Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos seit 25 Jahren

Waldkraiburg. (PM Löwen) „They never come back“ war ein kleines ungeschriebenes Gesetz im Boxen, gemeint sind damit die Titel, welche nicht mehr wieder kommen,... Nach vier Jahren auf Abwegen: Bastian Rosenkranz ist zurück in Waldkraiburg

Bastian Rosenkranz – © Paolo Del Grosso

Waldkraiburg. (PM Löwen) „They never come back“ war ein kleines ungeschriebenes Gesetz im Boxen, gemeint sind damit die Titel, welche nicht mehr wieder kommen, wenn sie einmal verloren wurden.

Im Eishockey gibt es diesen Grundsatz nicht und dies könnte auch der Grund sein, warum der EHC Waldkraiburg den (Wieder-)Zugang von Bastian Rosenkranz bekanntgeben darf. Auch im Boxen wurde dieses Gesetz übrigens bereits 1960 von Floyd Patterson gegen Ingemar Johansson ad absurdum geführt.

Viele verschiedene Stationen hat Bastian Rosenkranz nicht in seiner Vita stehen, dies spricht klar für seine Vereinstreue. Aus der Waldkraiburger Jugend stammend führte der erste Weg im Seniorenbereich den seit dieser Woche 32-jährigen zum EHC Klostersee. Dort lief er seit der Saison 2008/2009 sowohl im Oberliga- als auch im U20-Kader der Grafinger aufs Eis. In der Saison 2011/2012 erzielte er seinen ersten Treffer für den Oberligakader der Grafinger und ging nach 19 Spielen mit drei Punkten aus der Saison. Zur Saison 2012/2013 wechselte der 1,70 Meter große Linksschütze zu seinem Heimatverein aus Waldkraiburg, wo er fortan im Wechsel zwischen „Oans Bee“ und erster Mannschaft spielte. Mit der Saison 2016/2017 lief er ausschließlich für das Oberligateam des EHC Waldkraiburg auf, wo er auch im Jahr darauf noch verbleiben sollte.

Zur Saison 2018/2019 wechselte er von den Löwen zur nahe gelegenen Ausfahrt 15, zum Rivalen Dorfen, wo er seine bisher letzten vier Eishockeyjahre verbrachte.

In Waldkraiburg soll „Rosi“, auch aufgrund seines Alters und der damit einhergehenden Erfahrung als einer der Ruhepole in einem jungen Team wirken und so dafür sorgen, dass die Stabilität konstant bleibt. Der EHC Waldkraiburg freut sich, dass ein so gestandener Waldkraiburger Eigengewächs auch zu einer Landesligasaison wieder den Weg zurück nach Hause findet und die Löwen mit all seiner Tatkraft unterstützt. aha

Kader nahezu komplett: EHC Waldkraiburg kündigt zwei weitere Eigengewächse für die neue Saison an

Die Planungen für die anstehende Landesligasaison des EHC Waldkraiburg befinden sich in den letzten Zügen. Der sympathische Verein, welcher damals wie heute stark am eigenen Nachwuchs arbeitet, erntet mit den nächsten Ankündigungen des nächsten Kaders, erneut die Früchte dieser Arbeit. Patrick Zimmermann und Philipp Lode lauten die Namen und beide haben in ihrer Stellenbeschreibung „Stürmer“ stehen.

Philipp Lode, Zwillingsbruder des Löwen-Torhüters Christoph Lode und Cousin von Felix Lode, komplettiert den „Lode-Dreier“ auf dem Eis, welcher uns schon durch die vergangenen Jahre begleiten durfte. Bereits mit 13 Jahren wechselte Lode in den Nachbarkreis nach Rosenheim, um dort bei den Starbulls sein Heil zu suchen. Ganze sechs Jahre verbrachte er dort und durchlief bei den Bullen, welche vor kurzem erst den Aufstieg in die DEL2 schafften, alle U-Teams ab der U16. Auch für den Senioren-Kader der Rosenheimer stand Lode mit erst 20 Jahren 15 mal auf dem Eis und erzielte dort respektable drei Vorlagen. Zur Saison 2021/2022 wechselte er zurück zu den Löwen nach Waldkraiburg und mit 17 Punkten (zehn Tore, sieben Vorlagen), bewies er, dass er auch hier einschlagen kann. Unglücklicherweise kam ihm nun schon mehrfach eine unschöne Verletzung der Schulter in die Quere, sodass er öfter aussetzen musste und auch in der vergangenen Saison lediglich 24 Spiele absolvieren konnte, in welchen er jedoch bereits 15 Punkte auf seinem Konto gutschrieb. In der aktuellen Instagram- und Facebook-Story des Vereins lässt er jedoch verlauten, dass es seiner Schulter besser geht und er sich auf den Herbst freut, wenn es dann wieder für die Löwen aufs Eis geht.

Ebenfalls in der Story und auch in Rosenheim als Spieler zu sehen, war Patrick Zimmermann. In der Saison 2014/2015 standen Lode und Zimmermann sogar gemeinsam für die Starbulls auf dem Eis. Zimmermann jedoch zog es schon etwas eher zurück in die Heimat und so spielte er nach einer ansehnlichen Saison in der Schüler-Bundesliga für Rosenheim, ab 2015 wieder für die Löwen und durchlief hier die weiteren U-Teams. Zur Spielzeit 2017/2018 debütierte er in der ersten Mannschaft der Löwen und half mit einer Torvorlage in der regulären Spielzeit und einem Tor in der Relegation mit, die Löwen in der Oberliga-Süd zu halten. Seinen ersten und bisher einzigen Treffer in der Oberliga erzielte er in der Saison 2018/2019. Auch bei Zimmermann liegt das Eishockey in der Familie. Papa Dieter ist als Betreuer ein wichtiger Bestandteil des „Teams hinter dem Team“. Bruder Mario spielt in der DEL bei den Straubing Tigers und zuletzt auch öfter in der Nationalmannschaft zu Gast. In der kommenden Saison möchte der 175 cm große Angreifer mit den Löwen die Landesliga aufmischen und der Verein wünscht sowohl Patrick Zimmermann als auch Philipp Lode, nur das erdenklich Beste für die neue Saison. aha






Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert