Bad Tölz. (PM Löwen, Philipp Schmitz) 2987 Zuschauer sahen am Freitagabend, wie die Löwen sich in der heimischen Hacker-Pschorr Arena den ersten Matchpuck erspielten.
Mit 3:1 (1:0, 1:1, 1:0) setzten sich die Gastgeber in einem erneut eng umkämpften Spiel durch. Die Entscheidung könnte somit schon am Sonntag (18:30 Uhr) in Nordrhein-Westfalen zu Gunsten der Buam fallen.
Gleich im ersten Wechsel zeigte sich, warum Ludwig Nirschl für die Buam so wichtig ist. Die #74 der Buam leitete einen langen Pass gekonnt auf Topi Piipponen weiter, der knapp verzog. Die erste war zugleich lange Zeit die beste Chance im ersten Drittel, erst nach rund zehn gespielten Minuten gab es die nächsten klaren Möglichkeiten. Eine davon nutzte Nirschl auf Zuspiel des Goldhelms Piipponen mit der Rückhand zum 1:0 (13.). Kurz darauf vergab Max Spöttel knapp aus dem Slot. Die Hammer Eisbären versuchten zumeist über ihre schnellen Konter gefährlich zu werden, was ihnen auch gelang. Enrico Salvarani blieb dabei immer Sieger und war der gewohnt sichere Rückhalt der Tölzer.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts gab es dann das erste Powerplay der Partie. In Überzahl verzweifelten die Löwen buchstäblich am starken Kyle Hagen im Eisbären-Tor. Kurz danach gelang den Hammern der Ausgleich. Eine Scheibe rutschte durch – Christian Schiling staubte ab (24.). Die Antwort auf den Treffer kam von Michael Schuster, der perfekt von ECT-Rekordspieler Christoph Fischhaber vor dem Tor bedient wurde (27.). Im Anschluss wurden die Gäste mutiger und trafen mitunter das Torgestänge. Ein negativer Höhepunkt war die nächste Spieldauerstrafe der Serie: Fabio Frick erwischte Ludwig Nirschl abseits des Spielgeschehens mit dem Ellenbogen am Kopf. Der Tölzer konnte nach kurzer Behandlung weiterspielen. Die fünfminütige Überzahl konnten die Buam dank eines überragenden Kyle Hagen wieder nicht nutzen. Sein Gegenüber, Enrico Salvarani stand dem jedoch in nichts nach, wie er bis zur Pause mehrfach bewies.
Das dritte Drittel begann mit einem Powerplay für die Eisbären, das sich schnell in eine doppelte Überzahl für Löwen änderte. Axel Kammerer nahm seine Auszeit für letzte Instruktionen, die die Buam aber nicht umsetzen konnten. Ein paar Minuten später durften die zahlreichen Tölzer Fans dann doch noch jubeln: Dominik Daxlberger und Topi Piipponen fuhren einen Konter, der Finne konnte nach einem perfekten Zuspiel ohne Not einnetzen (51.). Hamm hielt derweil stark dagegen, fand jedoch zu selten wirksame Mittel gegen die kompromisslose Tölzer Defensive. Bei einem weiteren Konter der Buam versprang Florian Kästele in aussichtsreicher Position die Scheibe, die zweite doppelte Überzahl blieb ebenfalls ungenutzt. Die Eisbären versuchten alles, um nochmal den Anschluss zu erzielen, doch Bad Tölz brachte den Vorsprung sicher über die Zeit.
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