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Adendorf/Salzgitter. (PM Icefighters) Nachdem der EC Nordhorn vor knapp zwei Wochen aufgrund von Problemen an der Dachkonstruktion der Eishalle vermeldete, sehr wahrscheinlich nicht am... Nach Nordhorn auch in Adendorf Hallenprobleme

Pucks, Puckart – © by Eh.-Mag. (SD)

Adendorf/Salzgitter. (PM Icefighters) Nachdem der EC Nordhorn vor knapp zwei Wochen aufgrund von Problemen an der Dachkonstruktion der Eishalle vermeldete, sehr wahrscheinlich nicht am Ligabetrieb teilnehmen zu können, erwischte es nun auch den Adendorfer EC.

Auch in der Spielstätte der Heidschnucken, dem Walter-Maack Eisstadion, wurden Mängel entdeckt. Dort ist die Kühlanlage defekt, hieß es am Dienstag auf der Facebook-Seite des AEC. So treffen die TAG Salzgitter Icefighters möglicherweise nur auf sechs Gegner in der Regionalliga Nord.

Gesamte Spielzeit in Gefahr

Dieser beruft sich auf eine Mitteilung der Gemeinde, in der es heißt, dass sich die Eröffnung der Eishalle aufgrund eines technischen Defektes verzögern wird. So könne der Betrieb der Halle frühestens im November beginnen, berichtet die „Landeszeitung“ in ihrer heutigen Ausgabe und zitiert dabei die Aussage von Bürgermeister Thomas Maack, der gegenüber dem Blatt betont, dass der Gutachter die Lage so einschätze. So wurden in den Verdichtern der Kühlanlage Stoffe gefunden, die dort nicht hingehören, heißt es weiter – die Ursache sei noch unklar. Auch die Schadenshöhe könne noch nicht beziffert werden, die „Landeszeitung“ spekuliert in ihrem Artikel bis zu einem mittleren sechstelligen Euro-Bereich. Finn Sonntag, Geschäftsführer des AEC, zeigt sich gegenüber der Zeitung geschockt und hilflos, sagt weiter, dass die gesamte Spielzeit in Gefahr sei, sofern das Problem bis Ende November nicht behoben wäre. Einzig positiv: Ligenleiter Götz Neumann soll den Adendorfern signalisiert haben, dass eine Teilnahme an der Regionalliga-Saison 2020/2021 selbst bei einem Komplettausfall dieser Spielzeit nichts im Wege stehen würde.

„So sollte das eigentlich nicht sein!“

Damit startet die Regionalliga Nord nach aktuellem Stand der Dinge mit nur sieben statt der ursprünglich neun gemeldeten Mannschaften. „Sowas kann wahrscheinlich nur in Deutschland passieren! Selbst die kleineren und wirtschaftlich schwächeren Staaten haben inzwischen bessere Eishallen. Dort gibt es diesbezüglich eine bessere Infrastruktur und das sollte so eigentlich nicht sein – und ich bin in einigen Ländern rumgekommen!“, kommentiert Radek Vit, Cheftrainer und Sportlicher Leiter der Icefighters, die Situation.

Pfaffinger und Bannach bleiben Icefighters

Salzgitter. Mit den Vertragsverlängerungen von Lukas Pfaffinger und Ruven Bannach geben die TAG Salzgitter Icefighters die Bindung zweier weiterer Spieler bekannt.
„Hat sich gesteigert“

Pfaffinger stieß vor zwei Jahren zu der Mannschaft von Coach Radek Vit. Der aus Bayern stammende Angreifer absolvierte nahezu seine gesamte Jugend beim EHC Klostersee. Aufgrund seines Studiums zog es den heute 25-Jährigen im Jahr 2017 nach Norddeutschland, wo er am Salzgittersee an die Tür klopfte. „Lukas hat sich nach der ersten Saison gesteigert und wurde in seinem Spiel besser und gefährlicher. Wenn er noch eine Schippe drauflegt, dann wird er regelmäßig scoren“, so Vit über Pfaffinger.

„Großes Kämpferherz“

Ruven Bannach absolviert in der kommenden Saison bereits seine vierte Spielzeit am Salzgittersee. Der heute 27-Jährige startete seine Karriere in der U18 der Hannover Indians und verbrachte im Anschluss mehrere Jahre bei den heutigen Harzer Falken in Braunlage, wo er in drei Saisons in der Oberliga auf Puckjagd ging. Bannach kann sowohl als Stürmer, als auch als Verteidiger eingesetzt werden. „Ruven hat ein großes Kämpferherz und fightet immer bis zum Schluss. In Sachen Effektivität und Lauftechnik hat er allerdings noch Luft nach oben und möchte sich in dieser Saison verbessern – ich bin mir sicher, dass er es auch schaffen wird. Schön, dass beide Spieler auch in der neuen Saison bei uns bleiben“, sagt Vit über den ebenfalls in Bayern geborenen Spieler.
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