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Wien / Bratislava. (PM) Die UPC Vienna Capitals schaffen die Sensation und stehen im Semifinale des Red Bulls Salute. In einem mitreißenden Viertelfinale besiegten...

Logo der European TrophyWien / Bratislava. (PM) Die UPC Vienna Capitals schaffen die Sensation und stehen im Semifinale des Red Bulls Salute. In einem mitreißenden Viertelfinale besiegten die Capitals die Eisbären Berlin vor 4.950 Zuschauern im Eissportzentrum Kagran 3:2 nach Verlängerung. Vater des Sieges war Torhüter Matt Zaba, der die Eisbären zur Verzweiflung brachte. Am Samstag treffen die Wiener im Semifinale auf den schwedischen Vertreter Lulea Hockey (17.Uhr).

Die Capitals starteten bärenstark und die Eisbären waren vom Anfangselan der Gast-geber sichtlich überrascht. Marcus Olsson, Josh Soares und Benoit Gratton kamen zu guten Einschussmöglichkeiten, Berlin-Torhüter Zepp stand aber wie ein Fels in der Brandung. Die Eisbären kamen erst nach rund 15 Minuten zu den ersten Offensivaktionen, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden.

Im Mittelabschnitt kamen die Berliner immer besser ins Spiel und auf einmal stand Matt Zaba im Mittelpunkt des Geschehens. Der Caps-Torhüter rettete bei zwei großen Chancen der Berliner glänzend und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. Auf der anderen Seite scheiterte Rafael Rotter aus kurzer Distanz an Eisbären-Torhüter Zepp. Doch die Capitals ließen nicht locker. Und wenn die besten Chancen nicht verwertet werden, dann hilft nur noch ein Ugly-Goal, dachte sich wohl Josh Soares und lenkte einen Lundbohm-Weitschuss zum vielumjubelten 1:0 für die Capitals ins Tor ab.

Berlin musste jetzt noch mehr für die Offensive tun, die Capitals attackierten früh und Gratton eroberte im gegnerischen Drittel die Scheibe, passte zu Daniel Woger und dieser verwertete eiskalt mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 2:0 für die Wiener. Jetzt war die Sensation greifbar. Doch fast postwendend antworteten die Eisbären mit dem 1:2 durch Christensen. Die Capitals lieferten jetzt eine Abwehrschlacht mit Matt Zaba im Mittelpunkt. Und als die Zuschauer bereits den Aufstieg ins Semifinale feierten, fiel 40 Sekunden vor Schluss der Ausgleich für Berlin. Die Eisbären hatten bereits ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und retteten sich in die Verlängerung. Doch dort dauerte es nur knapp mehr als zwei Minuten, bis Andre Lakos mit einem Weitschuss im Powerplay den Siegestreffer zum 3:2 erzielte. Die Halle tobte, die Capitals feierten einen verdienten Sieg gegen die höher eingeschätzten Eisbären Berlin und bleiben im Turnier.

Headcoach Tommy Samuelsson: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mann-schaft. Wir haben vor dem Match viel darüber gesprochen, dass wir auf diesem Niveau spielen können – heute haben wir es bewiesen. Alle Experten haben Berlin favorisiert, nur wir haben an uns geglaubt und wir haben diesen Sieg am Ende verdient. Wir waren ein wenig überrascht, dass wir gleich von Beginn an so viele Chancen herausgespielt haben, sind etwas glücklich in Führung gegangen, mit dem 2:0 ist unsere Moral noch gewachsen – jetzt haben wir natürlich Partystimmung.“

RED BULLS SALUTE
UPC Vienna Capitals – Eisbären Berlin 3:2 (0:0, 1:0, 1:2) n.V.
Tore: Christensen (48.), Olver (60.) resp. Soaris (39.), Woger (47.), A. Lakos (63./PP)

 


Sensation geschafft – Caps werfen Berlin aus der European Trophy

UPC Vienna Capitals – Eisbären Berlin 3:2 n.V. (0:0,1:0,1:2,1:0)
Tore: Soares (40.), Woger (47.), Andre Lakos (63./PP); bzw- Christensen (48.), Sharrow (60.)

Zweikampf zwischen Andre Lakos (links) und TJ Mulock - © by GEPA Pictures

Zweikampf zwischen Andre Lakos (links) und TJ Mulock – © by GEPA Pictures

Wien. (PM Capitals) Die UPC Vienna Capitals schaffen die Sensation und stehen im Semifinale der European Trophy. In einem mitreißenden Viertelfinale des Red Bulls Salute besiegen die Capitals die Eisbären Berlin vor 4.950 Zuschauern im Eissportzentrum Kagran 3:2 nach Verlängerung. Vater des Sieges war Torhüter Matt Zaba, der die Eisbären zur Verzweiflung brachte. Am Samstag treffen die Wiener im Semifinale auf den schwedischen Vertreter Lulea Hockey (17.Uhr).

Die Capitals starteten bärenstark und die Eisbären waren vom Anfangselan der Gastgeber sichtlich überrascht. Marcus Olsson, Josh Soares und Benoit Gratton kamen zu guten Einschussmöglichkeiten, Berlin-Torhüter Zepp stand aber wie ein Fels in der Brandung. Die Eisbären kamen erst nach rund 15 Minuten zu den ersten Offensivaktionen, ohne allerdings wirklich gefährlich zu werden.

Im Mittelabschnitt kamen die Berliner immer besser ins Spiel und auf einmal stand Matt Zaba im Mittelpunkt des Geschehens. Der Caps-Torhüter rettete bei zwei großen Chancen der Berliner glänzend und bewahrte seine Mannschaft vor einem Rückstand. Auf der anderen Seite scheiterte Rafael Rotter aus kurzer Distanz an Eisbären-Torhüter Zepp. Doch die Capitals ließen nicht locker. Und wenn die besten Chancen nicht verwertet werden, dann hilft nur noch ein Ugly-Goal, dachte sich wohl Josh Soares und lenkte einen Lundbohm-Weitschuss zum vielumjubelten 1:0 für die Capitals ins Tor ab.

Berlin musste jetzt noch mehr für die Offensive tun, die Capitals attackierten früh und Gratton eroberte im gegnerischen Drittel die Scheibe, passte zu Daniel Woger und dieser verwertete eiskalt mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 2:0 für die Wiener. Jetzt war die Sensation greifbar. Doch fast postwendend antworteten die Eisbären mit dem 1:2 durch Christensen. Die Capitals lieferten jetzt eine Abwehrschlacht mit Matt Zaba im Mittelpunkt. Und als die Zuschauer bereits den Aufstieg ins Semifinale feierten, fiel 40 Sekunden vor Schluss der Ausgleich für Berlin. Die Eisbären hatten bereits ihren Torhüter durch einen sechsten Feldspieler ersetzt und retteten sich in die Verlängerung. Doch dort dauerte es nur knapp mehr als zwei Minuten, bis Andre Lakos mit einem Weitschuss im Powerplay den Siegestreffer zum 3:2 erzielte. Die Halle tobte, die Capitals feierten einen verdienten Sieg gegen die höher eingeschätzten Eisbären Berlin und bleiben im Turnier.

Headcoach Tommy Samuelsson: „Ich bin sehr stolz auf die Leistung meiner Mannschaft. Wir haben vor dem Match viel darüber gesprochen, dass wir auf diesem Niveau spielen können – heute haben wir es bewiesen. Alle Experten haben Berlin favorisiert, nur wir haben an uns geglaubt und wir haben diesen Sieg am Ende verdient. Wir waren ein wenig überrascht, dass wir gleich von Beginn an so viele Chancen herausgespielt haben, sind etwas glücklich in Führung gegangen, mit dem 2:0 ist unsere Moral noch gewachsen – jetzt haben wir natürlich Partystimmung.“


Färjestad BK zieht mit einem klaren Sieg ins Halbfinale ein
Der Hausherr begann stark und wollte sofort zeigen, was die KHL-Mannschaft drauf hat. So gingen die ersten Chancen auf das Konto von Slovan. Doch der schwedische Eishockeyklub Färjestad BK konnte sich wehren und so brachte Joakim Hilding die Mannschaft in der 7. Minute in Führung. Ein abgefälschter Weitschuss von Berglund brachte einen weiteren Punkt aufs Torkonto und schon stand es 2:0 für die Mann-schaft aus Karlstad. Das erste Drittel verloren die Hausherren.

Ein rascher Beginn nach der Spielpause und schon folgten die Tore Nr. 3 und 4. As-lund drückte als erstes den Puck ins Netz und Rickard Wallin schrieb sich in Minute 25 auf die Torschützenliste. Mit der Zeit fand sich Bratislava immer besser am Eis zu-recht. Der Einsatz machte sich in der 39. Minute bezahlt. Michal Vondrik gelang der erste Treffer nach einem Konter.

Im Schlussdrittel waren die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Der schwedische Meister glänzte am Eis und der Gastgeber tat alles, um ein weiteres Tor zu erzielen. Mit dem Ablauf der Spieluhr merkte man immer mehr die Klasse der Skandinavier, welche ge-schickt ihren Vorsprung verwalten konnten. Leil Carlsson, Head Coach von Färjestad BK, analysierte das Spiel und gab einen Ausblick auf das nächste Match: „Wir wollten von Anfang an unser Siel durchziehen, was uns ganz gut gelungen ist. Nun wartet ein finnisches Team auf uns, welche wir besser kennen als Bratislava. Tappara spielt mit viel Leidenschaft, aber wir haben die Motivation und wollen gewinnen.“

RED BULLS SALUTE
HC Slovan Bratislava – Färjestad BK 1:4 (0:2, 1:2, 0:0)
Tore: Vondrka (39.) resp. Hilding (7.), Grundel (10.), Aslund (21.), Wallin (25./PP)

Nach einem spielfreien Tag wird das Turnier am Samstag mit den Halbfinalspielen fortgesetzt. Dort treffen um 17 Uhr in Wien die UPC Vienna Capitals auf Luleå Hockey und um 20:30 Uhr in Bratislava Tappara auf Färjestad BK.

 

 


Luleå Hockey und Tappara sind die ersten Halbfinalisten beim Red Bulls Salute 2012

Pünktlich um 17 Uhr begann das Red Bulls Salute, das Finalturnier der European Trophy 2012, mit den ersten zwei Viertelfinalspielen. In Wien gewann im rein schwedischen Duell Luleå Hockey gegen Brynäs IF mit 4:3, und in Bratislava setzte sich Tappara gegen HV71 mit 2:1 durch.

In der Wiener Albert-Schultz-Halle begannen beide Kontrahenten ohne großes Abtas-ten, kennen sich die beiden doch bereits von vielen Begegnungen in der schwedi-schen Elit-Serien. Bei hohem Tempo zeigten beide Zug zum Tor, sicherten sich aber auch in der Defense ab. Mit einem Verteidigungsfehler wurde in der zehnten Minute das erste Tor eingeleitet, Jonathan Granström von Brynäs IF nahm seinem Gegenspieler in Unterzahl die Scheibe ab und verwertete nach kurzem Solo zur 1:0-Führung. Danach aber erhöhte Luleå Hockey den Druck, erarbeitete sich einen leichten Vorteil und glich in der 20. Minute durch einen verdeckten Distanzschuss zum 1:1-Pausenstand aus.

Diesen Schwung nahm Luleå in den zweiten Abschnitt mit und traf nach etwas mehr als zwei Minuten zur ersten Führung, Karl Fabricius setzte sich vorm Tor nach schö-nem Zuspiel aus kurzer Distanz durch. Auch danach gaben die Nordschweden gegen ihre Landsleute den Ton an und erhöhten verdient auf die 3:1-Führung. Mika Pyörälä vollendete im Powerplay eine schöne Kombination. Aber plötzlich war Brynäs wieder hellwach und fixierte mit einem schönen Distanzschuss, bei dem dem Torhüter die Sicht verstellt war, den Anschluss. Dann war die Partie wieder offen, beide Teams drückten auf den nächsten Treffer. Und der gelang wieder Luleå, nach schönem Querpass netzte Joonas Vihko freigespielt ungefährdet ein und stellte damit auf den 4:2-Pausenstand.

Im Schlussdrittel ging es noch eine Spur härter zur Sache. Der schwedische Meister Brynäs wollte sich mit dem Rückstand nicht abfinden und drängte auf den neuerlichen Anschlusstreffer. Aber auch Luleå konnte noch zusetzen, so dass die Partie bis zum Schluss spannend und ausgeglichen war. Luleå Hockey als Drittplatzierter des Red Bulls Salute 2011 ließ sich auf dem Weg ins Halbfinale aber nicht mehr stoppen und gewann das Viertelfinale gegen Brynäs IF, mussten allerdings wenige Sekunden vor der Schlusssirene noch einen Hammerschuss aus kurzer Distanz von Brynäs` Johan Harju passieren lassen. Danach passierte aber nichts mehr, und so gewann Luleå Hockey in einem sehenswerten Spiel mit 4:3 gegen Brynäs IF.

RED BULLS SALUTE
Luleå Hockey – Brynäs IF 4:3 (1:1, 3:1, 0:1)
Tore: Svensson (20.), Fabricius (23.), Pyörälä (30./PP),Vihko (39.) resp. Grandström (10./SH), Gundersson (33.), Harju (60.)

Luleås Head Coach Jonas Rönnqvist war zufrieden und schaute schon nach vorn: „In den ersten Minuten haben wir schlecht gespielt, sind dann aber immer besser ins Spiel gekommen und haben zunehmend Chancen kreiert. Insgesamt haben wir das Spiel auch verdient gewonnen, und nun wollen wir auch ins Finale, nachdem wir letztes Jahr Dritter geworden sind.“ Auch der Head Coach von Brynäs IF, Tommy Jonsson, sah den Spielverlauf ähnlich: „Wir hatten einen super Start, konnten die Performance aber schon ab dem zweiten Abschnitt nicht mehr halten. Am Ende waren wir dann nicht druckvoll genug, um Luleå ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.“
Tappara bei Red Bulls Salute-Premiere im Halbfinale
Der Ostdivision Sieger traf aus jenem aus dem Süden. Oder HV71, aus Schweden, trifft auf die Mannschaft aus Finnland, Tappara. In den ersten Spielminuten gingen es beide Mannschaften sicher an, ein Abtasten des Gegners aus einer sicheren Abwehr heraus. Nach 13 Minuten war es vorbei. Der schwedische Stürmer Jesper Fast brachte sein Team, HV71, nach einem Abpraller von der Bande, in Führung. Welche bis zum Drittelpause hielt. Im zweiten Drittel kamen die Finnen um ihren Trainer Jukka Rautakorpi immer besser ins Spiel. Nach 26 Spielminuten erzielte Antti Erkinjuntti den verdienten Ausgleichstreffer für Tappara. Im Anschluss kam es zum offenen Schlagabtausch der Teams. Beide erspielten sich Chance um Chance, konnten den Puck aber nicht ins Netz bringen.

Das letzte Spieldrittel setzte sich genauso fort wie die anderen zwei. Ein Duell auf sehr hohem Niveau. HV 71 überzeugte durch die Organisation und spielten sicher aus der Abwehr heraus. Die Mannen aus Finnland waren frecher und kämpften um jeden Millimeter am Eis. Dieser Einsatz wurde in der letzten Spielminute belohnt. Olli Palola nutze die letzte Chance für sein Team und brachte den Puck ins Tor.

Der Coach Jukka Rautakorpi war kritisch zu seiner Mannschaft: “Wir sind schlecht ins Spiel gestartet und haben lange gebraucht, bis wir unseren Rhythmus hatten. Zum Glück haben wir zum Schluss den Puck ins Netz gebracht. Nun blicken wir von Spiel zu Spiel und mögen lange im Turnier bleiben.”

RED BULLS SALUTE
HV71 – Tappara 1:2 (1:0, 0:1, 0:1)
Tore: Fast (13.) resp. Erkinjuntti (26.), Palola (60.)

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