Bonn. (PM MagentaSport) Was kann der Meister Berlin noch reißen nach so einer wechselhaften Hauptrunde? Beim 1:0 in Köln vermitteln die Eisbären wieder mal eine Ahnung, welches Potenzial im Kader steckt.
Andreas Eder entscheidet für die Berliner die Partie in Köln und lässt eine Kampfansage folgen: „Wir haben gezeigt, dass wir mit der Spitze mithalten können. Wir haben defensiv kein Gegentor bekommen und Jonas Stettmann hat ein überragendes Spiel gezeigt. Irgendwann schießt du dann eins.“ Am Freitag kommt Mannheim (live ab 19.15 Uhr bei MagentaSport). Gut für Köln: Maximilian Kammerer kehrt nach überstandener Schulterverletzung zurück. „Bei mir hat sich das sehr gut angefühlt. So eine Verletzung hatte ich zum Glück zuvor nie. Für mich ist das wichtig, dass ich noch viele Spiele vor den Playoffs kriege.“
Der Sieg beim „Hauptrunden-Meister“ Köln verschafft den Berlinern vor den letzten beiden Spieltagen einen 2-Punkte-Vorsprung auf den Tabellen-7., Bremerhaven. Die Pinguins gewinnen 5:0 in Iserlohn. Der Sechste ist direkt für die Playoff-Viertelfinals qualifiziert, der Siebte muss in die 1.Playoff-Runde. Nürnberg macht durch das 4:1 in Wolfsburg einen großen Schritt in Richtung 1. Playoff-Runde.
Mannheims Marc Michaelis lobt nach dem 4:0 in Ingolstadt eine „super Leistung am Wochenende: „Endlich haben wir es umgesetzt. In den Verteidigungszonen haben wir einen Riesenfortschritt gemacht, sind immer kompakt geblieben und sind nicht hektisch rumgerannt.” Die Adler sind Dritter, Michaelis sieht seine Adler so in „Playoff-Form“.
Der Zweite Straubing baut nach dem 5:3 in Dresden gleich 2 Vereinsrekorde weiter aus: erstmals 9 Siege in Folge, dazu erstmalig die 100-Punkte-Marke in der DEL (101 Punke) geknackt. „Ein super Gefühl bei so einer Mannschaft dabei zu sein, Rekorde zu brechen“, sagt Marcel Brandt, der dann aber auch mahnende Worte aufgrund des 3. Drittels findet. „Wir haben einfach wieder aufgehört Eishockey zu spielen. Das müssen wir die nächsten Spiele abstellen, sonst wird es zappenduster.”
Der Vierte München bezwingt Frankfurt erst in der Overtime. Phillip Sinn gelingt sein 1. DEL-Tor, mahnt aber: „Wir müssen noch einiges verbessern bis zu den Playoffs. Wir haben noch 2 Wochen.“ Doch auch bei Sinn ist das Selbstvertrauen nach vielen knappen Siegen groß: „Wir haben uns zuletzt nie leichtgetan und es immer geschafft. Das macht etwas mit uns.“
Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zum 50.Spieltag in der PENNY DEL präsentiert von MagentaSport.
Weiter geht es am kommenden Freitag mit dem 51. Spieltag und dem Kracher Eisbären Berlin – Adler Mannheim sowie der großen Konferenz mit allen Partien – ab 19.00 Uhr live.
Kölner Haie – Eisbären Berlin 0:1
Die Eisbären Berlin legen im Kampf um Rang 6 nach und siegen mit 1:0 bei den Kölner Haien. Sie sind nach der Olympia-Pause weiter in Topform, defensiv stabil und sichern sich den 3. Sieg in Serie.Es war der 3. Sieg in Folge. Jonas Stettmann feiert seinen 1. Shotout der Saison. Nach dem 1:5 gegen Mannheim manövrieren sich die Haie kurz vor den Playoffs eine Minikrise. Mit 113 Punkten sind sie freilich bereits Erster der Hauptrunde und auf Rekordjagd: dieser steht bei 116 Punkten. Erst zum 2. Mal in dieser Saison gibt es kein Tor. Positiv: Maximilian Kammerer feiert nach Verletzung sein Comeback.
ERC Ingolstadt – Adler Mannheim 0:4
Ingolstadt kassiert die 4. Niederlage aus den vergangenen 6 Spielen. Damit beträgt der Rückstand auf Platz 4 schon 6 Punkte. Mannheim hingen knackt als 3. Team die 100-Punkte-Marke in dieser Saison. In den verbleibenden 2 Partien geht es für die Adler noch um Platz 2. Diesen hat aktuell Straubing inne, mit 1 Punkt Vorsprung.
Daniel Pietta, ERC Ingolstadt: „Es war einfach zu wenig. Wir haben zu wenig Schüsse Richtung Tor bekommen und so kannst du kein Spiel gewinnen. Das ist nicht das Gesicht, was wir zeigen wollen. Wir müssen wieder dahin zurückkommen, dass wir geradlinig spielen und Schüsse vors Tor bringen. Räume eröffnen sich, wenn unvorhersehbare Dinge passieren.”
Marc Michaelis, Adler Mannheim über die hohen Siege gegen Köln und Ingolstadt: „So ähnlich haben wir es uns vorgestellt. Endlich haben wir es umgesetzt. In den Verteidigungszonen haben wir einen Riesenfortschritt gemacht, sind immer kompakt geblieben und sind nicht hektisch rumgerannt. War eine super Leistung dieses Wochenende.”
Schon in Playoff-Form? “Wenn wir so spielen, ja.”
Grizzlys Wolfsburg – Nürnberg Ice Tigers 1:3
Nach zuletzt 3 Niederlagen in Folge siegt Nürnberg in Wolfsburg und macht damit einen wichtigen Schritt Richtung 1. Playoff-Runde. Auch eine bessere Platzierung als Platz 10 scheint wieder möglich. Der Rückstand auf Wolfsburg und damit Rang 8 beträgt nur 3 Punkte. Für Wolfsburg ist es die 5. Niederlage aus den letzten 6 Partien.
Sinan Akdag, Nürnberg Ice Tigers: „Ich bin sehr zufrieden. Wir waren sehr effektiv. Unterzahl war gut, Überzahl schlecht gestartet, aber Hauptsache wir haben ein Tor geschossen. Insgesamt war es ein gutes Spiel und wichtig für uns, weil wir davor die Punkte liegen gelassen haben. Wir haben zur richtigen Zeit die Tore geschossen, dann waren die frustriert.”
Über ein mögliches Duell mit Wolfsburg in der 1. Playoff-Runde: “Wäre schön gegen Wolfsburg. Aber Hauptsache wir sind in den Playoffs dabei, da schauen wir zuerst drauf.”
Iserlohn Roosters – Pinguins Bremerhaven 0:5
Nach zuletzt 5 Niederlagen aus den letzten 6 Partien gelingt Bremerhaven endlich wieder ein Ausrufezeichen. Bei den bereits gesicherten Iserlohn Roosters siegen sie deutlich mit 5:0. Damit bleiben sie 2 Punkte hinter den Eisbären Berlin und somit Platz 6.
Iserlohn Roosters – Fischtown Pinguins (08.03.2026)
Dresdner Eislöwen – Straubing Tigers 3:5
Straubing feiert den 9. Sieg in Folge und knackt die 100-Punkte-Marke (101) in dieser Saison. Beide Werte sind neue Vereinsbestleistungen. Damit festigt man weiterhin Platz 2. Für Dresden ist es die 9. Niederlage aus den letzten 10 Partien.
Ricardo Hendreschke, Dresdner Eislöwen: „Manche Strafen waren heute auch ein bisschen billig von den Schiedsrichtern. Grundsätzlich müssen wir disziplinierter spielen. Wir mussten realisieren, dass man gegen so eine Mannschaft einfach hart spielen muss. Wenn man nicht überall 100 Prozent gibt, wird es schwierig.”
Marcel Brandt, Straubing Tigers über die beiden ausgebauten Vereinsrekorde: „Ein super Gefühl bei so einer Mannschaft dabei zu sein, Rekorde zu brechen, ich freue mich auf das, was noch kommt.”
Über das 3. Drittel: “Wir haben einfach wieder aufgehört Eishockey zu spielen. Zum Glück haben wir es noch über die Zeit gebracht, aber das müssen wir die nächsten Spiele abstellen, sonst wird es zappenduster.”
EHC Red Bull München – Löwen Frankfurt 3:2 (OT)
Vierter Sieg aus den 5 Partien nach dem Olympia-Break für München. Mit 97 Punkten bleibt der EH`C Red Bull weiterhin auf Platz 4. Frankfurt punktet in 7 der letzten 8 Partien, ist mit 50 Punkten aber nur Vorletzter.
Phillip Sinn, EHC Red Bull München, trifft erstmals in der DEL: „Ich habe die Scheibe nicht einmal so gut erwischt. Zum Glück ist sie reingegangen. Frankfurt hat es uns nicht leicht gemacht. Wir müssen noch einiges verbessern bis zu den Playoffs. Wir haben noch 2 Wochen. Das simple Spiel nach vorn muss besser werden. Wir müssen mehr Scheibenverluste in der gegnerischen Zone erzwingen. Wir haben uns zuletzt nie leichtgetan und es immer geschafft. Das macht etwas mit uns.“
Tommy Pasanen, Löwen Frankfurt, liefert 2 Vorlagen zur 2:0 Führung in München: „Wir haben einen guten Job gemacht. Am Ende waren es Fehler in der eigenen Zone. Das war kein schlechtes Eishockey-Spiel von uns. Wir haben nun zueinander gefunden. Schade, dass das so spät in der Saison passiert.“
Eishockey live bei MagentaSport
PENNY DEL | 51. Spieltag
Freitag, 13.03.2026
ab 19.00 Uhr in der Konferenz und als Einzelspiel abrufbar: Eisbären Berlin – Adler Mannheim, Nürnberg Ice Tigers – Pinguins Bremerhaven, Dresdner Eislöwen – Löwen Frankfurt, ERC Ingolstadt – Augsburger Panther, EHC Red Bull München – Straubing Tigers, Schwenninger Wild Wings – Iserlohn Roosters, Grizzlys Wolfsburg – Kölner Haie
DEL | 52. Spieltag
Sonntag, 15.03.2026
ab 13.30 Uhr in der Konferenz und ab 13.55 Uhr im Einzelspiel:
Eisbären Berlin – EHC Red Bull München, Löwen Frankfurt – Nürnberg Ice Tigers, Pinguins Bremerhaven – Dresdner Eislöwen, Straubing Tigers – Kölner Haie, Augsburger Panther – Grizzlys Wolfsburg, Iserlohn Roosters – ERC Ingolstadt, Adler Mannheim – Schwenninger Wild Wings
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