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Mainz (GK). Die Mainzer Wölfe haben am vergangenen Sonntag in der fünftklassigen Rheinland-Pfalz-Liga auch das dritte von vier Duellen mit dem EHC Neuwied II...

Mainz (GK). Die Mainzer Wölfe haben am vergangenen Sonntag in der fünftklassigen Rheinland-Pfalz-Liga auch das dritte von Logo TSV Schott Mainzer Wölfevier Duellen mit dem EHC Neuwied II deutlich mit 14:2 (2:0, 2:2, 10:0)  für sich entschieden. Damit stehen die Wölfe punktgleich mit den Eifel-Mosel-Bären aus Bitburg auf Rang 1. Wie gut die Kufencracks des TSV Schott Mainz wirklich drauf sind, wird sich am kommenden Wochenende zeigen. Zunächst treten die Wölfe am Samstag beim Finalgegner der vergangen Saison in Beaufort (Luxemburg) an (20.30 Uhr). Dort übernachtet die Mannschaft und fährt am Sonntag weiter zum nächsten Auswärtsspiel nach Bitburg, wo es gegen den Tabellenzweiten, die Eifel-Mosel Bären geht (19 Uhr).

Die Mainzer hoffen, dass sie zu den Matches mit Thomas Wolf einen weiteren Verteidiger einsetzen können. Der 21-Jährige spielte mehrere Jahre im Nachwuchs der Roten Teufel Bad Nauheim und wurde dort zuletzt deutscher Juniorenmeister. Nun hat er sich den Mainzern angeschlossen

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Die Gäste aus Neuwied waren mit lediglich acht Feldspielern nach Mainz gereist, doch wehrten diese sich tapfer. Dennoch fand der Mainzer Spielertrainer Alexey Gebel in der 5. Minute aus spitzem Winkel die Lücke zur 1:0 führung, wenig später verwertete David Nytra ein Zuspiel von Michael Horcicka im Slot direkt zum 2:0 (6. Min). Dabei sollte es allerdings zunächst bleiben. Mainz war zwar überlegen, suchte aber nicht konsequent den Weg zum Tor. Und wenn doch, konnte sich ein ums andere Mal Neuwieds Torhüter Dominic Schäfer auszeichnen.

Nach der ersten Drittelpause nahm das Spiel sogar für kurze Zeit einen anderen Verlauf. Mit einem Schlagschuss erzielte Christoph Vermeersch den Anschlusstreffer zum 1:2 (23.). Neuwied hatte anschließend sogar die Chance zum Ausgleich: Daniel Kettler war den Wölfe-Verteidigern an der Blauen Linie entwischt und konnte nur mit einem Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty entschärfte Tom Kocurek (25.), der diesmal den Vorzug im Mainzer Tor erhalten hatte. Die Wölfe mussten mehr investieren und kamen folgerichtig durch Gebel (32.) und Niclas Johansson per Abstauber (36.) zum 4:1. Kettler, hervorragend von Vermeersch von hinter dem Tor in Szene gesetzt, erinnerte Mainz aber mit dem 4:2 (40.) kurz vor der zweiten Sirene daran, ja nicht nachlässig zu werden.

 

„Wir haben das Spiel etwas auf die leichte Schulter genommen“, kommentierte der Mainzer Manager Milan Nosek den zu diesem Zeitpunkt noch knappen Spielstand. Immerhin hatten die Wölfe den Gegner bereits zweimal deutlich besiegt – und so kam es dann im letzten Drittel wieder. Gebel erhöhte mit seinem dritten Treffer auf 5:2 (42.). In den letzten elf Minuten des Spiels brachen dann bei den erschöpften Neuwiedern die Dämme. Johansson, Witali Wölk (je 2), Stefan Eisenträger, Alexander Schumacher, Michael Horcicka und Nytra schraubten das Ergebnis auf 14:2 in die Höhe.

„Mit den ersten Saisonwochen können wir zufrieden sein, aber die schwierigen Aufgaben kommen erst noch“, kommentierte Milan Nosek die Partiue

TSV SCHOTT Mainz – EHC Neuwied II 14:2 (2:0, 2:2, 10:0).

Mainz: Kocurek; Bergmann, Brauer, Wölk, Schumacher, Michalek, Balgar; Horcicka, Eisenträger, Gebel, Johansson, Nytra, Sagula.

Tore: 1:0 (5.) Gebel (Horcicka), 2:0 (6.) Nytra (Horcicka, Bergmann), 2:1 (22.) Vermeersch (Diefenbach, L. Pörzgen), 3:1 (32.) Gebel (Brauer/4-5), 4:1 (36.) Johansson (Gebel), 4:2 (40.) Kettler (Vermeersch, Diefenbach/5-4), 5:2 (42.) Gebel (Wölk, Nytra), 6:2 (50.) Johansson (Brauer, Nytra), 7:2 (51.) Eisenträger (Michalek), 8:2 (52.) Wölk (Nytra), 9:2 (53.) Johansson (Eisenträger, Brauer/5-4), 10:2 (53.) Schumacher (Michalek, Gebel), 11:2 (54.) Horcicka (Nytra), 12:2 (56.) Gebel), 13:2 (56.) Wölk (Schumacher, Michalek), 14:2 (58.) Nytra (Brauer, Wölk/5-4).

Strafminuten: Mainz 14 + 10 (Balgar) – Neuwied 14.

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