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Moskitos Essen trumpfen in Duisburg auf

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Moskitos Essen feiern Derbysieg in Duisburg - © by EH-Mag. (DR)
Die Moskitos Essen feiern - © by EH-Mag. (DR)
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Moskitos Essen feiern Derbysieg in Duisburg - © by EH-Mag. (DR)
Moskitos Essen feiern Derbysieg in Duisburg – © by EH-Mag. (DR)

Duisburg. (MR) Trotz „neuem“ Trainer an der Bande und 6 geschossenen Toren konnten die Füchse Duisburg einmal mehr ihre Führung nicht ins Ziel bringen und unterlagen im Derby gegen die Moskitos Essen mit 6:8.

Nachdem vor Wochenfrist Headcoach Frank Petrozza beurlaubt und sein Co Reemt Pyka zum Hauptverantwortlichen befördert worden war, hatte es am Vorabend des Derbys gegen Essen einen Fantalk im Fuchsbau gegeben. Doch die dort verkündeten Erkenntnisse und Versprechen hielten der rauhen Wirklichkeit im Spielgeschehen nicht lange stand. So gab es zwar ein zunächst sehr kurzweiliges und für die gebeutelte Duisburger Fanseele erfreuliches erstes Spieldrittel, in welchem die Füchse binnen fünf Minuten mit 3:0 in Führung gingen. Nach dem ersten Durchgang stand ein 6:2 an der Tafel, wobei allerdings die beiden Gegentreffer viel zu leicht gefallen waren. Bedenklich stimmte auch die Tatsache, dass die Gäste dem Vernehmen nach zum großen Teil gesundheitlich angeschlagen aufliefen und im Tor der junge und ligaunerfahrene Enrico Salvarani gestartet war.

Falsches Pausengetränk?

Was auch immer in der Pause passiert war in der Kabine der Hausherren, es kam nichts Gutes dabei heraus: kaum wieder zurück auf dem Eis schepperte es gleich zwei Male, und die Füchse lagen nur noch mit zwei Toren vorn. Auch die Auszeit, später die Rangelei hinterm eigenen Tor brachte die Gastgeber nicht wieder zurück in die Spur. Statt dessen verfiel man wieder in das alte Muster der letzten Spiele und lud die Moskitos zu Kontern und zum Toreschießen ein, eine Einladung, die sie nicht ablehnen konnten. Beim Stand von 6:6 wurden die Seiten gewechselt. Doch es lag auch nicht an der Spielrichtung, die Füchse spielten weiter vogelwild, konnten auch in Überzahl nicht überzeugen und kassierten im Gegenteil zwei weitere Treffer.

Fans und Trainer enttäuscht und ratlos

Durchaus verständlich, dass es von Seiten der heimischen Fans Pfiffe gab, denn diese Vorstellung war mehr als blamabel! Natürlich kann man realistisch nicht eine 180° Wendung innerhalb von fünf Tagen nach dem Trainerwechsel erwarten. Aber es ist schon bitter, wenn die vollmundigen Ankündigungen und Versprechen gerade einmal 20 Spielminuten durchgehalten werden können… Damit verlieren die Füchse mehr an Boden und den anvisierten Tabellenplatz 2 weiter aus den Augen bzw. der Erreichbarkeit.

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