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Bayreuth. (PM) Sportlich läuft es bei den Tigers mit dem 3-0 sweep über Deggendorf und dem vorzeitigen Einzug in die nächste KO-Runde glänzend. Auch... Mayers Saisonende trifft Bayreuth hart

Logo Bayreuth TigersBayreuth. (PM) Sportlich läuft es bei den Tigers mit dem 3-0 sweep über Deggendorf und dem vorzeitigen Einzug in die nächste KO-Runde glänzend.

Auch bei den Planungen für die kommende Spielzeit ist man mit bisher 6 fixierten Leistungsträgern auf einem sehr guten Weg.

Aber es wäre nicht Sport, wenn es dann nicht auch immer wieder Rückschläge zu verkraften gibt.

Dass es durch den verletzungsbedingten Ausfall von Verteidiger Mayer nach Topscorer Bartosch nun schon den zweiten Akteur aus der Paradelinie so schwer erwischt hat, ist aber erneut ein heftiger Schlag für den Vizemeister.

Aus der letzten Partie gegen Deggendorf ging er mit einer schweren Handverletzung heraus, wie sich erst nachträglich heraus stellte, da er noch zu Ende spielte. Bänder und Knochen wurden bei einem Foul schon im ersten Abschnitt in Mitleidenschaft gezogen und erst weitere Untersuchungen in einer Spezialklinik werden über die endgültige Behandlungsmethode Aufschluss geben. Die Saison ist für das Eigengewächs der Oberfranken aber so oder so gelaufen. Egal ob Operation oder andere Alternativen, vermutlich mindestens 8 Wochen ist an Eishockey nicht einmal zu denken. Tigerscoach Waßmiller ist damit bis zum nächsten Spiel am Dienstag zu weiteren Umstellungen und Improvisationen gezwungen. „Nun wird es personell langsam wirklich richtig eng für uns“, verhehlt Teammanager Habnitt seine Sorgen nicht. „Unglaublich was wir da aktuell wieder für eine Seuche haben, nachdem uns unter der Saison schon Torjäger Geigenmüller wochenlang ausgefallen ist“, legt er noch nach und kann nur hoffen, dass die Gelbschwarzen diese nächste Riesenlücke auch nochmals irgendwie kompensieren können.

 

 

 

Tigerkäfig bleibt die Heimat von Sebastian Mayer

 

Außer in der Spielzeit 2006/07 mit einem Kurzintermezzo beim EV Pegnitz, schnürte der inzwischen 31 jährige Defensivspezialist seine Schlittschuhe ausschließlich für Bayreuther Eishockeyclubs. Trotz immer mal wieder Anfragen der Konkurrenz blieb er all die Jahre seinem Heimatverein treu. Und das bleibt auch in der kommenden Saison so, nachdem der erfahrene Linksschütze kürzlich seine Unterschrift unter einen neuen 1-Jahresvertrag setzte.

 

Schon zu ESVB-Zeiten seit 2002 spielte er in ganz jungen Jahren 4 Spielzeiten in der Oberliga, bevor er dann in die Landesliga zum neu gegründeten EHC zurück kehrte und den erneuten Aufschwung der oberfränkischen Puckjäger bis heute entscheidend mit gestaltete. Über 460 Pflichtspiele für seine Heimatstadt stehen inzwischen in der Bilanz des Ur-Bayreuthers als Integrationsfigur des gesamten Umfelds und leuchtendes Beispiel für den eigenen Nachwuchs, was man mit Wille und harter Arbeit erreichen kann.

 

Meist kam er dabei als zuverlässige und zweikampfstarke Absicherung eines offensiv geprägten Verteidigerkollegen, wie nun schon z.B. einige Jahre neben Jozef Potac, zum Einsatz und erfüllte diesen Part immer souverän. Diese positive Entwicklung zu einem starken stay-at-home-Verteidiger neben etwa 140 Scorerpunkten machte ihn zu einem wichtigen Baustein der Erfolgsgeschichte der Tigers, wie ihn sich jeder Club nur wünschen kann. Aus dem eigenen Nachwuchs bis zu einem echten Leistungsträger eines starken Oberligateams tritt er damit in die gar nicht so kleinen Fußstapfen von so Bayreuther Eishockeyikonen wie Marco Zimmermann oder Michael Meixner und wenn es nach den heimischen Fans geht, soll das gerne noch einige Jahre mehr so weiter gehen.

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