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Nach sechs erfolgreichen Jahren: Die Spinks verlassen Schwenningen und wechseln zu diesem Klub

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Tyson Spink und Tylor Spink von den Schwenninger Wild Wings - © Bruno Dietrich / City-Press
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Schwenningen. (SERC /EM / Eislöwen) Die Spink-Zwillinge Tylor und Tyson (33) gelten in der Deutschen Eishockey Liga als kongeniales Duo.

In den vergangenen sechs Spielzeiten haben sie maßgeblich zum sportlichen Aufschwung der Schwenninger Wild Wings beigetragen.

Tylor und Tyson Spink schließen sich nun aber nach sechs Jahren am Neckar zur kommenden Saison einem neuen Team an.

In den letzten Wochen war es nach dem Saisonende allen Beteiligten wichtig nach der bestmöglichen Lösung für die Zukunft zu suchen. Letztlich bot sich den Kanadiern nun eine andere Option für die Fortsetzung ihrer Karriere in Deutschland.

„Zwei so verdiente Spieler ziehen zu lassen, ist nie angenehm, da über die vielen Jahre natürlich auch zwischenmenschliche Beziehungen entstanden sind. Es gab und gibt unsererseits viele Überlegungen, wie wir das Team für die kommende Saison strukturieren wollen. Doch letztlich konnten wir Tylor und Tyson zum jetzigen Zeitpunkt nicht die verlässliche Perspektive bieten, weshalb sie sich nun für den Wechsel entschieden haben. Ich möchte mich im Namen des gesamten Clubs bei den Zwillingen bedanken und ihnen für die Zukunft nur das Beste wünschen“, bilanziert Wild Wings Geschäftsführer Stefan Wagner auf der Klub-Homepage.

Seit einigen Monaten hielt sich das Gerücht, dass die Zwillinge den Erhalt eines deutschen Passes anstreben. Das könnte nun gerüchteweise der Knackpunkt in den Gesprächen über eine Zukunft am Neckar gewesen sein.

Nach nun bestätigten Medienberichten sind die Dresdner Eislöwen die neue sportliche Heimat der Spinks.

Wechsel vom Neckar an die Elbe

Tyson Spink und Tylor Spink von den Schwenninger Wild Wings – © Bruno Dietrich / City-Press

Die beiden 33-Jährigen spielten zuletzt sechs Jahre lang für die Schwenninger Wild Wings und gehörten dort zu den prägenden Offensivkräften. Bereits zur Saison 2020/2021 waren die Brüder gemeinsam nach Deutschland gewechselt und entwickelten sich in Schwenningen schnell zu einem der gefährlichsten Angriffsduos der Liga.
Tyson Spink, der ältere der beiden Brüder und Linksschütze, absolvierte bislang 282 DEL-Spiele und erzielte dabei 109 Tore sowie 96 Assists. Sein Zwillingsbruder Tylor, Rechtsschütze, kommt auf 292 DEL-Partien mit 71 Treffern und 136 Vorlagen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung, ihrer Spielintelligenz und ihrem besonderen Zusammenspiel gelten die Spink-Zwillinge als kongeniales Duo auf dem Eis.

Jens Baxmann, Sportdirektor Dresdner Eislöwen: „Mit Tylor und Tyson Spink ist es uns gelungen, zwei absolute Leistungsträger nach Dresden zu holen. Beide haben über Jahre hinweg ihre Qualität in der PENNY DEL konstant auf hohem Niveau nachgewiesen. Sie bringen nicht nur enorme Torgefahr und Spielstärke, sondern auch Mentalität und Erfahrung mit und sind sportlich wie charakterlich eine große Bereicherung für unser Team. Dass wir beide Brüder gemeinsam für die Eislöwen gewinnen konnten, ist ein starkes Signal für unseren Standort.“

Tyson Spink: „Wir freuen uns sehr auf Dresden und die neue Herausforderung. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Anfang an offen und professionell. Für uns ist es etwas Besonderes, weiterhin gemeinsam auf dem Eis zu stehen und Teil eines ambitionierten Clubs zu werden. Wir wollen unsere Erfahrung einbringen und alles dafür tun, dass wir als Team erfolgreich sind.“

Tylor Spink: „Dresden hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Für uns war schnell spürbar, dass im Umfeld der Eislöwen viel Leidenschaft und Ehrgeiz spürbar ist. Genau in so einem Umfeld wollen wir spielen und unseren Teil dazu beitragen, die gemeinsamen Ziele zu erreichen.“

Bleibt noch schlussendlich die Frage zu klären, ob die beiden nicht doch noch als Gast in die Schwenninger Helios Arena zurückkehren. Denn: Noch immer ist nicht klar, ob der sportliche Aufsteiger in die Penny DEL, die Krefeld Pinguine, den Aufstieg auch wirtschaftlich stemmen können und den Aufstieg wahrnehmen. Wenn nicht, dann bliebe Dresden mit den Spinks doch noch erstklassig, was aber als eher unwahrscheinlich gilt. Bis zum 17. Mai müssen die Pinguine ihre Unterlagen zur Lizenzierung bei der DEL einreichen.

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