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Selb. (PM Wölfe) Bereits im dritten Spiel der finalen Playdownserie gegen die Bietigheim Steelers können die Selber Wölfe am Ostermontag ab 19:30 Uhr zuhause... Matchpuck für die Selber Wölfe

Chad Bassen (vorne) und Bietigheims Ryon Moser – © Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe) Bereits im dritten Spiel der finalen Playdownserie gegen die Bietigheim Steelers können die Selber Wölfe am Ostermontag ab 19:30 Uhr zuhause in der NETZSCH-Arena mit einem Sieg den ersehnten Klassenerhalt klarmachen.

Nach dem Heimerfolg am Gründonnerstag legte das Wolfsrudel am gestrigen Karsamstag im Ellental nach und gewann mit 2:0. Allerdings ist der mit dem Rücken zur Wand stehende DEL-Absteiger nicht zu unterschätzen: Die Steelers werden am Montag sicherlich alle Register ziehen, um ihre Chance zu wahren.

Formkurve

Michael Bitzer war mit seinem Shutout Garant für den Sieg in Spiel 2. Der Deutsch-Amerikaner im Wölfe-Tor hatte seinen Kasten förmlich vernagelt und brachte die Steelers schier zur Verzweiflung. Aber auch seine Vorderleute verteidigten gut und diszipliniert, lauerten auf Fehler der Gegner und setzten in der Offensive immer wieder Nadelstiche. Zweimal konnten die Wölfe Olafr Schmidt im Steelers-Tor überwinden, was letztendlich zum Auswärtssieg reichte. Auch das Powerplay der Bietigheimer hatte das Wolfsrudel viel besser im Griff als noch am Donnerstag, als die Ellentaler bei zahlenmäßiger Überlegenheit zweimal treffen konnten. Wenn die Wölfe am Montag erneut so auftreten können, wie in den ersten beiden Begegnungen und sich nicht aus ihrem Konzept bringen lassen, stehen die Chancen gut, auch Spiel 3 für sich zu entscheiden.

Statistik

Die neu zusammengestellte Sturmformation um Knackstedt, Heljanko und Krymskiy war in den letzten beiden Begegnungen richtig produktiv: Rasmus Heljanko sammelte vier Scorerpunkte (2 Tore, 2 Vorlagen), Jordan Knackstedt steuerte drei und Nikita Krymskiy zwei Vorlagen bei. Michael Bitzer, der in Bietigheim der Turm in der Schlacht war, liegt in der Serie gegen Bietigheim bei einer Fangquote von 97,6 %. Sein Gegenüber Olafr Schmidt kommt hier auf einen Wert von 91,0 %, der ebenfalls nicht schlecht ist.

Lineup

Keine Veränderungen zu den letzten beiden Spielen sind im Wölfe-Kader zu erwarten. Nicht zur Verfügung stehen werden der gesperrte Richard Gelke, die verletzten bzw. erkrankten Michel Weidekamp, Donat Peter und Justin Spiewok sowie der weiter aus privaten Gründen fehlende Lukas Vantuch.

Modus/Spielwertung

Auch in der 2. Playdownrunde greift der neue Modus. Aufgrund der besseren Hauptrundenplatzierung reichen den Selber Wölfen drei Siege für den Seriengewinn und dem gleichbedeutenden sportlichen Klassenerhalt. Die Bietigheim Steelers benötigen hingegen vier Siege für den Seriengewinn und dem Verbleib in der DEL2. Sobald einer dieser Fälle eintritt, wird die Runde beendet.
Steht es in einer Partie nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden, erfolgt eine Verlängerung von 20 Minuten. Jedoch nur so lange, bis ein Tor erzielt wird (sudden death). Die Pause mit Eisbereitung dauert 15 Minuten. Die 20-minütigen Verlängerungen werden, jeweils mit neuer Eisbereitung und 15-minütiger Pause, so lange wiederholt, bis das entscheidende Tor gefallen ist (sudden death). Es wird auch in der Verlängerung mit 5 gegen 5 Feldspieler gespielt.

Termine

Die Termine für die Serie wurden wie folgt festgelegt:
Do, 28.03.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers 5:2
Sa, 30.03.2024 19:30 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe 0:2
Mo, 01.04.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers
Mi, 03.04.2024 19:30 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe (sofern notwendig)
Fr, 05.04.2024 19:30 Uhr Selber Wölfe – Bietigheim Steelers (sofern notwendig)
So, 07.04.2024 17:00 Uhr Bietigheim Steelers – Selber Wölfe (sofern notwendig)

Aufgrund des zu erwartenden hohen Zuschauerzuspruchs raten die Selber Wölfe dringend dazu, den Vorverkauf zu nutzen und rechtzeitig anzureisen. Ein späterer Spielbeginn aufgrund langer Schlangen am Einlass ist nicht möglich.




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