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Nach dem Adler-Sieg: Wendepunkt oder Strohfeuer?

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Dennis Endras © Jan Brueggemann, Eishockey Magazin
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Dennis Endras Copyright: Jan Brueggemann, Eishockey Magazin
Dennis Endras
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Mannheim. (GK) Es war noch nicht alles Gold was am Freitagabend bei den Adlern glänzte, aber der deutliche 7:3 (2:1/3:1/2:1) Sieg gegen Wolfsburg tat der Mannheimer Eishockeyseele gut.

Nach einem schwachen Saisonstart mit enttäuschenden Ergebnissen waren die Kurpfälzer in der Tabelle auf Rang 12 abgerutscht. Die große Frage ist jetzt, war der Sieg gegen Wolfsburg der Wendepunkt zu einer Aufholjagd oder nur ein Strohfeuer? Beantworten werden dies die Mannheimer am Sonntagnachmittag um 16:30 Uhr in Krefeld, wenn sie zum Auswärtsspiel bei den Pinguinen antreten. Allerdings ist ein Sieg beim Tabellenletzten vom Niederrhein eigentlich Pflicht. Aber „eigentlich“ gibt es im Eishockey nun mal nicht. Und Krefeld steht ebenso mit dem Rücken an der Wand. Einw leichte Partie oder ein Selbstläufer wird es für die Kurpfälzer also sicher nicht. Doch will Mannheim die Trendwende schaffen, ist jetzt Charakter gefragt.

 

Mut macht in jedem Fall, dass es bei den Adlern am Freitagabend endlich mit dem Toreschießen klappte. Insgesamt trafen die Blau-Weiß-Roten gegen die Grizzlys sieben Mal. Und es waren sieben verschiedene Spieler, die sich in die Torschützenliste eintragen konnten, darunter zwei Verteidiger. Gerade die Chancenverwertung war ja in den letzten Wochen das große Manko im Adlerspiel.

 

Auch die kämpferische Einstellung stimmte bei den Mannheimern. Die Cracks von Coach Greg Ireland gaben 60 Minuten lang Gas und scheuten keinen Zweikampf.

 

Immerhin mussten die Mannheimer am Freitagabend auf fünf Stammspieler verzichten: Dies waren die vier Stürmer Marcel Goc, Marcus Kink, Andrew Joudrey und Brent Raedeke, sowie Verteidiger Denis Reul. Und ab der 10. Spielminute mussten die Adler nach einem bösen Foul des Wolfsburger Tim Wallace auch noch auf Verteidiger Steve Wagner verzichten. Dass die Schiedsrichter gegen Wallace nur ein Zwei-Minuten-Strafe verhängten, wirft erneut Fragen nach der Qualität der Schiedsrichter in der DEL auf.

 

Aufgrund der vielen verletzten Stürmer war am Freitag übrigens Förderlizenzspieler Lennart Palausch, der normal in der 2. Liga in Kassel zum Einsatz kommt ins Team gerückt. Es gibt sie also doch noch, die Mannheimer Nachwuchscracks, auch wenn sie im großen Adlerkader normalerweise nicht zum Einsatz kommen. Schade eigentlich, dass sich die Adler vom Konzept des Einbaus junger Cracks in den DEL-Kader verabschiedet haben.

 

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