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Regensburg. (PM Eisbären) Nächste Kadermeldung bei den Eisbären Regensburg: Mit Marvin Schmid bleibt dem frisch gebackenen Meister der Eishockey-Oberliga und DEL-2-Aufsteiger ein junger Stürmer... Marvin Schmid bleibt in Regensburg

Marvin Schmid – © Alwin Zwibel

Regensburg. (PM Eisbären) Nächste Kadermeldung bei den Eisbären Regensburg: Mit Marvin Schmid bleibt dem frisch gebackenen Meister der Eishockey-Oberliga und DEL-2-Aufsteiger ein junger Stürmer erhalten.

Der 23-Jährige kam vor der abgelaufenen Spielzeit aus seiner Heimatstadt Memmingen zu den Oberpfälzern und musste zu Saisonbeginn lange verletzt pausieren, entwickelte sich nach seiner Rückkehr allerdings zu einer wichtigen Stütze im Team von Eisbären-Coach Max Kaltenhauser. Vor allem in den Playoffs zeigte der junge Allgäuer seine Klasse und bildete mit Tomáš Plíhal ein kongeniales Duo in der (zumindest nominell) vierten Reihe, das mit-entscheidend für den Erfolg der Donau-Städter war.

Seine ersten Schritte auf dem Eis ging Schmid in Memmingen, ehe schon früh der Wechsel in die Talentschmiede des Altmeisters und Traditionsklubs EV Füssen folgte. Dort blieb er bis zur Spielzeit 2018/2019, vor der er nach Kaufbeuren in die DEL2 weiterzog. Per Förderlizenz ging der vielseitige Allgäuer in seiner Heimat für den Regensburger Liga-Rivalen ECDC Memmingen in der Oberliga aufs Eis, zu dem er ein Jahr später fest wechselte. Insgesamt lief Schmid 134 Mal für die Indians auf, wurde dabei auf nahezu jeder Position eingesetzt und sammelte 61 Scorerpunkte (20 Tore; 41 Vorlagen). Der nächste Schritt folgte vor der abgelaufenen Saison: Schmid kam nach Regensburg.

Schmids Fazit zur Aufstiegssaison fällt positiv aus – auch wenn er selbst lange mit einer schweren Schulterverletzung ausfiel: „Das war hart – ich war ja neu im Team, da will man sich beweisen. Aber ich musste dann erstmal drei Monate zuschauen.“ Die ersten Wochen nach seiner Rückkehr aufs Eis seien schwierig gewesen, doch nach und nach habe er besser zu seinem Spiel gefunden. „Da hat anfangs einfach die Spielpraxis gefehlt, ich musste auch erst wieder Selbstvertrauen finden und mich an den Körperkontakt gewöhnen. In den Playoffs lief es dann aber wieder perfekt!“ Im Finale traf er mit den Eisbären auf seinen ehemaligen Arbeitgeber, die Indians des ECDC Memmingen, und trug maßgeblich zum Erfolg bei.

Die Oberliga-Meisterschaft und der damit verbundene Aufstieg in die DEL2 seien ein großes Ziel von ihm gewesen, betont Schmid, der in der Saison 2018/2019 für Kaufbeuren bereits insgesamt acht Mal in Deutschlands zweithöchster Spielklasse auf dem Eis stand (ein Assist). „Ich freue mich, jetzt wieder zurück in der zweiten Liga zu sein – gegen neue Gegner, in neuen Stadien.“ Im Sommer gelte es nun, hart an sich zu arbeiten: „Wegen der Verletzung konnte ich lange meinen kompletten Oberkörper kaum trainieren. Und als ich wieder spielen konnte, hatten wir oft drei Partien pro Woche, da war es schwierig, diese Rückstände aufzuholen. Eigentlich wäre bei mir sonst bestimmt noch mehr gegangen. Nächste Saison will ich endlich mein bestes Eishockey zeigen.“

Worte, die bei seinen Vorgesetzten gut ankommen dürften. Co-Trainer und Sportlicher Leiter Stefan Schnabl ist ohnehin komplett überzeugt vom vielseitigen Allgäuer: „Es freut mich sehr, dass Marvin Schmid unser Angebot angenommen hat und auch kommende Saison für die Eisbären Regensburg spielt. Nach seiner schweren Verletzung in der Vorbereitung, die ihn fast vier Monate gekostet hat, hat er in den Playoffs gezeigt, welch wichtiger Spieler er für uns ist und welche Qualitäten er in unser Spiel bringen kann!“

Auch Coach Kaltenhauser freut sich über die Verlängerung: „Marvin hat spielerisch genau das gezeigt, was wir in ihm gesehen haben. Er kam im Sommer sehr fit nach Regensburg und wurde dann durch diese Verletzung sehr ausgebremst. Deswegen hatte er nach seiner Rückkehr immer körperlich ein bisschen Nachteile, aber durch seine spielerische Klasse hatte er trotzdem wenig Anpassungsschwierigkeiten. Seine Chemie mit Tomáš Plíhal – beziehungsweise generell die Chemie in dieser Reihe – war dann ein wesentlicher Faktor, dass wir die Meisterschaft geholt haben.“ Was Schmid für Kaltenhauser in der DEL2 besonders wertvoll macht: Er gilt dort als ein U-24-Spieler. „Aber wir hätten ihn so oder so halten wollen. Er ist ein sehr schlauer Spieler, der als Rechtsschütze auch für unser Powerplay wichtig sein kann. Ich bin sehr froh, dass er bleibt – er ist auch menschlich ein sehr netter, angenehmer Typ.“

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