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Mäkitalo und Müller erlösen die Pinguine in letzter Sekunde

Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 3:2 n.V. (0:0, 0:1, 2:1/1:0)

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Trainer Thomas Popiesch der Krefeld Pinguine - © Jan-Philipp Burmann / City-Press
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Krefeld. (PM Pinguine) Die Krefeld Pinguine haben am Dienstagabend die Eisbären Regensburg mit 3:2 nach Verlängerung besiegt und in letzter Sekunde die dritte Heimniederlage in Folge verhindert.

In einem für lange Zeit zähen Spiel fanden die Schwarz-Gelben erst in der Schlussphase nötigen Lösungen. Nach dem späten 1:2-Rückstand glich Roope Mäkitalo 47 Sekunden vor Schluss aus, ehe Marcel Müller in der Overtime den umjubelten Siegtreffer erzielte.

Das Spiel begann ausgeglichen und blieb lange torlos. Die Pinguine hatten mehr vom Spiel, taten sich aber schwer gegen die kompakte Regensburger Defensive. Daniel Bruch traf die Latte (10.), Davis Vandane die Unterkante der Latte (35.) – beide Male überprüften die Schiedsrichter per Video, beide Male kein Tor.

In der Folge machten die Eisbären es den KEV-Angreifern extrem schwer, überhaupt zu Abschlüssen zu kommen.

Die Gäste hingegen schlugen in Überzahl zu: Nach einer Strafe gegen Jon Matsumoto nutzte Regensburg das Powerplay mit einem brillanten Spielzug. Pierre Preto vollendete nach Vorlage von Ex-Pinguin Jeremy Bracco und Corey Trivino zum 0:1 (37.).

Im Schlussdrittel reagierte Cheftrainer Thomas Popiesch und stellte die Reihen um. Der Schachzug zahlte sich aus: In der 43. Minute schoss Davis Vandane, Newton setzte aus dem Torraum zum 1:1 nach.

Doch Regensburg schlug zurück: Preto setzte sich Rechtsaußen gegen Mark Zengerle durch und überwand Felix Bick aus spitzem Winkel im langen Eck zum 1:2 (56.). Die Schlussminuten wurden dramatisch. Die Pinguine warfen alles nach vorne und nutzten eine Strafe gegen Alex Berardinelli. Roope Mäkitalo fälschte 47 Sekunden vor Schluss unhaltbar zum 2:2 ab – sein erstes Tor für die Pinguine!

In der Verlängerung folgte die Entscheidung: Marcel Müller war auf und davon, wurde von Bracco zu Fall gebracht, brachte den Puck aber im Fallen irgendwie über die Linie. Nach Videobeweis stand fest: Der Puck hatte mit vollem Umfang die Linie überquert – 3:2, Siegtreffer!

Ein verrücktes Ende für ein Spiel, in dem die Pinguine lange nach Lösungen suchten. Durch die zwei Punkte behalten die Pinguine vorerst die Tabellenführung, ehe es am kommenden Wochenende wiederum bei zwei Auswärtsspielen in Landshut und Düsseldorf um Punkte geht.

Zahlen zum Spiel

Krefeld Pinguine – Eisbären Regensburg 3:2 n.V. (0:0, 0:1, 2:1/1:0)
Tore:
0:1 (36:21)(PP1) Preto (Trivino, Bracco), 1:1 (42:59) Newton (Vandane, Müller), 1:2 (55:50) Preto (Demetz), 2:2 (59:13)(PP1) Mäkitalo (Müller, Newton), 3:2 (61:14) Müller (Matsumoto)
Torschüsse: 38 – 29
Strafen: Krefeld 10, Regensburg 8
Zuschauer: 4259

Stimme zum Spiel

Thomas Popiesch: „Es war das erwartet harte Spiel. Regensburg agiert nicht nur clever, sondern auch mit enormem Einsatz, ist hervorragend strukturiert in der neutralen Zone und beherrscht den schnellen Wechsel zwischen Aggressivität und Zurückziehen. Man darf diesen Gegner keine Sekunde aus den Augen lassen, da er im Kader über genug Qualität verfügt, um offensiv jederzeit den Unterschied zu machen.
Im ersten Drittel haben wir es versäumt, ein, zwei mögliche Tore zu erzielen. Dadurch zog sich die Partie, wir wurden ungeduldig und kassierten eine Strafzeit. Nach dem 1:0-Rückstand kämpften wir uns mit einer guten Aktion zum 1:1 zurück, gerieten aber schnell wieder in Rückstand. Dennoch muss ich der Mannschaft ein großes Lob aussprechen: Sie hat, besonders im letzten Drittel und trotz zweier Unterzahlsituationen, hart gearbeitet, Schüsse geblockt und versucht, uns im Spiel zu halten.
Wir wollen natürlich jedes Spiel von Beginn an dominieren, aber manchmal muss man auch mit dem Spielverlauf zufrieden sein. Deshalb sind wir sehr froh, dass wir die Partie am Ende noch für uns entscheiden konnten.“


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