Schweinfurt. (PM) Es ist soweit. Mit den ersten beiden Spielen am Freitag in Erding und am Sonntagabend gegen die Bayreuth Tigers starten die Mighty Dogs in die zweite Oberligasaison.
Schon die Vorbereitungsspiele machten Appetit auf mehr – die Cracks des ERV Schweinfurt zeigten Torhunger und Spielfreude, hatten besonders gegen die Hannover Scorpions auch harte K‰mpfe zu bestehen. Die Fans der Mighty Dogs hoffen nat¸rlich darauf, dass es heuer keinen verpatzten Start geben wird, und die Vorzeichen stehen gut daf¸r. Trainer Jukka Ollila hat derzeit keine Dauerverletzten zu beklagen und kann zwei Tage vor dem Auftritt in Erding auch keine wahrscheinlichen Ausf‰lle melden. Die Lage ist f¸r ihn klar: „Wir wollen mˆglichst sofort Punkte holen. Wenn das erste Wochenende gelaufen ist, werden wir besser sehen, wo wir stehen. Aber die Ergebnisse – positiv oder negativ – darf man dann auch nicht gleich ¸berbewerten“. Auf dem Papier machen sich die bevorstehenden Aufgaben nicht allzuschwer aus: Der sportliche Absteiger der letzten Spielzeit und die neu in der Liga befindlichen Tigers stehen auf dem Programm.
Zum zweiten Mal in Folge fand sich Erding im Fr¸hjahr auf dem letzten Platz wieder und stellte bereits ‹berlegungen an, sich wieder in die Bayernliga zur¸ckzuziehen. Der neu gew‰hlte Abteilungsleiter Bernd Karbach entschied anders und will die Gladiators mittelfristig wieder an die Spitze bringen: „Die Oberliga ist ganz einfach ein Zugpferd, auch oder gerade f¸r unseren Nachwuchs. Das nˆtige Geld kˆnnen wir nur in einer umsatzstarken Oberliga generieren“. Aufgrund des Sparkurses hielten sich die Kompensationen f¸r die Abg‰nge von Patrice Dlugos, Jiri Jelinek, Robert Gebhardt, Stefan Peipe, Timo Borrmann, Andreas Schmelcher und Ryan Martens in Grenzen. Aus Dorfen brachte Samanski ein Quartett mit: Die Verteidiger Christian Mitternacht und Daniel Krefl sowie die St¸rmer Christian Pˆtzel und Michael Trox; auflerdem warb man Valentin Scharpf aus Klostersee ab, von den Wild Boys Chemnitz aus der Oberliga Ost Auflenst¸rmer Florian Brenninger, und Simon Pfeiffer vom DNL-Team des EV Landshut. Der „deutsche Kracher“, den man den Fans im Sommer versprochen hatte, entpuppte sich als das ehemalige Eigengew‰chs Sebastian Schwarz, der nach Jahren in der DEL und 2. Liga – zuletzt f¸r Ravensburg – nach Erding zur¸ckkehrt.Da Ales Jirik inzwischen einen deutschen Spielerpass erhalten hat, startet der TSV, ohne die Kontingentstellen zu besetzen.
Mit dem Aufstieg der Tigers steht den Mighty Dogs ein hoch willkommenes nordbayerisches Derby ins Haus – und der Besuch von zwei alten Bekannten in Gestalt von Trainer Sergej Waflmiller und Marcel Juhasz. Bayreuth scheint gut ger¸stet f¸r die Oberliga. Die Recken der Vorsaison stehen fast s‰mtlich wieder zur Verf¸gung, aufler Michal Hlozek. Gehalten wurde mit Jozef Potac der Abwehrchef, dem mit Heimkehrer Daniel Sevo ein weiterer sehr erfahrener Mann zur Seite gestellt wurde. Auch der Angriff, der mit Dennis Thielsch, Andreas Geigenm¸ller, Michal Bartosch und Marcel Juhasz schon nicht schlecht bestellt war, legte durch die Verpflichtung zweier junger Leute von den Dresdner Eislˆwen noch einmal zu. Als Filetst¸ck lotsten die Tigers noch den Slowaken Ivan Kolozvary, der wegen der Probleme der Saale Bulls Halle kurzfristig auf dem Markt war, an den Roten Main.


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