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München bleibt sich im Bayern-Derby „treu“, Köln „rauft“ sich weiter zusammen, Mannheim nach Derby-Sieg Zweiter

Patrick Hager, Münchner Kapitän und Torschütze zum zwischenzeitlichen 4:3, feiert mit Teamkollege Gabriel Fontaine einen 6:3-Auswärtserfolg in Straubing. Respekt hat er vor der Atmosphäre im Eisstadion am Pulverturm: Es ist hier ein unglaublich schweres Stadion zum Spielen.

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Henrik Haukeland von den Straubing Tigers beim Gegentor zum 3:4 - © Bruno Dietrich / City-Press
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Bonn. (PM MagentaSport) Wie in den anderen Top-Partien der PENNY DEL am Freitagabend fallen auch im bayerischen Derby zwischen Straubing und München Tore am Fließband.

Dreimal führen die Tigers, dreimal gleicht der EHC aus und stellt noch auf 6:3. „Wir sind uns treu geblieben und sind nicht nervös geworden“, sagt Münchens Kapitän und Torschütze Patrick Hager, der den Kraftakt trotz zuletzt zwei Niederlagen in den Topspielen gegen Berlin und Mannheim auf die Standhaftigkeit seines Teams zurückführt: „Wir haben über die letzten Wochen sehr viel Selbstvertrauen getankt und haben den Glauben an uns, dass wir – egal, wie es steht – Spiele drehen können und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“ Nach dem Derbysieg springt München auf Rang 4 und zieht mit Straubing (74 Punkte) gleich.

Auch das Spitzenspiel zwischen dem ERC Ingolstadt und Tabellenführer Köln hält sein Versprechen von einem Offensiv-Spektakel: Beim 5:4 Sieg beweisen die Haie einmal mehr Moral und erkämpfen sich nach mehrmaligen Rückstand noch den 11. Sieg in Folge. „Nach einem harten Start haben wir uns irgendwie wieder zusammengerauft, unser Hockey zu spielen“, fasst Siegtorschütze Oliwer Kaski die gute Teamleistung zusammen. Ingolstadts Riley Barber reagiert nach 4 Niederlagen in 5 Spielen trotzig: „Es kommt nicht darauf an, in der Liga oben zu stehen, sondern den Pokal zu gewinnen.“

Nach der 1:4-Topspiel-Pleite in Straubing schießen sich die Adler Mannheim im Derby bei den Löwen Frankfurt den Frust von der Seele. 6:2 endet die Machtdemonstration, die Adler fliegen wieder vorbei an Straubing und München auf Platz 2: „Derbys sind immer etwas anderes – egal, wie es steht. Du musst immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein“, weiß Mannheims frisch für den deutschen Olympiakader nominierter Goalie Maximilian Franzreb nach dem 1. Sieg der Spielzeit gegen Frankfurt, dessen Torschütze Daniel Pfaffengut bei der Ursachenforschung eine einfache Rechnung aufstellt: „Wer weniger Fehler macht, hat eine höhere Chance, ein Spiel zu gewinnen. Wir haben mehr Fehler gemacht, das waren teilweise wieder Geschenke.“

Auf die Topspiele am Freitag folgt mit dem DEL WINTER GAME 2026 zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin am Samstag (ab 16.00 Uhr live und kostenlos) bereits das nächste Highlight. Die besondere Kulisse des Rudolf-Harbig-Stadions bringt Berlins Eric Hördler schon bei der Erkundung am Vortag zum Staunen: „Es ist unbeschreiblich und hat brutal Spaß gemacht, das hier live zu sehen und selber auf dem Eis zu stehen. Es ist riesig und ein super Stadion.“ Der Stürmer will die Partie „einfach genießen. Das hat man vielleicht einmal im Leben, wenn es hoch kommt.“

Nachfolgend die wichtigsten Clips und Stimmen zur PENNY DEL am Freitag präsentiert von MagentaSport.

Weiter geht es am Samstag mit dem DEL WINTER GAME 2026 zwischen den Dresdner Eislöwen und den Eisbären Berlin. Live und kostenlos übertragen MagentaSport und MagentaTV das Highlight mit ausführlichen Vorberichten schon ab 16.00 Uhr aus dem Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion.

PENNY DEL | 38. Spieltag

Straubing Tigers – EHC Red Bull München 3:6

Auseinandersetzung während des Spiels zwischen den Straubing Tigers und Red Bull München – © Bruno Dietrich / City-Press

Die Münchner egalisieren drei Rückstände und holen sich durch ein dominantes Schlussdrittel doch noch den Sieg im Bayern-Derby. Nach 2 Niederlagen feiert der EHC wieder ein Erfolgserlebnis, springt auf Platz 4 und ist mit 74 Zählern punktgleich mit dem Dritten Straubing. Die Tigers verlieren ihrerseits wieder nach zuletzt 2 Siegen.

Stephan Daschner, Verteidiger Straubing: „Wir haben es am Schluss nicht so einfach gehalten, wie wir es hätten machen müssen. Wir haben die einfachen Dinge nicht gesehen und es vielleicht zu kompliziert gemacht. Dann haben wir das 3. Tor bekommen und sind irgendwo eingebrochen. Wir waren nicht konsequent genug, das eine oder andere Tor hätte uns aus dem Rhythmus geholfen.“

Patrick Hager, Münchner Kapitän und Torschütze zum 4:3: „Wir sind uns treu geblieben und sind nicht nervös geworden. Wir haben konsequent gut verteidigt. Es ist hier ein unglaublich schweres Stadion zum Spielen. Über 60 Minuten haben wir uns das verdient. Wir haben über die letzten Wochen sehr viel Selbstvertrauen getankt und haben den Glauben an uns, dass wir – egal, wie es steht – Spiele drehen können und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Fabio Wagner, Verteidiger EHC München, verrät vor dem Spiel, wie er von seiner Nominierung für den deutschen Olympiakader erfahren hat: „Der Bundestrainer meldet sich persönlich per Telefon und hat mir die Nominierung mitgeteilt. Da war ich gerade auf dem Weg ins Training. Da muss man schmunzeln, das freut einen natürlich. Es macht mich stolz und ist eine große Ehre. Man hofft immer darauf, aber ich mache mir nicht allzu viele Gedanken und versuche einfach, mein Spiel zu spielen. Wenn es jetzt mit der Nominierung geklappt hat, ist es umso schöner. Jetzt liegt der Fokus aber erstmal auf der Liga. Wenn es dann so weit ist, freut man sich umso mehr.“

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 4:5

Einen 1:3-Rückstand im 1. Drittel machen die Haie schnell vergessen und drehen die Partie im Mitteldurchgang auf 4:3. Auf das folgende 4:4 haben die Kölner mit dem Siegtreffer durch Oliwer Kaski rund eine Minute vor dem Ende auch noch eine Antwort parat. Nach 11 Siegen in Serie grüßt Köln weiter unangefochten von der Tabellenspitze. Der ERC rutscht durch die 4. Niederlage aus den letzten 5 Spielen mit 71 Punkten auf Platz 5 ab.

Riley Barber, Ingolstädter Torschütze zum 2:1: „Wir haben nicht so viele Tore wie sie geschossen. Normalerweise verlierst du so Spiele. Es ist hart, das Spiel am Ende so herzugeben. Am Ende des Tages musst du Spiele gewinnen und das haben wir nicht gemacht. Es kommt nicht darauf an, in der Liga oben zu stehen, sondern den Pokal zu gewinnen.“

Oliwer Kaski, Kölner Siegtorschütze zum 5:4: „Es war wirklich knapp, es war ein sehr gutes Spiel. Beide Teams haben gut gespielt, es war ein schnelles Spiel. Es hat Spaß gemacht. Nach einem harten Start haben wir uns irgendwie wieder zusammengerauft, unser Hockey zu spielen. Das ganze Team hat seinen Beitrag geleistet.“

Löwen Frankfurt – Adler Mannheim 2:6

Die Adler rehabilitieren sich nach der Topspiel-Pleite in Straubing beeindruckend und schieben sich mit 75 Punkten wieder auf Platz 2 vor. Die Löwen sind von Beginn an chancenlos und kassieren als Vorletzter mit 35 Punkten folgerichtig die 3. Niederlage in Folge.


Fischtown Pinguins Bremerhaven – Nürnberg Ice Tigers 3:1

Mit der 2:0-Führung im Anfangsdrittel ebnen die Pinguins bereits den Weg zu ihrem 6. Sieg in Folge. In der Tabelle baut Bremerhaven den Vorsprung als Sechster damit um 7 Punkte auf Verfolger Berlin aus. Die Ice Tigers stehen nach der 6. Niederlage aus den letzten 7 Spielen mit 50 Punkten auf Rang 9.

Leon Hungerecker, Goalie Bremerhaven mit 17 Saves: „Wir haben einfach wieder unser Fischtown-Hockey gespielt: hinten in der Defensive nicht viel zugelassen und gnadenlos alle Pucks ins Tor geworfen. Wir haben das einfache Spiel gemacht.“

Thomas Heigl, Stürmer Nürnberg Ice Tigers: „Wahrscheinlich hat die Energie gefehlt. Wir sind nicht wirklich ins Spiel gekommen. Wir haben 5 Minuten vor dem Ende des 2. Drittels erst angefangen, unser Spiel zu spielen. Im 3. Drittel wurde es dann besser, aber zum Schluss war es einfach nicht genug.“

Grizzlys Wolfsburg – Augsburger Panther 4:3 (OT)

Matt White von den Grizzlys Wolfsburg und Michael Garteig von den Augsburger Panther – © Moritz Eden / City-Press

Die Grizzlys kassieren 5 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit noch den Ausgleich zum 3:3, sichern sich dann aber mit etwas Verzögerung den Sieg in der Overtime. Matt White beschert Wolfsburg das 1. Erfolgserlebnis nach zuletzt 5 Niederlagen in Serie. Während die Grizzlys mit 52 Punkten den 8. Platz festigen, hat Augsburg auf Rang 11 nach 3 Pleiten am Stück 3 Punkte Rückstand auf Schwenningen und die Qualifikation für die 1. Playoff-Runde.

Keaton Thompson, Wolfsburger Doppeltorschütze: „Es ist immer schön zu gewinnen. Wir gehen durch eine harte Phase. Jedes Mal, das wir punkten, stärkt uns wieder. Es fühlt sich gut an. Wir versuchen, konstant zu sein und an uns zu glauben. Es war eine große Mannschaftsleistung.“

Tim Wohlgemuth, Stürmer Augsburg: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt. Wir haben eigentlich genau das gemacht, was wir uns vorgenommen haben. Wir waren sehr stark in den Zweikämpfen und haben auch gut mit dem Puck gespielt. Wir haben uns nicht allzu viel vorzuwerfen. Wir haben am Ende gekämpft und können froh sein, dass wir noch einen Punkt geholt haben. Den haben wir uns definitiv hart erarbeitet.“

Das DEL WINTER GAME 2026 zwischen Dresden und Berlin am 10.01. live und kostenlos

Wenn der Aufsteiger aus Dresden auf den amtierenden Champion und Rekordmeister aus der Hauptstadt trifft, wird die ganz große Bühne aufgefahren: Am kommenden Samstag, 10. Januar, empfangen die Eislöwen die Eisbären Berlin zum DEL WINTER GAME 2026 vor über 32.000 Zuschauern im ausverkauften Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion. Mit einer Stunde Vorbericht, exklusiven Einblicken, spektakulären Drohnenflügen und allen wichtigen Informationen zum historischen Duell übertragen MagentaSport und MagentaTV bereits ab 16.00 Uhr live und kostenlos. Rick Goldmann, Ronja Jenike und Sven Felski sind als Experten, Basti Schwele als Kommentator, Sascha Bandermann als Moderator und Konstantin Klostermann als Field Reporter vor Ort.

Am Vortag des DEL WINTER GAME 2026 trainieren die Eisbären Berlin bereits auf dem Eis im Rudolf-Harbig-Stadion. Stürmer Eric Hördler schildert seine Eindrücke: „Es ist unbeschreiblich und hat brutal Spaß gemacht, das hier live zu sehen und selber auf dem Eis zu stehen. Es ist riesig und ein super Stadion. Ich freue mich schon auf morgen. Das muss man einfach genießen. Das hat man vielleicht einmal im Leben, wenn es hoch kommt. Man probiert es wie jedes Spiel anzugehen, aber es ist natürlich etwas Besonderes. Man freut sich mehr und man ist mehr aufgeregt. Es wird von den Verhältnissen schwieriger als in der Halle, aber am Ende ist es einfach nur Eishockey und Spaß haben.“

Eishockey live bei MagentaSport

PENNY DEL | 39. Spieltag
DEL WINTER GAME, live und kostenlos
Samstag, 10.01.2026
ab 16.00 Uhr: Dresdner Eislöwen – Eisbären Berlin
Sonntag, 11.01.2026
ab 13.45 Uhr: Grizzlys Wolfsburg – Löwen Frankfurt
ab 16.15 Uhr: Adler Mannheim – Fischtown Pinguins Bremerhaven, Augsburger Panther – Kölner Haie, EHC Red Bull München – Iserlohn Roosters, Nürnberg Ice Tigers – ERC Ingolstadt
ab 18.45 Uhr: Schwenninger Wild Wings – Straubing Tigers


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