
Krefeld. (MR) Der Herner EV ließ beim 5:1 in Krefeld nichts anbrennen, Krefelds einziges Tor fiel in Unterzahl.
Ein ungleiches Duell entwickelte sich, da Elmar Schmitz gleich auf fünf erfahrene Stammkräfte verzichten musste. So standen mehrere Nachwuchsspieler mit auf dem Eis, von denen gleich drei in diesem Monat erst ihren 18. Geburtstag feiern werden. Dem gegenüber ein eingespieltes erfahrenes Gerüst mit ein paar Nachwuchsspielern der Miners, die zwar aktuell in der Tabelle auch nicht dort stehen, wo man sie erwartet, aber in der Rheinlandhalle einiges aufs Eis zaubern konnten. Früh gingen sie durch Orendorz in Führung und ließen fortan die Hausherren kaum zum Zuge kommen. So versuchte der KEV, wenigstens hinten nicht so viel zuzulassen und vielleicht durch den einen oder anderen Konter zum Zuge zu kommen. Doch Mahkovec und Hauf scheiterten mehrfach an Linda im Herner Kasten. Gegenüber hatte Klein ein Mehrfaches zu tun, um sein Team im Spiel zu halten. Doch in der 17. Spielminute konnte er nur prallen lassen, Komov zog den Rebound herum und konnte zum 0:2 einschieben. Wenig später war es nochmals Orendorz, der für den dritten Treffer verantwortlich zeigte.
Krefelder Lebenszeichen in Unterzahl
Die Hausherren begannen den zweiten Durchgang druckvoller und konnten sich mehrfach im Angriff festsetzen und wirbeln. Allein der Treffer wollte nicht fallen. Eine Strafe gegen den KEV brachte Krefeld schließlich auf die Anzeigetafel: Kolle konnte befreien und den Konter starten, der mitgelaufene Pfeifer vollendete zunächst auf den Goalie – inzwischen stand Back up Wieber zwischen den Pfosten. Aber Wieber hatte den Puck nicht fest im Handschuh, und so rutschte dieser über die Linie zum umjubelten 1:3 (37.). Doch das sollte nicht der Pausenstand sein, denn Komov konnte Klein auch noch einmal überwinden (40.), nachdem er zuvor schon das Lattenkreuz verbeult hatte. Im Schlussabschnitt gab es ein paar Strafzeiten, möglichst immer gleichzeitig auf beiden Seiten. Zur Drittelmitte traf Marsall nach schönem Move zum 1:5, danach ließen es die Gäste etwas langsamer laufen, während die Niederrheiner sich weiterhin vergeblich abmühten. So blieb es letztlich beim 1:5 Endstand.
Es spielten:
KEV – Patrick Klein – Leon Schuster, Lars Ehrich, Daniel Herzog, Erik Grein, Tobias Esch, Joshua Gärtner, Michael Schaaf – Valentin Pfeifer, Jan Theuerkauf, Giovanni Schönfeld, Marcel Mahkovec, Niclas Focks, Jan Wellen, Tim Dreschmann, Florian Maierhofer, Ty Kolle, Manuel Nix, Luca Hauf
HEV – Björn Linda (ab 21. Sebastian Wieber) – Benjamin Hüfner, Nils Elten, Aaron Krebietke, Robert Peleikis, David Kirchhoff, Michél Ackers, René Behrens – Lennart Schmitz, Noah Bruns, Macus Marsall, Alexander Komov, Artur Tegkaev, Denis Fominych, Tomi Wilenius, Marion Polter, Kevin Orendorz, Christoph Ziolkowski, Dennis Swinnen, Nils Liesegang
Die Tore erzielten:
0:1 (01:36) Orendorz (Ackers, Peleikis)
0:2 (16:41) Komov (Elten, Ziolkowski)
0:3 (18:29) Orendorz (Marsall, Liesegang)
1:3 (36:21) Pfeifer (Kolle, Schaaf) SH1
1:4 (39:29) Komov (Marsall, Elten)
1:5 (51:59) Marsall (Peleikis, Liesegang)
Schiedsrichter: Tijana Haack, Sebastian Licau – Sascha Küper, Alexander Licau
Strafen: KEV – 14 Min; HEV – 18 Min.
Zuschauer: 75


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