Amberg. (PM ERSC) Am Freitagabend treffen um 19 Uhr in Waldkraiburg zwei Teams in der Eishockey-Bayernliga aufeinander, die momentan harte Zeiten mitmachen.
Während die Waldkraiburger Löwen mit einer Ergebniskrise zu kämpfen haben, versuchen die Amberger Wild Lions einer Verletzungsmisere zu trotzen und sich nach der zuletzt abgesagten Partie in Dingolfing so teuer wie möglich zu verkaufen.
Von einer möglichen Entwarnung im personellen Bereich ist man beim ERSC Amberg weit entfernt: „Stand gestern Abend haben wir vier Verteidiger und acht Angreifer“, erklärt Chris Spanger. Zumindest für den Freitag sieht der Sportliche Leiter auch schlechte Karten, Förderlizenzspieler von den Kooperationspartnern zu bekommen. Trotz allem will man „es dem Gegner so schwer wie möglich machen“, ergänzt Spanger.
Die Waldkraiburger Löwen um Trainer Jürgen Lederer – im Vorjahr als Aufsteiger auf Rang 4 der Hauptrunde gelandet – waren mit drei Siegen in die Punkterunde gestartet, danach aber in den weiteren Begegnungen sieglos geblieben. Die bekannten Topscorer wie Jakub Sramek (16 Punkte), Daniel Hora (15) und Nico Vogl (11) erfüllen auch in dieser Saison die Erwartungen, ebenso wie Neuzugang Andris Dzerins (11) vom Nord-Oberligisten Erfurt, doch fallen die Leistungen offensichtlich im Rest des Kaders (noch) zu stark ab. Im letzten Heimspiel konnte man beim 4:5 in der Overtime gegen Kempten zumindest einen Zähler erkämpfen.
Der ERSC will diese Begegnung unter allen Umständen durchführen, denn eine zweite Absage nacheinander hätte einen Punktverlust und keine Spielverlegung zur Folge.
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