ist am häufigsten von einer Infektion mit Nagelpilz betroffen.

So schützt man sich als Sportler vor einer Erkrankung

  • Immer Badeschlappen in Kabine und Gemeinschaftsdusche tragen
  • Wäsche und Handtücher bei mindestens 60°C waschen, um Pilzsporen abzutöten
  • Schuhe zwischen Trainings gut trocknen lassen (am besten 2 verschiedene Paare besitzen)
  • Gegebenenfalls Schuhe regelmäßig desinfizieren
  • Socken täglich wechseln

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