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„Lüde`s letzte Eiszeit“ – eine Legende verläßt die Bühne
Mirko Lüdemann bei seinem Abschiedsspiel © by EH Mag (DR)

Mirko Lüdemann bei seinem Abschiedsspiel © by EH Mag (DR)

Köln. (MR) 23 Jahre spielte er in der höchsten deutschen Eishockeyklasse, 23 davon bei den Kölner Haien. Nach 1.197 Pflichtspielen gab Mirko Lüdemann im Alter von 42 Jahren im Sommer seinen Rücktritt vom aktiven Profisport bekannt.

Am 24.9.2016 wurde „Lüde“ in der Lanxessarena gebührend verabschiedet. Weit mehr als die offiziellen 12.012 Zuschauer erlebten, wie Lüdemanns Rückennummer 12 unter das Hallendach gezogen wurde. Auf dem Eis dann ein „Altherren-Spiel“ mit Weggefährten des verdienten Kölner Urgesteins (auch wenn er in Weißwasser geboren und aufgewachsen ist) aus drei Jahrzehnten Eishockeygeschichte, das spaßig war und allen sichtlich Spaß gemacht hat, auch drei persönliche Freunde Lüdes spielten mit. Dass die „älteren Semester“, von denen die allermeisten nicht mehr oder nur noch unterklassig aktiv sind, das ganze locker angingen und teils auch sehr vorsichtig, tat der Sache keinen Abbruch. Mit einem Durchschnittsalter von 42,13 (Team Deutschland) und 44,4 Jahren (Team International) stand hier schon eine Menge Erfahrung auf dem Eis! Die Spanne reichte von Christoph Melischko als mit 33 Jahren jüngstem bis hin zu Mike Schmidt mit 55.

Zunächst legte Deutschland durch Thomas Brandl, Lasse Kopitz und Freund André Fritsche drei Treffer vor, während im internationalen Team Publikumsliebling Dave McLlwain einen Penalty an den Pfosten setzte, nachdem er erst in die Runde grüßend angelaufen war, sehr zur Freude der Fans. „Mc“ verbesserte jedoch seine Treffsicherheit und konnte zwei Tore beisteuern. Nach Tino Boos für Deutschland sowie Markus Wieland und Daniel Tjärnqvist für „International“ getroffen hatten, stand es 4:4, und natürlich blieb es Lüde vorbehalten, den letzten Treffer des Nachmittags zu erzielen, da hatten die Kollegen schon für gesorgt. Goalie Boris Rousson war vorsichtshalber schon sehr aus der Spur, damit hier auch nichts mehr schiefging… Alles in allem sicher eine Riesengaudi für Spieler und Fans!

Emotional wurde es dann nochmals, als Lüde mit Standing Ovations verabschiedet wurde und selbst noch ein paar Worte sagen musste. Spätestens bei Trude Herrs „Niemals geht man so ganz“ flossen sicher einige Tränen.

Alles Gute, Lüde, viel Erfolg in Deinem „Leben nach dem Eishockey“!

Michaela-Ross

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