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Münchens Coach Oliver David nach Sieg im ´Bruderduell´ gegen Salzburg: „Es war ein sehr guter und erkenntnisreicher Tag für uns“

München beendet Red Bulls Salute mit Sieg gegen Salzburg

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Gruppenfoto nach dem Spiel zwischen dem Red Bull Salzburg und Red Bull München - © City-Press
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Zell am See. (PM Red Bulls) Der EHC Red Bull München hat das Red Bulls Salute 2025 auf dem dritten Platz beendet.

Im kleinen Finale setzte sich das Team von Trainer Oliver David gegen den EC Red Bull Salzburg mit 6:2 (1:2|1:0|4:0) durch. Adam Brooks, Gabriel Fontaine, Tobias Rieder, Jeremy McKenna und Yasin Ehliz (2) trafen in der KE KELIT Arena in Zell am See-Kaprun für den viermaligen deutschen Meister, der am kommenden Freitag (19:00 Uhr) in Bad Tölz gegen die Moser Medical Graz99ers erneut gefordert ist.

Spielverlauf
München startete spielfreudig und setzte sich sofort in der Offensive fest. Die Abschlüsse blieben jedoch zunächst an der Salzburger Defensive oder an Torhüter David Kickert hängen – so auch bei der ersten Großchance durch Maximilian Daubner (3.). Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Duell, in dem Salzburg in Überzahl doppelt zuschlug: Troy Bourke erzielte das 1:0 (8.) und da die Strafe im Champions-League-Format weiterlief, erhöhte Tyler Lewington nur 20 Sekunden später mit einem weiteren Powerplaytreffer auf 2:0. München suchte die schnelle Antwort. Bei Markus Eisenschmids Möglichkeit in Überzahl hatte Kickert noch das Glück auf seiner Seite (11.). Kurz vor Drittelende war der österreichische Nationalkeeper dann machtlos: Brooks versenkte den Puck sehenswert in den Winkel und verkürzte auf 1:2 (18.).

Zu Beginn des Mittelabschnitts wurde der viermalige deutsche Meister mit dem Ausgleich belohnt: Fontaine zielte 54 Sekunden nach Wiederbeginn im Powerplay ganz genau – das 2:2. Danach steigerte sich Salzburg, sodass auch Simon Wolf im Münchner Tor wieder gefordert war. Seine beste Szene hatte der Youngster in der 33. Minute, als er gegen Benjamin Nissner spektakulär parierte. Kurz darauf verhinderte auf der Gegenseite Kickert gegen Patrick Hager (36.) die Münchner Führung. Trotz Chancen auf beiden Seiten fiel in einem kurzweiligen Drittel kein weiterer Treffer. Mit 2:2 ging es in die Kabine.

Im Schlussdrittel entschieden die Powerplays das Spiel: Rieder brachte das Team von Oliver David in der 46. Minute erstmals in Führung. Danach nutzten die Red Bulls weitere Überzahl-Möglichkeiten gnadenlos. McKenna traf ins kurze Eck (51.), kurz darauf erhöhte Ehliz aus der Distanz auf 5:2 (52.). In der 58. Minute war es erneut Ehliz, der mit dem fünften Münchner Powerplay-Tor des Nachmittags den 6:2-Endstand markierte.

Oliver David: „Wir haben ein sehr gutes erstes Drittel gespielt, was komisch klingen mag, weil wir 1:2 zurücklagen. Aber wir hatten die Kontrolle. Der Mittelabschnitt war ausgeglichener. Salzburg hat heute viele Strafen genommen – und wir haben während des Spiels Lösungen gefunden, daraus Kapital zu schlagen. Es war ein sehr guter und erkenntnisreicher Tag für uns.“

Tore:
1:0 | 07:54 | Troy Bourke
2:0 | 08:14 | Tyler Lewington
2:1 | 17:12 | Adam Brooks
2:2 | 20:54 | Gabriel Fontaine
2:3 | 45:34 | Tobias Rieder
2:4 | 50:55 | Jeremy McKenna
2:5 | 51:59 | Yasin Ehliz
2:6 | 57:29 | Yasin Ehliz

Zuschauer: 1.613



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