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Düsseldorf. (MR) Gegen sein Ex-Team Nürnberg Ice Tigers erzielte Düsseldorfs Marco Nowak das 3:1 ins leere Tor. Die Düsseldorfer EG erarbeitete sich damit ein... Marco Nowaks “Empty Netter” besiegelt den 3:1 Sieg in seinem Jubiläumsspiel
Tobias Eder und Dane Fox im Kampf um den Puck – © Sportfoto-Sale (DR)

Tobias Eder und Dane Fox im Kampf um den Puck – © Sportfoto-Sale (DR)

Düsseldorf. (MR) Gegen sein Ex-Team Nürnberg Ice Tigers erzielte Düsseldorfs Marco Nowak das 3:1 ins leere Tor. Die Düsseldorfer EG erarbeitete sich damit ein sechs-Punkte Wochenende (0:0 / 1:0 / 2:1).

Es war das 600. DEL Spiel für Düsseldorfs Verteidiger Marco Nowak, der in seiner Karriere im Deutschen Oberhaus nur für die DEG und den heutigen Gegner, die Nürnberg Ice Tigers gespielt hat. Da war es ganz passend, dass das Jubiläum auf den heutigen Tag fiel. Vor 5343 sangesfreudigen Zuschauern wurde neben der Erwähnung des 600. Spiels auch und besonders Charlie Jahnke begrüßt, der zu dieser Saison die Seiten gewechselt hat. Auch der Ex-DEG’ler Patrick Reimer wurde mit warmem Applaus begrüßt.Am meisten Beifall bereits vor dem Spiel erhielt aber Marc Zanetti, dessen gesundheitsbedingte Vertragsauflösung nochmals bekanntgegeben wurde; da hatte sicher auch manch einer eine Träne im Knopfloch. Dann wurde auch Eishockey gespielt. Zunächst konnten sich beide Torhüter auszeichnen, und keine angreifende Mannschaft kam zum Torerfolg.

Doppelte Überzahl als Knotenlöser?

Nach dem ausgeglichenen Startabschnitt ging es im zweiten Durchgang etwas mehr zur Sache. Hinter dem Tor wurde Cumiskey unfair von der Scheibe getrennt, und der Arm des Schiedsrichters ging reichlich spät nach oben, da hatte Kollege Nowak sich den Übeltäter schon zur Brust genommen. Bei 4 gegen 4 hielt Pantkowski mit einem Riesensave seinem Team die Null fest, eigentlich war er schon geschlagen. Kurz danach waren gleich zwei Ice Tigers bestraft und in der Kühlbox, und es dauerte genau 9 Sekunden, bis die Scheibe im Netz zappelte (27.). Direkt anschließend gab es nochmals eine doppelte Überzahl für die DEG, aber das wurde gut verteidigt von den Gästen. Ja, in eigener Unterzahl konnten sie sogar den einen oder anderen Konter fahren. Es blieb bei dem knappen Vorsprung. Nach der zweiten Pause kamen die Franken druckvoller aus der Kabine, und „Pante“ hatte viel zu tun, um das Team im Spiel zu halten. In diese Druckphase hinein schickte Barta O’Donnell auf die Reise, der eiskalt einnetzte (45.). Die Freude währte nicht lange, und auch Pantkowski musste hinter sich greifen (Stoa, 47.). Während Nürnberg drückte, mussten die Hausherren hinten hart arbeiten, konnten die Scheibe oftmals nur rausschlagen und kamen kaum zu einem Entlastungsangriff. Die Schlussminuten waren bereits angebrochen, als das neue Nürnberger Trainergespann Ustorf / Kofler die Auszeit und anschließend den Goalie vom Eis nahm. Nowaks Befreiung aus dem eigenen Drittel schaffte es ganz knapp auf der Innenseite des Pfostens über den Torstrich, Reimer war ebenso knapp mit der Rettung gescheitert.

Mirko Pantkowski – © Sportfoto-Sale (DR)

Mirko Pantkowski – © Sportfoto-Sale (DR)

Nach dem Spiel bekam Pantkowski Sonderapplaus von Mannschaft und den Fans. Beim Shakehands gab es die eine oder andere freundschaftliche Umarmung der Spieler und anschließend noch Gespräche in Grüppchen – auch das hatten sie sicher in der vergangenen Saison vermisst!
Mit diesem Sieg und dem 6-Punkte-Wochenende festigt die DEG in der Tabelle den 4. Platz, während für die Ice Tigers die Mini-Serie von 2 Siegen seit dem Rauswurf von Trainer Frank Fischöder bereits gerissen ist und man aktuell mit Platz 11 vorlieb nehmen muss.

Die Trainerstimmen zum Spiel

Es spielten:
DEG – 30 Mirko Pantkowski – 43 Luca Zitterbart, 16 Kyle Cumiskey – 20 Eder Tobias, 26 Brett Olson, 9 Jerry D’Amigo; 8 Marco Nowak, 88 Niklas Heinzinger – 28 Alexander Ehl, 29 Alex Barta, 21 Brendan O’Donnell; 67 Bernhard Ebner, 36 Joonas Järvinen – 71 Daniel Fischbuch, 81 Stephen MacAulay, 15 Carter Proft; 27 David Trinkberger – 22 Cedric Schiemenz, 39 Victor Svensson, 19 Niklas Postel
NIT – 31 Niklas Treutle – 55 Blake Parlett, 71 Andrew Bodnarchuk – 17 Patrick Reimer, 13 Ryan Stoa, 89 Gregor MacLeod; 6 Julius Karrer, 22 Oliver Mebus – 8 Tyler Sheehy, 11 Christopher Brown, 25 Daniel Schmölz; 68 Fabrizio Pilu, 77 Tim Bender – 67 Marko Friedrich, 15 Charlie Jahnke, 74 Dane Fox; 26 Dennis Lobach, 19 Tim Fleischer, 21 Max Kislinger

Die Tore erzielten:
1:0 (26:28) MacAulay (Fischbuch, Eder) PP2
2:0 (44:05) O’Donnell (Barta, Ehl)
2:1 (46:37) Stoa (MacLeod, Bender)
3:1 (59:22) Nowak (Cumiskey) EN

Schiedsrichter: Marian Rohatsch, Bastian Steingroß – Kai Jürgens, Joep Leermakers

Strafen: DEG – 10 Min; NIT – 12 Min.

Zuschauer: 5343

2215
Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

Michaela-Ross

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