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Bratislava. (PM) Das Beste kam zum Schluss. 2275 Besucher fanden den Weg in die Bratislaver Slovnaft Arena zum Finale des Red Bulls Salute, bei...
European Trophy Champion: Lulea Hockey - © by GEPA Pictures

European Trophy Champion: Lulea Hockey – © by GEPA Pictures

Bratislava. (PM) Das Beste kam zum Schluss. 2275 Besucher fanden den Weg in die Bratislaver Slovnaft Arena zum Finale des Red Bulls Salute, bei dem Luleå Hockey auf Färjestad BK traf. Kaum hatte das Spiel begonnen, zeigten beide Teams ihre Klasse. Beiden Mannschaften steckten drei Spiele in den Knochen. Der aktuelle Dritte der schwedischen Elitserien, Luleå Hockey, brachte auf dem Roster die stärkere Bank mit ins Red Bulls Salute-Finale. In der zwölften Minute nutzte Joonas Vihko ein Powerplay und netzte ein. Im Anschluss spielten die Rot-Gelben ihre Stärken aus, sie agierten aus einer gesicherten Abwehr heraus und gaben ihrem Gegner kaum eine Möglichkeit, um den Ausgleich zu erzielen. Färjestad BK arbeitete hart, um zurück in die Partie zum finden. Bei einem 5:3-Powerplay sicherte nur Torhüter David Rauito die Führung der Caps-Bezwinger.

Das Mitteldrittel begann ähnlich, wie das erste geendet hat. Die Stürmer fuhren ins Angriffsdrittel und die Verteidiger erledigten ihre Aufgaben hinten sehr gut. Immer wieder zeichneten sich die Torhüter durch tolle Paraden aus und vereitelten weitere Chancen des Gegners. Jedes Team sammelte einige Strafminuten. Diese Phasen nutzten die Mannschaft in Überzahl und bauten immer wieder gute Angriffe auf, kamen aber nicht zu Torerfolgen. So ging die zweite Periode ohne Treffer zu Ende.

Die zwei schwedischen Teams kennen sich ja auswendig und so gab es im Schlussdrittel keine großen Überraschungen beim Spielablauf. Färjestad BK drängte auf den Ausgleichstreffer, doch Luleå Hockey machte den Raum vor dem Tor eng. Nach 13 Minuten schrieb schließlich Joonas Vihko ein zweites Mal in diesem Spiel an und entschied selbiges damit auch. Goalie Fredrik Petterson-Wentzell ließ einen Weit-schuss von den Schonern abprallen und legte den Puck genau vor den Schläger Vihkos. Der nahm die Einladung ohne zu zögern an und brachte Luleå Hockey mit 2:0 in Front und machte letztlich den Sack zu.

Für den zweifachen Torschützen Joonas Vihko ging damit ein Traum in Erfüllung: „Man spielt beim Turnier mit, um zu gewinnen. Das ist uns gelungen. Das Spiel war von der Taktik geprägt, wir haben gut verteidigt und ihnen wenig Chancen gelassen. Es war für uns und auch für sie sehr schwer ein Tor zu schießen. Beim zweiten Tor hatte ich das nötige Glück auf meinem Schläger. Im November hat Färjestad BK in der Liga gewonnen, dieses Mal hatten wir das bessere Ende für uns.“

RED BULLS SALUTE – FINALE
Luleå Hockey – Färjestad BK 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)
Tore: Vihko (12./PP, 54.)

Luleå Hockey hatte schon im Vorjahr den dritten Platz beim Red Bulls Salute belegt und darf sich nun also auch über den Gewinn der Trophäe freuen. Auch Färjestad BK hat mit dem Finaleinzug das bislang beste Ergebnis eingefahren. Im Vorjahr wurden die Schweden Vierte. Im Jahr 2007 stand Färjestad BK allerdings schon einmal im Finale des Red Bulls Salute und unterlag gegen das NHL-Team L.A. Kings, damals firmierte das Red Bulls Salute aber noch als Einladungsturnier.

Die dritte Auflage der European Trophy mit dem Red Bulls Salute als Finalturnier ist damit Geschichte und hat neben dem großartigen Sport auch mediale Geschichte ge-schrieben, denn zusätzlich zur gestiegenen TV-Präsenz in den teilnehmenden Ländern konnte das Finalspiel in Bratislava erstmals weltweit über Internet (www.redbull.com) live mitverfolgt werden.

Die Eishockeyfans dürfen sich auch in der Saison 2013/2014 wieder auf internationale Spitzenspiele freuen, wenn die European Trophy zum vierten Mal in Szene geht und erneut 32 Teams in vier Divisionen mit der wahrscheinlich gleichen Besetzung wie heuer um den Einzug ins Finalturnier rittern. Wo das Red Bulls Salute 2013 stattfindet, wird voraussichtlich im Januar 2013 fixiert. Und dann heißt es wieder – We salute you!

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