Krefeld. (RS) Die Krefeld Pinguine, die bereits seit dem vergangenen Freitag als Hauptrundenmeister der DEL2 feststehen, empfingen am heutigen Spieltag die Lausitzer Füchse an der Westparkstraße.
Während die Gastgeber befreit aufspielen konnten, ging es für die Gäste aus Weißwasser um wichtige Punkte im Kampf um die direkte Playoff-Teilnahme, da sie vor der Partie nur einen Zähler hinter dem begehrten sechsten Tabellenplatz lagen.
Die Lausitzer Füchse zeigten von Beginn an, dass sie gewillt waren, die Punkte aus Krefeld zu entführen, und verbuchten die erste große Chance durch Moritz Kretschmar (3.). Krefeld antwortete mit einem Distanzschuss von Dybowski (5.), der jedoch das Ziel verfehlte. In einer munteren Anfangsphase kamen beide Teams zu Abschlüssen, wobei Breitkreuz für die Gäste und kurz darauf Raabe für die Pinguine (7.) gefährlich vor dem Tor auftauchten. Die Pinguine erhöhten den Druck und Nijenhuis verpasste einen Querpass von Dybowski (8.) nur um Haaresbreite. Nachdem Tim Schütz (13.) knapp verzogen hatte, leitete ein toller Angriff die Führung ein. Nach einem präzisen Doppelpass zwischen Jon Matsumoto und Marcel Müller (14.) war es der Deutsch-Kanadier Matsumoto, der zum 1:0 vollendete. Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten, als Charlie Jahnke (16.) eine der nächsten Offensivaktionen zum Ausgleichstreffer nutzte. Kurz vor der ersten Pause hatten die Pinguine Glück, als Nieleck (18.) für die Füchse nur den Pfosten traf.
Das zweite Drittel begann mit der ersten Strafzeit der Partie gegen den Krefelder Korus (22.), doch das Unterzahlspiel der Hausherren funktionierte tadellos. Es herrschte kurzzeitig Unklarheit, als die Schiedsrichter den Videobeweis bemühen mussten, bevor sie den Treffer zum 2:1 für Krefeld offiziell gaben (26.). Torschütze war erneut Jon Matsumoto. Aber auch diese Führung hielt nicht lange Bestand, da erneut Charlie Jahnke (26.) zur Stelle war und den Spielstand wieder ausglich. Die Füchse blieben gefährlich und profitierten fast von einem Fehlpass von Mebus im Spielaufbau (29.), doch Nieleck scheiterte zum zweiten Mal am Pfosten. Später durften sich die Pinguine erstmals in Überzahl versuchen (33.), konnten daraus jedoch kein Kapital schlagen. Erst kurz vor der zweiten Pause gingen die Schwarz-Gelben zum dritten Mal in Front, als Santos (37.) einen Aufbaufehler der Gäste konsequent zum 3:2 ausnutzte.
Im Schlussabschnitt suchte Santos nach einem Solo (41.) die Vorentscheidung, verzog jedoch knapp. Die Partie blieb bis in die Schlussphase hochspannend, als Felix Bick (48.) vor dem heranstürmenden Breitkreuz rettete. Auch ein Versuch von Tripcke (50.) verfehlte das Krefelder Tor nur knapp. Als Adam Brady von den Füchsen gefährlich von außen bedient wurde, zeigte sich Bick erneut hellwach und begrub die Scheibe unter sich. Die letzten Minuten waren geprägt von herausragenden Torhüterleistungen, wobei Felix Bick zweimal in höchster Not rettete, bevor Morrone auf der anderen Seite einen spektakulären Save gegen Tim Schütz auspackte. Um den Ausgleich zu erzwingen, nahm der Trainer der Füchse Morrone zugunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Ein folgenschwerer Fehler an der gegnerischen blauen Linie besiegelte jedoch die Niederlage der Gäste, als Marcel Müller die Scheibe zum 4:2-Endstand ins leere Tor beförderte.
Für die Krefelder geht es am Freitag in Regensburg weiter, bevor am Sonntag die Bietigheim Steelers an der Westparkstraße zum letzten Hauptrundenspiel zu Gast sind.
Die Füchse reisen am Freitag nach Bietigheim und erwarten am Sonntag die DEG.
Endergebnis:
Krefeld Pinguine – Lausitzer Füchse 4:2 (1:1, 2:1, 1:0)
Aufstellungen:
Krefeld Pinguine: Bick (Blumenkamp) – Raabe, Vandane; Korus, Dybowski; Konze, Mebus – Gogulla, Newton,Santos; Müller, Matsumoto, Bruch; Weiß, Payerl, Nijenhuis; Schütz, Mäkitalo, Cerny.
Trainer: Thomas Popiesch.
Lausitzer Füchse: Morrone (Seidel) – Havlena, Braun; Kretschmar, Sezemsky; Heyter, Stowasser; Panocha – Dosch, Theodore, Tripcke; Scheidl, Brady, Breitkreuz; Broda, Jahnke, Nieleck; Saakyan, Knobloch, Dàoust.
Trainer: Christof Kreutzer.
Statistik:
Tore: 1:0 (13:45) Matsumoto (Müller/Dybowski), 1:1 (15:02) Jahnke (Broda/Panocha), 2:1 (25:01) Matsumoto (Bruch/Vandane), 2:2 (25:59) Jahnke (Nieleck/Heyter), 3:2 (37:00) Santos (Gogulla), 4:2 (59:18) Müller EN
Strafminuten: Krefeld 6, Lausitz 4
Schiedsrichter: Gossmann/Singaitis
Zuschauer: 6.868
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