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Moritz Israel für zehn Spiele gesperrt! Bayreuth Tigers treffen auf Deggendorf und Stuttgart am Wochenende

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Moritz Israel - © onesto Tigers Bayreuth Media/PR
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Moritz Israel - © onesto Tigers Bayreuth Media/PR
Moritz Israel – © onesto Tigers Bayreuth Media/PR

Bayreuth. (PM Tigers / EM) Sechs Spiele liegen in der Hauptrunde der Oberliga Süd noch vor den onesto Tigers Bayreuth – und mit den Spitzenteams aus Deggendorf, Heilbronn und Memmingen warten noch einige harte Brocken auf das Team von Trainer Larry Suarez.

Vielleicht gelingt aber auch eben gerade gegen diese Gegner noch die ein oder andere Überraschung wie zuletzt gegen Bietigheim. Trotz vieler Rückschläge liegt der 10. Platz noch in Reichweite – und die Tigers wollen am Wochenende dringend benötigte Punkte einfahren. Dabei geht es zunächst am Freitag nach Deggendorf, wo die Partie um 20 Uhr beginnt. Am Sonntag empfängt man zur gewohnten Zeit um 18 Uhr die Stuttgart Rebels im heimischen Tigerkäfig.

Der Deggendorfer SC konnte in 8 seiner letzten 10 Spiele punkten: Neben 6 Siegen musste man sich je einmal in der Verlängerung und im Penaltyschießen geschlagen geben. Nur gegen Memmingen und Heilbronn unterlag man nach regulärer Spielzeit.

Topscorer der Niederbayern ist Antonin Dusek (20 Tore + 29 Vorlagen) vor Jaroslav Hafenrichter (21 + 25) und Petr Stloukal (20 + 18). Auch die beiden Ex-Tigers David Stach (10 + 24) und Andreé Hult (16 + 13) haben fleißig gepunktet, verpassten aber beide einige Spiele verletzungsbedingt. Generell verteilt sich das Scoring auf viele Schultern: 17 Spieler haben bereits zweistellig gepunktet. Im Tor setzt man auf Routinier Timo Pielmeier, der eine Fangquote von 92,3 Prozent vorweisen kann.

Die bisherigen Duelle waren allesamt eng und endeten mit einem Tor Differenz: In Bayreuth konnte der DSC jeweils mit 3:2 gewinnen, in Deggendorf gelang ein 2:1-Sieg – hier haben die Tigers also noch eine Rechnung offen.


Ganz anders sieht die Situation in Stuttgart aus: Die Rebels stehen am Tabellenende, haben die wenigsten Tore erzielt und die meisten Gegentore kassiert. Nach zuvor fünf Niederlagen in Serie gelang dem Team aus der Landeshauptstadt am Sonntag ein Befreiungsschlag: Gegen den EV Füssen gelang ein knapper 4:3-Heimsieg und damit sogar ein wenig Schützenhilfe für die Tigers. Danach hatte man – im Gegensatz zu den anderen Teams der Liga – ein paar Tage Pause, weil man sowohl unter der Woche als auch am kommenden Freitag kein Spiel absolvieren muss(te).

Topscorer ist Routinier Matthew Pistilli (27 + 25) vor Janni Herm (13 + 21) und Sofiene Bräuner (10 + 23). Punktbester Verteidiger ist Adam Schusser (8 + 13). Im Tor teilen sich Jonas Gähr (87,2 Prozent) und Keanu Salmik (90,0 Prozent) die Aufgaben.

Wollen die Tigers die kleine Chance auf die Pre-Playoffs am Leben halten, braucht es wohl in jedem der noch ausstehenden Spiele Punkte. Mit einer Überraschung in Deggendorf und einem erfolgreichen Spiel gegen Stuttgart wäre man weiter im Rennen um Platz 10 – die Marschroute fürs Wochenende dürfte damit klar sein.

Der Kader der Tigers wird sich voraussichtlich dem von Dienstag ähneln mit Ausnahme, dass Ilya Andryukhov wieder einsatzfähig ist.
-kno-

Moritz Israel für zehn Spiele gesperrt

Nun ist es amtlich: Für seinen harten Bandencheck gegen Peitings Förderlizenzspieler Marco Niewollik hat Moritz Israel eine Sperre von zehn Spielen erhalten. Israel hatte eine Matchstrafe wegen Bandencheck, IIHF-Regel 41.4; Art. 28 Ziff. 9 SpO; Art. 8 Ziff. 1 und 5 RO, erhalten. Zudem muss er eine in der Höhe nicht genannte Geldstrafe zahlen.

Zum aktuellen Gesundheitszustand von Marco Niewollik gibt es bislang aus Rücksicht auf den jungen Spieler keine genaue Angaben. Der 20- jährige war ansprechbar und wurde direkt ins Murnauer Klinikum per Hubschrauber gebracht.

Moritz Israel wird den Tigers somit in der Hauptrunde für die restlichen sechs Spiele nicht mehr zur Verfügung stehen. Sollten die Bayreuther in die Playoffs einziehen, wird er dann die weitere vier Spiele zusehen müssen. Andernfalls verbleibt die restliche Sperre für den Saisonstart 25/26.

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