Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Anzeige Ludomanie, die Spielsucht, hat schon immer Skandale, Intrigen und dadurch entstandene Ermittlungen als Folge hervorgebracht. Die Spielsucht macht auch nicht vor Prominenten, Top... Ludomanie: Skandale, Intrigen, Ermittlungen
Anzeige

Evander Kane – © NHL Media/PR

Ludomanie, die Spielsucht, hat schon immer Skandale, Intrigen und dadurch entstandene Ermittlungen als Folge hervorgebracht. Die Spielsucht macht auch nicht vor Prominenten, Top Sportlern und Politikern halt. Ob Schuldenberge in Millionenhöhe, die beim Spielen im Online Casino angehäuft wurden oder Skandale wie der Mord mit einem Samuraischwert – die Glücksspielwelt hat einige interessante Geschichten auf Lager.

Liest man sich die einzelnen Schicksale durch, sollte man sich zweimal überlegen, ob ein paar Runden am Automaten nicht ausreichen. In einem Online Casino mit Apple Pay bezahlen dauert wenige Sekunden, kann aber für die Spielsüchtigen schlimme Konsequenzen haben. Intrigen, Skandale und Ermittlungen sollten dagegen besser in einem spannenden Krimi auf der Leinwand als im echten Leben verfolgt werden.

Rücktritt aufgrund illegalen Glücksspiels

Der Vorsitzende der Tokioter Staatsanwaltschaft, Hiromu Kurokawa, trat aufgrund eines Glücksspielskandals von seinem Posten zurück. Der 63-jährige gestand, dass er in zwei Fällen das beliebte Spiel Mahjong mit Echtgeld gespielt habe.

In Japan sind nur wenige Varianten des Glücksspiels gewerblich erlaubt. Casino-Spiele sind komplett verboten. Auch wenn Mahjong zu den traditionsreichen Gesellschaftsspielen zählt, musste der Beamte sein Amt abgeben.

Der Skandal wurde zusätzlich durch die Tatsache verschärft, dass sich Kurokawa in einer Zeit, in der er das Volk aufgrund der Corona Pandemie dazu aufrief, zu Hause zu bleiben, mit Journalisten beim Glücksspiel getroffen hat. Sein Rücktritt war die einzig logische Konsequenz seines Verhaltens.

Ermittlung wegen Mordes

Im Jahr 2018 gab es ein aufsehenerregendes Verfahren in Sydney, indem sich ein junges Paar wegen Mordes an dem 30-jährigen Rapper Jett McKee verantworten musste. Blake Davis und Hannah Quinn, die beiden Beschuldigten, hatten den Musiker erst durch die Straßen gejagt und schließlich mit einem Samuraischwert getötet. Die Verteidigung plädierte auf Notwehr, da der Grund für die Tat in der Spielsucht des Rappers begründet lag.

Da McKee eine Waffe hatte und gewaltsam in die Wohnung des jungen Paares eindrang, sahen sich beide bedroht.  McKee habe Geld gefordert, da er schwer von Automatenspielen abhängig war. Mit dem erbeuteten Geld wollte er seine Spielschulden begleichen.

Obwohl Davis in der Verhandlung aussagte, er habe geglaubt, der Eindringling wolle ihn erschießen und er habe geglaubt, dass das Leben seiner Freundin in Gefahr sei hat die 11-köpfige Jury des NSW Supreme Court Davis des Totschlags schuldig befunden, da er ihrer Meinung nach nicht in Notwehr gehandelt hatte.

Skandale und Spielschulden in Höhe von 28,6 Millionen Dollar

Gegenüber dem NHL-Star Kane wurden bereits mehrfach schwere Vorwürfe erhoben und er scheint negative Schlagzeilen magisch anzuziehen. Neben den schockierenden Vorwürfen wegen häuslicher Gewalt muss er sich unter anderem auch wegen einem gefälschten Impfasses rechtfertigen. Vor diesen Skandalen war er bereits mehrfach negativ durch seine Spielsucht aufgefallen.

Der NHL-Spieler ist im Jahr 2019 von einem der großen Casino-Hotels in Las Vegas verklagt worden, weil er dort Schulden in Höhe von 500’000 Dollar anhäufte.  Bereits ein Jahr später verlor er 1,5 Millionen beim Glücksspiel. Das alles scheinen vergleichsweise geringe Beträge zu sein, wenn man den Gesamtschuldenberg in Höhe von 28,6 Millionen betrachtet, den Kane bei fast 50 Gläubigern angehäugt hat.

Die Spielsucht als Trennungsgrund

Ist von Charlie Sheen die Rede, denken die meisten an seine Serienerfolge. Auch bei den German Fans ist die Kultserie „Two and a half man“, in der Sheen mitspielte, sehr beliebt. Allerdings ist Charlie Sheen auch hochgradig spielsüchtig. Teilweise verzockte er nach Aussagen seiner Ex-Frau 200.000 Dollar – pro Woche. Genau das soll mitunter ein Trennungsgrund seiner Ex Frau gewesen sein, weswegen sie die Scheidung eingereicht hat.

Gerüchten zufolge soll er selbst auf dem Weg ins Krankenhaus, als seine Tochter geboren wurde, noch eine wette platziert haben.

+18 Glücksspiel kann süchtig machen.
Anzeige

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später