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Nächster 3:0-Heimsieg der Starbulls Rosenheim: Pulkkinen-Doppelpack bändigt Kaufbeuren

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Luigi Calce hechtet in den Kaufbeurer Torraum - © Starbulls Rosenheim Media (Schirmer/Löffler)
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Rosenheim. (PM Starbulls) Am 33. Spieltag der DEL2 empfingen die Starbulls Rosenheim den Tabellenletzten ESV Kaufbeuren im ROFA-Stadion – und feierten vor 4.021 Zuschauern einen verdienten 3:0-Erfolg.

Wie bereits eine Woche zuvor beim Heimsieg gegen den EV Landshut blieben die Grün-Weißen nicht nur ohne Gegentor, sondern auch erneut ohne eine einzige Strafzeit. Teemu Pulkkinen traf doppelt, den Schlusspunkt setzte C.J. Stretch. Trotz eines deutlichen Übergewichts an klaren Torchancen auf Rosenheimer Seite war die Partie bis Mitte des letzten Drittels offen.

Die Starbulls mussten, wie angekündigt, auf mehrere Akteure verzichten: Lukas Laub, Lewis Zerter-Gossage, Joel Keussen und Johannes Achatz fehlten verletzungsbedingt, zudem standen die Förderlizenzspieler Leon van der Linde und Sebastian Zwickl nicht zur Verfügung. Das Tor hütetet Christopher Kolarz, während Oskar Autio zum dritten Mal in Folge auf der Tribüne Platz nehmen musste.

Auch der ESV Kaufbeuren trat ersatzgeschwächt an. Mit Jonny Tychonick, D’Artagnan Joly, John Rogl, Joe Casetti (alle verletzt) und Henri Kanninen (Saisonende) standen mehrere etatmäßige Leistungsträger nicht zur Verfügung. Rio Kaiser fehlte wegen einer Sperre, Dominik Groß krankheitsbedingt. Dennoch konnten die Gäste, im Gegensatz zu den Starbulls, vier nominelle Sturmreihen aufbieten. Das Kaufbeurer Tor hütete erstmals seit zehn Wochen wieder der wegen einer Verletzung außer Gefecht gewesene Daniel Fießinger – und der Gästegoalie lieferte eine starke Leistung ab.

Pulkkinen aus dem Nichts zur Rosenheimer Führung

Die Partie begann mit leichter Rosenheimer Dominanz, die erste Torchance aber hatten die Allgäuer. Nach zwei Minuten scheiterte Pavels Nikitins an Starbulls-Keeper Kolarz. Die Gäste agierten mutig, setzten mit aktivem Forechecking Akzente, provozierten Rosenheimer Fehler  und erspielten sich einige Abschlüsse. Die Führung erzielten jedoch die Starbulls: In der 13. Minute nutzte Teemu Pulkkinen eine Unachtsamkeit in der Kaufbeurer Defensive. Nach Zuspiel von Charlie Sarault stand der Finne frei vor Torhüter Fießinger, irritierte ihn mit einer kleinen Finte und schob durch die Schoner zum 1:0 ein . Der Treffer fiel in der 13. Minute eher aus dem Nichts, brachte Kaufbeuren aber keineswegs aus dem Konzept – die Partie blieb bis zur Pausensirene ausgeglichen.

Starbulls steigern sich, Fießinger hält Kaufbeuren im Spiel

Im zweiten Drittel übernahmen die Starbulls zunehmend die Kontrolle und erspielten sich zahlreiche hochkarätige Chancen. In einer Vier-gegen-eins-Situation schloss J.C. Stretch auf eigene Faust ab – und vergab (23.). Kurz darauf entschärfte Fießinger einen Abschluss von Maximilian Vollmayer aus kürzester Distanz spektakulär (25.). Shane Hanna und Pulkkinen nahmen das Gästetor mit satten Schüssen ins Visier, hatten damit aber ebenfalls keinen Erfolg. Der zweite Starbulls-Treffer war längst überfällig, fiel aber nicht.

Doch auch Kaufbeuren blieb gefährlich: Nach einem misslungenen Rosenheimer Wechsel kam Yannik Burghart frei zum Schuss, Keeper Kolarz reagierte stark (28.). In der einzigen Überzahlsituation der Partie kurz vor der zweiten Pause konnten die Starbulls keine Abschlüsse kreieren, sodass es mit der knappen 1:0-Führung auch in die zweite Pause ging.

Glück und Kolarz verhindern den Ausgleichstreffer

Im Schlussdrittel erwischten zunächst die Gäste den besseren Start. Tyson McLellan traf erst den Pfosten und scheiterte Sekunden später an Kolarz, der per Reflex mit dem Schoner zur Stelle war (45.). Danach übernahmen die Starbulls jedoch Schritt für Schritt wieder das Kommando.

In der 49. Minute erhöhte Pulkkinen nach feiner Rückhandvorlage von Sarault – und dank einer Portion Scheibenglück im Slot – auf 2:0. Den ersten Versuch parierte Fießinger noch, den Abpraller drückte der Finne jedoch aus der Luft über die Linie. Damit war der Widerstand der Allgäuer gebrochen. Nach einem feinen Solo von Ville Järveläinen vollendete Kapitän C.J. Stretch den Abpraller aus dem Rückraum kommend souverän zum 3:0 (52.).

Die Rosenheimer Fans durften sich in den Schlussminuten zwar nicht über weitere Treffer, aber noch über einige individuelle und spielerische Kabinettstückchen freuen – und darüber, dass der zweite Shutout vom fehlerfreien Christopher Kolarz im zweiten Heimspiel hintereinander nicht mehr in Gefahr geriet.

Mit nun 65 Punkten aus 33 Spielen haben die Starbulls Rosenheim ihren Vorsprung auf das Verfolgertrio aus Landshut, Ravensburg und Regensburg auf satte 14 Punkte ausgebaut.

Am Sonntag steht am 34. Spieltag das Rosenheimer Auswärtsspiel bei den Lausitzer Füchsen an. Spielbeginn in der Eisarena Weißwasser ist um 17 Uhr (Liveübertragung auf www.sportdeutschland.tv). Das nächste Starbulls-Heimspiel im ROFA-Stadion steigt am Freitag, 16. Januar, gegen die Ravensburg Towerstars.


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