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Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler haben am Dienstagabend in der heimischen SAP-Arena mit 0:1 (0:1/0:0/0:0) gegen Red Bull München verloren. Dies war die fünfte... Nächste Adler-Pleite gegen München
Christoph Ullmann wird von allen Seiten behakt - © by EH-Mag. (GK)

Christoph Ullmann wird von allen Seiten behakt – © by EH-Mag. (GK)

Mannheim. (GK) Die Mannheimer Adler haben am Dienstagabend in der heimischen SAP-Arena mit 0:1 (0:1/0:0/0:0) gegen Red Bull München verloren. Dies war die fünfte Niederlage in Folge. In der Tabelle bleiben die Kurpfälzer auf Rang 1, aber nur deswegen, weil alle anderen Teams spielfrei hatten und Mannheim drei bis vier Partien mehr beglichen haben als die Konkurrenz. Wenn im Januar alle Mannschaften gleich viele Matches hinter sich haben, wird es für die Blau-Weiß-Roten ein böses Erwachen geben. Red Bull München kletterte nach dem Sieg auf Rang fünf in der Tabelle.

Es war eine enge und durchaus sehenswerte Begegnung zwischen Mannheim und München am Dienstagabend. Beide Teams hätten siegen können. Doch wie brachte es Adler-Coach Greg Ireland nach dem Spiel auf den Punkt: „Wer keine Tore schießt, kann nicht siegen!“ Und die Roten Bullen schossen zumindest eines, also haben sie verdient gewonnen. Punkt!

Den Adlern ist von der kämpferischen Einstellung kein Vorwurf zu machen. Die Cracks aus der Quadratestadt wussten, um was es nach vier Niederlagen geht und gingen konzentriert und beherzt zu Werke. Dennoch lief es nicht rund, man spürte die Nervosität und Anspannung. Was wahrscheinlich auch der Grund war, warum vieles überhastet war und schon im Ansatz zu kompliziert wirkte.

Und obwohl man es darauf natürlich nichts schieben darf und sollte, aber am Dienstag hatten die Adler auch Pech. So traf etwa Adler-Verteidiger Sinan Akdag kurz vor Spielende nur das Gestänge des Münchener Tores. Aber alles „hätte, wäre und könnte“ hilft nicht, im Eishockey zählen nun mal die Tore. Ein Manko war auch die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Kasten. Man vermisste den Killerinstinkt bei den Raubvögeln.

Aber natürlich war München auch nicht irgendwer, sondern spielte ein starke Partie. Die Bayern standen kompakt in der Abwehr und ließen nur wenig zu. Und was dennoch aufs Münchner Tor kam, wurde von einem starken Danny aus den Birken entschärft. Wobei die Roten Bullen fast genauso viele Chancen hatten wie Mannheim und auch alles andere als konsequent mit ihren Gelegenheiten umgingen. So standen zweimal Münchner frei vor dem leeren Mannheimer Kasten und brachten den Puck nicht rein.

Zu erwähnen noch die fehlenden Atmosphäre in der SAP-Arena, obwohl rund 9.300 Zuschauer anwesend waren, herrschte kaum Stimmung, manchmal fühlte sich der Beobachter mehr wie einer Oper, so ruhig war es auf den Rängen. Eine richtige Heimspielkulisse ist jedenfalls etwas anders.

Wie geht es weiter? Am Freitag gastieren die Kölner Haie in der SAP-Arena. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr. Das Erfolgsrezept könnte dabei so einfach sein: Kämpfen wie gegen München und dazu noch ein paar Tore schießen.

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