
Frankfurt (StA) Mit 5:1 gewannen die Löwen Frankfurt das letzte Testspiel vor dem Beginn der Oberligasaison gegen die Duisburger Füchse. Allerdings ist das Ergebnis deutlicher, als das Spiel war. Herausragend agierte heute das Frankfurter Eigengewächs Tim Ansik mit einer +4 Statistik und der Krönung durch sein Tor zum zwischenzeitlichen 4:1.
In den ersten fünf Minuten merkte man beiden Teams an, dass sie noch am Anfang der Saison stehen, denn es wollte noch kein richtiges Spielgeschehen aufkommen. Nach sieben Minuten kamen die Löwen besser ins Spiel und so dauert es auch nicht lange, ehe Klein das erste Mal hinter sich greifen musste. Gare passte hinter dem Tor zurück in den Slot, wo Schmid aus kurzer Distanz den Puck über die Linie drückte. Die Frankfurter dominierten nun die Partie, doch anstatt aus der Überlegenheit die Führung zu erhöhen vergaben sie auch die besten Chancen kläglich. Duisburg kam kaum hinten raus und konnte sich bei Klein bedanken, dass sie nicht höher zurücklagen.
Das zweite Drittel war schwere Kost für die Zuschauer. Kaum Gelegenheiten auf beiden Seiten, dafür aber viele Fehlpässe oder Unzulänglichkeiten. Beispielhaft war dafür der Schussversuch von Kreuzmann nach gut 28 Minuten, als sein Schläger zerbrach und unter der Hallendecke landete. In den letzten fünf Minuten fiel dann noch für jede Mannschaft ein Tor. Liesegang erhöhte auf 2:0 für die Löwen, doch Hofland verkürzte drei Minuten vor dem Ende des 2. Drittels. Die Frankfurter hatte im Anschluss noch Glück, dass es nicht 2:2 stand, denn zuerst rettete die Latte und anschließend fischte Linda einen Schlagschuss von Schmölz aus dem Winkel.
Gegen Ende des 3. Drittels mussten die Duisburger ihrem heutigen kleinen Kader Tribut zollen. Innerhalb von 35 Sekunden machten die Löwen in der 47. Minute durch Schaub und Ansik alles klar. Den Schlusspunkt setzte Stanley zum 5:1 für die Frankfurter.
Beide Mannschaften haben noch viel Luft nach oben und müssen sich in der beginnenden Saison noch um einiges steigern. Gerade die Frankfurter, die als Topfavorit in die die Oberliga starten, waren in einigen Situationen viel zu nachlässig. Tim Kehler hat noch viel Arbeit vor sich. Vor allem das Powerplay ist, wie eigentlich schon immer am Main, nicht unbedingt ein Vorteil. Die Duisburger werden vermutlich wieder eine Wundertüte sein, da sie sehr stark von den Förderlizenzspielern der drei DEL-Vereine Iserlohn, Köln und Krefeld abhängig sind.
Die Saison startet für die Frankfurter in Herne am Freitag und am Sonntag steht das erste Heimspiel gegen Hamm an. Duisburg hatte bereits das erste Spiel am Freitag in Kassel mit 6:2 verloren und bestreitet am Freitag das erste Heimspiel gegen Ratingen.
Löwen Frankfurt – Duisburger Füchse 5:1 (1:0, 1:1, 3:0)
Tore: 1:0 (08:18) Schmid; Gare – 2:0 (34:27) Liesegang; Cespiva, Breitkreuz – 2:1 (38:02) Hofland; Pfohl, Wasden – 3:1 (47:00) Schaub; Wichert, Wittfoth – 4:1 (47:35) Ansik – 5:1 (52:46) Stanley; Liesegang
Strafen: Frankfurt 6 – Duisburg 8 + 10 + SD (Blankart)
Schiedsrichter: Hoppe; Rößler, Roth
Zuschauer: 109
Löwen Frankfurt: Linda (Johnson); Kreuzmann, Schoofs, Ansink, Neumann, Vas, Cespiva, Oprée; Martens, Schaub, Gare, Schmid, Gradl, Mayr, Wichert, Wittfoth, Mueller, Breitkreuz, Stanley, Bettahar, Liesegang
Duisburger Füchse: Klein (Bick); Turnwald, Püllen, Grygiel, Woidtke, Blankart; Hofland, Paul, Grözinger, Kahle, Niederberger, Wasden, Pfohl, Schmölz, Krämer, Schlipper


