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Selb. (PM Wölfe) Die Konstante beim VER Selb hat einen Namen: Marc Thumm geht in seine 17. Saison als Spieler und Trainer 2004 stieß... Marc Thumm geht bei den Selber Wölfen in seine elfte Saison als Co-Trainer

Marc Thumm – © Mario Wiedel

Selb. (PM Wölfe) Die Konstante beim VER Selb hat einen Namen: Marc Thumm geht in seine 17. Saison als Spieler und Trainer

2004 stieß er als erfahrener Verteidiger zum Bezirksliga-Kader der Selber Wölfe. Nach der Pleite des ERC Selb und der Vereinsneugründung bestand der Kader hauptsächlich aus jungen Eigengewächsen. Für Stabilität und Durchschlagskraft sorgten damals einige wenige erfahrene Haudegen. Einer von ihnen war Marc Thumm. Sechs Jahre blieb er den Wölfen treu, führte den VERein in die Oberliga und hing dann die Schlittschuhe an den Nagel. Nicht ganz, denn seit der Saison 2010/2011 steht Marc Thumm als Co-Trainer an der Bande und ist somit ein wichtiger Bestandteil des sportlichen Erfolgs der letzten Jahre. Nun wird er Cheftrainer Herbert Hohenberger mit Rat und Tat zur Seite stehen, um das Wolfsrudel zu sportlichen Höchstleistungen zu führen.

Der letzte Mohikaner aus der Gründungszeit

„Zuletzt waren noch Manuel König-Kümpel und ich die ´Überbleibsel´, die seit der Zeit der VEReinsgründung noch in der ersten Mannschaft aktiv waren. Nun hat auch ´Bambam´ aufgehört und so bin ich der Dienstälteste“, schmunzelt Marc Thumm. Dass er ursprünglich aus dem „Feindesland“ Bayreuth nach Selb übergelaufen ist, das interessiert im Wolfsbau nicht einmal mehr die Hartgesottensten. Viel zu groß sind seine Verdienste und sein Einsatz für den VER Selb. Ob als knallharter Verteidiger auf dem Eis oder als Ratgeber und Antreiber an der Bande – auf Marc Thumm konnte und kann man sich immer voll verlassen. Das wissen sowohl die Verantwortlichen als auch die Anhänger zu schätzen.

In den letzten zehn Jahren viel gelernt und mit Hohenberger auf einer Wellenlänge

Cory Holden, Henry Thom und Herbert Hohenberger sind unterschiedliche Typen und stehen für verschiedene Philosophien. Marc Thumm kommt damit zurecht: „Freilich dauert es ein wenig, bis man sich an den neuen Cheftrainer gewöhnt hat. Aber im Großen und Ganzen hat es bislang immer super funktioniert – egal mit wem ich zusammengearbeitet habe. Bisher konnte ich von jedem Trainer etwas lernen und mich so in den letzten zehn Jahren zu einem guten Oberligatrainer entwickeln“.

Und dass das im Zusammenspiel mit dem neuen Chef an der Bande Herbert Hohenberger nicht anders wird, davon ist der 46-jährige Eishockeyfachmann überzeugt: „Wir hatten nach der Entlassung von Henry Thom bis zum Saisonabbruch nur eine kurze Zeit miteinander, haben aber gleich gemerkt, dass wir auf der gleichen Wellenlänge funken“.

Beide wollen ein partnerschaftliches Verhältnis pflegen, auch wenn die konkrete Aufgabenteilung noch nicht besprochen ist: „Da müssen wir uns erst noch zusammensetzen. Aber Herbert hat letzte Saison gesehen, was ich als Trainer kann und er wird entscheiden, welche Aufgaben er mir überträgt“.

Auch der Headcoach freut sich schon enorm auf die weitere Zusammenarbeit mit seinem Assistenten: „Marc hat mir bei meinem Start hier in Selb unheimlich geholfen. Wir haben sehr gut harmoniert. Er kennt die Liga, er kennt die Jungs. Bei meinen früheren Stationen hatte ich keinen Co-Trainer. Jetzt möchte ich ihn nicht mehr missen. Marc hat einen guten Draht zur Mannschaft – ist sowas wie die gute Seele des Teams – und wird für mich auch ein wichtiges Bindeglied hin zur Mannschaft sein. Marc bringt positive Stimmung und Spaß rein – das ist wichtig über den ganzen Saisonverlauf hinweg“.

Das Motto lautet: Kampf, Leidenschaft und Körperspiel

Marc Thumm war als Spieler kein Kind von Traurigkeit und  bekannt als eisenharter Verteidiger. Herbert Hohenberger möchte zukünftig wieder körperbetontes, kampfstarkes Eishockey in Selb spielen lassen. Da kommt auch beim Co-Trainer Freude auf: „Ich lasse gerne körperbetont spielen und habe das als Spieler gelebt. Als Gegner bin ich früher nur sehr ungern ins Vorwerk gefahren, weil ich wusste, dass man da nie ohne Schmerzen aus dem Spiel rauskam. Dahin wollen Herbert und ich die Mannschaft wieder bringen“.

Kampf, Leidenschaft und Körperspiel – dies waren die Schlagworte, die Marc Thumm seinen Mannen in den beiden Spielen als Cheftrainer letzte Saison immer wieder predigte: „Jeder Spieler muss in jedem Spiel bereit sein, 100 % auf dem Eis zu lassen. Das ist unser Ziel. Dann kannst du auch mal ein Spiel verlieren. Es wird immer wieder mal einen Gegner geben, der besser ist als du selbst. Aber wenn du dich voll reingehangen, gekämpft und ´Körper´ gespielt hast, dann hast du dir nichts vorzuwerfen“.

Auf die kommende Saison blickt der gebürtige Bayreuther zuversichtlich und mit viel Vorfreude voraus: „Unser Kader sieht bislang sehr vielversprechend aus. Unsere Neuzugänge verleihen uns Qualität und wichtige Spieler aus den letzten Jahren konnten wir halten. Jetzt heißt es, die einzelnen Puzzleteile zusammenzubauen und zu hoffen, dass die Chemie in der Mannschaft stimmt. Mal sehen, wie sich die anderen Vereine aufstellen. Ich denke, vor uns liegt eine spannende Saison, in der wir ein gewichtiges Wort mitreden werden“.

 

Selber Wölfe, Oberliga

Marc Thumm

Geburtstag:                              26.05.1974
Geburtsort:                               Bayreuth

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