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Lindau. (EVL) Der Startschuss ist längst gefallen, jetzt fehlen nur noch viele Nachwuchs-Talente. Die Jugendmannschaften des EV Lindau dürfen wieder die Spielfläche der Eissportarena... Nachwuchsförderung wird beim EV Lindau großgeschrieben

Spencer Eckhardt – © EVL Media/PR

Lindau. (EVL) Der Startschuss ist längst gefallen, jetzt fehlen nur noch viele Nachwuchs-Talente.

Die Jugendmannschaften des EV Lindau dürfen wieder die Spielfläche der Eissportarena beleben und suchen Mitstreiter, denn Sport in der Gruppe macht noch mehr Spaß als allein. Nach langen Wochen mit wenig Bewegung, wenig Abwechslung und mit wenigen sozialen Kontakten können sich die Kids und Jugendlichen beim Eishockey-Training wieder austoben. Der EV Lindau bietet in acht Nachwuchs-Teams von den Bambinis bis zu den Young Islanders dazu reichlich Gelegenheit.

Im folgenden Interview beantworten die beiden Verantwortlichen, Sascha Paul (Sportlicher Leiter) und Spencer Eckhardt, seines Zeichens hauptamtlicher Nachwuchstrainer, alle Fragen rund um das Nachwuchs-Konzept der EV Lindau Islanders.

Frage: Was kann ein Kind/Jugendlicher beim Eishockey-Training des EV Lindau erwarten?
Spencer Eckhardt: Das Training beim EVL hat vor allem eines zum Ziel: Die Kinder sollen Spaß bei den Young Islanders haben! Dabei ist es wichtig, dass sie von Anfang an erlernen, richtig Schlittschuh zu laufen sowie die richtige Technik am Schläger erlernen.
Sacha Paul: Neben dem Training auf dem Eis ist es uns wichtig, den Kindern auch Werte zu vermitteln. Im Mannschaftssport geht es auch darum, in der Gruppe zusammen zu halten, Rücksicht aufeinander zu nehmen, Verantwortung zu übernehmen und auch mal zurückstecken zu können. All das erlernen die Kinder bei uns.

Frage: Welchen Vorrausetzungen sind nötig, um am Training teilnehmen zu können?
Spencer Eckhardt: Der sinnvollste Einstieg ist das Learn-to-Skate-Programm. Dabei werden am Anfang nur Handschuhe, ein Helm (da reicht auch ein Fahrradhelm), sowie Knie- und Ellbogenschützer und eventuell eine Schneehose benötigt! Wenn es dann ins richtige Training übergeht, brauchen die Kinder eine vollständige Eishockeyausrüstung, so dass sie entsprechend geschützt sind. Ansonsten ist nur Spaß am Sport nötig!

Sascha Paul, sportlicher Leiter – © EVL Media/PR

Frage: Wie hoch ist der wöchentliche Zeitaufwand?
Spencer Eckhardt: Zum Start in der U7, also Kinder unter sieben Jahren, reden wir von zwei bis drei Stunden in der Woche. Bei den Älteren, also ab der U9 und der U11 sind rund vier Stunden in der Woche Training angesagt. Je älter die Kinder werden, desto höher wird auch der zeitliche Aufwand, da sich auch die Trainingsintensität erhöht.

Frage: Wer leitet die Übungsstunden, wie sind die Jugendtrainer ausgebildet?
Spencer Eckhardt: Die Trainer des EV Lindau haben eine externe sowie interne Ausbildung genossen. Extern haben die Trainer ihre Trainerlizenzen beim Bayrischen Eissportverband (BEV) oder Deutschen Eishockey Bund (DEB) erworben. Zudem gibt es einen vom DEB ausgebildeten Torwart-Trainer. Die interne Schulung kommt über den hauptamtlichen Nachwuchstrainer zustande, welcher sich in regelmäßigen Abständen mit den Trainern trifft, um die Trainingsinhalte und -steuerung zu besprechen!
Sascha Paul: Darüber hinaus haben wir ausgebildete Experten in Sachen Ernährung im Verein. Das Thema Ernährung hat im Sport einen hohen Stellenwert.
Frage: Nach welchen Kriterien wird beim EV Lindau trainiert, was steht im Vordergrund?
Spencer Eckhardt: Im unteren Bereich, also den Jüngsten, steht vor allem der Spaß im Vordergrund. Methode lautet: spielen trainieren spielen. Zuerst spielen wir, dann wird etwas Technisches trainiert, dann wird wieder gespielt!
In der U13-U15 wird die technische Ausbildung forciert. Wir legen Wert auf korrekte Ausführung mit vielen Wiederholungen.
Bei den Teams ab der U17 bis zur U20 steigern wir die technische Ausbildung und üben taktische Grundlagen!
Sascha Paul: Ebenso liegt der Fokus auch im athletischen Bereich: Wir bringen den Kindern auch abseits des Eises bei, wie man richtig trainiert. Bei den älteren Kindern und Jugendlichen geht es dann auch mal in den eigenen Kraftraum.

Frage: Was kostet es?
Spencer Eckhardt: Die Kosten für eine Einstiegsausrüstung liegen bei rund 150 Euro. Der EVL stellt für Beginner allerdings auch Leihausrüstungen gegen eine kleine Gebühr zur Verfügung. Ansonsten kostet die Mitgliedschaft im EVL 95 Euro im Jahr für Kinder bis 14 Jahren und 110 Euro pro Jahr für Spieler im Nachwuchs bis zur U20. Der Familienbeitrag kostet 200 Euro.
Für den Spielbetrieb (ab der U9) sind gestaffelt nach Altersklassen auch noch mal Kosten fällig. Davon werden unter anderem die Kosten für den Bus für die Fahrten zu den Auswärtsspielen, die Unkosten für die Schiedsrichter sowie Eiszeiten (Platzmiete) bezahlt.
Sascha Paul: Gut zu wissen ist auch, dass alle Kinder vom Verein und dessen großer Anzahl an Sponsoren mit etwa 650€ pro Kind gefördert werden.

Frage: In welchen Spielklassen sind die Nachwuchsteams des EV Lindau aktiv?
Spencer Eckhardt:
– U7 (Testspiele, -turniere in Österreich)
– U9 (Testspiele, -turniere in Österreich + Spielbetrieb in Schwaben)
– U11 (Testspiele, -turniere in Österreich + Spielbetrieb in Schwaben)
– U13 (Testspiele in Österreich + Spielbetrieb in Bayern)
– U15 (Spielbetrieb in Bayern)
– U17 (Spielbetrieb in Bayern)
– U20 (Spielbetrieb in Bayern)

Frage: Werden auch Freizeit-Aktivitäten über das Training und den Spielbetrieb hinaus angeboten?
Spencer Eckhardt: Neben einem vielseitigen Athletiktraining findet auch noch in regelmäßigen Abständen Teambuilding Events statt. Dies reicht von Wanderungen auf den Pfänder bis hin zum Trainingslagerwochenende in Füssen oder einem Zeltlager im Sommer. Der familiäre Zusammenhalt ist dem EV Lindau wichtig!
Sascha Paul: Auch die Eltern werden hier mit eingebunden. Es bilden sich auch hier Freundschaften, die ein Leben lang halten.

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