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Memmingen. (mfr/fl) Die Indians verpflichten einen weiteren jungen Angreifer. Aus Bayreuth kommt der 22-Jährige Paul Fabian an den Memminger Hühnerberg. Damit ist die Planung... Memmingen: Zwei neue Spieler und Änderungen in der Vorstandschaft

Paul Fabian – © Alwin Zwibel

Memmingen. (mfr/fl) Die Indians verpflichten einen weiteren jungen Angreifer.

Aus Bayreuth kommt der 22-Jährige Paul Fabian an den Memminger Hühnerberg. Damit ist die Planung für die Offensive abgeschlossen.

Nach Jayden Schubert und Brett Schaefer wechselt nun auch ein weiterer Offensivakteur aus Bayreuth nach Memmingen. Mit Paul Fabian sichern sich die Memminger einen weiteren talentierten Offensivmann. Dabei ist der Linksschütze aber kein Unbekannter. Er lief bereits per Förderlizenz in der Saison 2020/21 für die Indians auf. Wie Pascal Dopatka ist auch Fabian gebürtiger Berliner und durchlief, ebenso wie sein langjähriger Sturmpartner, Teile des Augsburger Nachwuchses. Vor zwei Jahren folgte der Wechsel nach Bayreuth. Bei den Tigers bremste ihn eine langwierige Knieverletzung im ersten Jahr massiv aus, ehe er in der abgelaufenen Saison sein Können mehr als nur andeuten konnte (4 Tore, 7 Assists in 48 Spielen).

In Memmingen erhoffen sich die Verantwortlichen, dass der 1,80m große Stürmer, der am Montag Geburtstag hatte, sein Potential weiter ausschöpfen kann. Der laufstarke Angreifer hat seine Stärken im offensiven und defensiven Bereich und gilt als fleißiger Arbeiter. Er ist nach Bernhard Ettwein, Alessandro Schmidbauer und Pascal Dopatka der vierte U-Spieler der Indians.
Sven Müller: „Wir kennen Paul von seinen Einsätzen als Förderlizenzspieler und haben ihn sehr positiv in Erinnerung behalten. Nachdem wir seinen Werdegang weiter verfolgt haben, bot sich in diesem Jahr die Chance, ihn wieder nach Memmingen zu bringen. Wir freuen uns, dass wir mit ihm einen weiteren sehr talentierten Spieler für unsere Mannschaft verpflichten konnten“.

Abwehr-Talent verpflichtet: Henry Homann wird ein Indianer

Henry Homann – © Sportfoto-Sale (DR)


Mit der Bekanntgabe von Henry Homann ist die Kaderplanung bei den Memmingern für die anstehende Oberliga-Spielzeit fast abgeschlossen. Der junge Verteidiger und mehrfache Nachwuchs-Nationalspieler wechselt aus dem DNL-Team des EV Landshut zu den Indians.

Henry Homann ist ein weiteres Puzzlestück im Kader der Indianer, die damit ihrer Defensive ein weiteres junges Gesicht hinzufügen. Der erst 18-Jährige, der bislang 6 Oberliga-Spiele vorweisen kann, wagt nun in Memmingen endgültig den Sprung in den Seniorenbereich und will dort mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen. Dabei kommt Homann mit einer Menge Talent und auch einem Titel im Gepäck zum ECDC. In der abgelaufenen Saison feierte der groß gewachsene Verteidiger die DNL-Meisterschaft mit dem U20-Team des EV Landshut.

Bei den Niederbayern lief Homann seit 2020 auf, zuvor war er in Stuttgart aktiv. Beim EVL entwickelte sich Homann zum absoluten Stammspieler im U20 DNL-Team. Zudem lief er bereits in mehreren Nachwuchs-Nationalmannschaften auf, er vertrat dabei sein Land bei mehreren internationalen Turnieren. Seine guten Leistungen führten u.a. dazu, dass er bereits letztes Jahr für den DEL2-Kader der Landshuter gelistet wurde, gleichzeitig folgten beim Kooperationspartner aus Passau erste Einsätze per Förderlizenz in der Oberliga.

Homann gilt als klassischer Stay-at-Home-Verteidiger mit Gardemaßen. Bei 1.95m Körpergröße bringt er gut 90kg auf die Wage. Der Rechtsschütze soll bei den Indians erste Erfahrungen sammeln und sich dabei möglichst viel Eiszeit verdienen.

Sven Müller: „Henry ist ein sehr talentierter Verteidiger, der mit einer stattlichen Statur punkten kann. Er soll sich bei uns im Seniorenbereich beweisen und durchsetzen. Mit ihm, Bernhard Ettwein und Alessandro Schmidbauer haben wir in der Abwehr drei vielversprechende junge Akteure, die sich an der Seite der erfahrenen Spieler entwickeln sollen.“

Änderungen in der Vorstandschaft: Helge Pramschüfer tritt aus persönlichen Gründen zurück

Nach reiflicher Überlegung und mehreren intensiven Gesprächen hat der 1. Vorstand des ECDC Memmingen, Helge Pramschüfer, seine Vorstandskollegen gestern schriftlich darüber informiert, dass er aus persönlichen und beruflichen Gründen mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurücktreten wird.

Helge Pramschüfer war seit Vereinsgründung vor 32 Jahren als Vorstand beim ECDC Memmingen e.V. aktiv. Die Geschäfte des Vereins übernehmen ab sofort die beiden anderen geschäftsführenden Vorstände Thomas Butzke und Sven Müller. Über die Besetzung des dritten vertretungsberechtigten Mitglieds des Vorstands wird in naher Zukunft entschieden.

Der wichtige Aufgabenbereich der Finanzen, für den Helge Pramschüfer bislang zuständig war, übernimmt übergangsweise Marcus Hasse in verantwortlicher Position.

Um einen reibungslosen Übergang zu gewährleisten, fanden bereits mehrere Gespräche der Beteiligten statt, weitere werden zeitnah folgen. So soll garantiert werden, dass der Wechsel auf der Vorstandsposition ohne Komplikationen vonstatten geht.

Thomas Butzke & Sven Müller: „Als wir von den Überlegungen bzgl. eines möglichen Rückzugs erstmals hörten, war es für uns klar, dass wir die zusätzlichen Aufgaben gemeinsam übernehmen werden, um einen nahtlosen Übergang zur neuen Saison zu gewährleisten.“

Der ECDC dankt Helge Pramschüfer für die Arbeit der vergangenen Jahrzehnte und wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute.




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Die DEL2 und ihr neuer TV-Partner Sportdeutschland haben die Preisstruktur für die Saison 24/25 veröffentlicht. Ein Einzelspiel kostet 8,90 Euro, der Saisonpass 449 Euro. Sind die Preise angemessen?

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