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Linz. (PM) Nach dem Sieg am Freitag mussten sich die Black Wings am Sonntag wieder mit einer Niederlage abfinden. Die Linzer verloren in der...

Linz. (PM) Nach dem Sieg am Freitag mussten sich die Black Wings am Sonntag wieder mit einer Niederlage abfinden. Die Linzer verloren in der Bärenhöhle von Zagreb mit 1:3, obwohl Backup Lorenz Hirn eine starke Partie zeigte. In der Tabelle bleiben die Oberösterreicher damit im unteren Drittel.

Erstmals in dieser Saison schickte Trainer Rob Daum seine Nummer 2 ins Tor.Lorenz Hirn durfte in Zagreb seine Premiere für 2012/13 feiern, Alex Westlund nahm auf der Bank Platz. Weiterhin fehlte Danny Irmen und auch Martin Grabher-Meier musste verletzt w.o. geben. Daher waren die Black Wings gezwungen, ihr Line Up im Sturm neu zu überdenken.

Wie nicht anders zu erwarten starteten die Bären aus Zagreb mit viel Druck und versuchten gleich in den Anfangsminuten eine Vorentscheidung zu schaffen. Doch Lorenz Hirn war hellwach und auch seine Vorderleute wirkten für diese Aufgabe bereit. Mit Fortdauer des Abschnitts wurden die Linzer immer stärker und erspielten sich sogar deutliche Vorteile. Nach anfänglichen Chancen für die Hausherren schrammten auch die Stahlstädter einige Mal haarscharf an der Führung vorbei. Vor allem mit Schüssen aus der Mitteldistanz versuchten die Oberösterreicher, zum Erfolg zu kommen, was ihnen aber im ersten Drittel verwehrt blieb. Knapp zwei Minuten vor der Pause wurden dann die Bären wieder initiativer und Lorenz Hirn hatte einige Male richtig zu rudern, um seinen Kasten sauber zu halten. Das gelang dem Standardbackup der LIWEST Black Wings und es ging nach offensiv geführten 20 Minuten mit einem torlosen Remis in die erste Pause.

Auch in den ersten Minuten des Mitteldrittels stand Lorenz Hirn dank einer Unterzahl im Mittelpunkt, blieb aber sehr sicher und ließ keine Scheibe vorbei. Beinahe hätte Brett Engelhardt in der 26. Minute dann die Führung für den Titelverteidiger erzielt, sein harter Slapshop knallte aber an die Querlatte. Besser machten es da schon die Kroaten zwei Minuten später. In einem blitzschnellen Konter lief plötzlich ein Stürmer ganz alleine auf das Tor von Hirn zu und der Goalie der Linzer hatte keine Abwehrchance. Wieder einmal das 0:1, dem beinahe weitere Treffer gefolgt wären. Es war dem Torhüter der Stahlstädter zu verdanken, dass das Ergebnis weiterhin knapp blieb.

In einem Power Play Zagrebs mussten die Daum-Schützlinge dann aber doch den nächsten Rückschlag hinnehmen. Kurz vor Ablauf der Strafe gegen Marcel Wolf gingen die Hausherren mit 2:0 in Führung. Die Antwort der Stahlstädter folgte jedoch prompt: 24 Sekunden später knallte Brian Lebler mit voller Entschlossenheit die Scheibe ins Netz und ließ den Meister wieder hoffen. Doch offensiv brachte die Mannschaft von Rob Daum zu wenig Druck aufs Tor, während auf der anderen Seite Lorenz Hirn einige Male große Taten zeigen musste, um das 1:2 zu halten und in die zweite Pause zu retten.

Noch waren die Oberösterreicher im Spiel, brauchten aber deutlich mehr Intensität und Einsatz, um dieses Match noch herumreißen zu können. Vor allem im Power Play wirkten die Black Wings ungenau und phasenweise überhastet, kamen kaum zu einem guten Aufbau und so hatten die Linzer ihre besten Szenen auch bei gleicher Stärke. In der 45. Minute lenkte Philipp Lukas einen Hedlund Schuss knapp am Tor vorbei, kurze Zeit später verpasste Mayr einen Hisey Querpass am langen Eck um Millimeter. Die Zeit, sie lief jetzt für die Kroaten, die bei Aktionen von Mayr und Mairitsch knapp 9 Minuten vor Schluss großes Glück hatten. Allerdings war auch Lorenz Hirn in zwei Aktionen der Hausherren in höchster Not zur Stelle und hielt sein Team im Rennen.

Die Linzer warfen nun alles nach vorne, drückten auf den Ausgleich, ohne dabei aber so richtig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor zu sorgen. In der 58. Minute tankte sich Daniel Oberkofler durch die Abwehr der Kroaten, scheiterte dann aber mit der Backhand am Torhüter der Gastgeber. 30 Sekunden später war wieder Oberkofler zur Stelle, als er nach einem Robert Lukas Schuss nachstocherte. Aber wieder fand die Scheibe nicht den Weg ins Netz. Der Ausgleich, er wäre jetzt schon verdient gewesen, er sollte aber nicht mehr gelingen. Stattdessen traf Zagreb noch zum 3:1 und fixierte den Sieg endgültig.

Trotz Niederlage können die lack Wings auf der Leistung dieses Wochenendes aufbauen. Offensiv deuten die Linzer bereits jene Kombinationen an, die sie in der letzten Saison zum Titel geführt haben, einzig im Abschluss tut man sich noch schwer. Defensiv gibt es noch Steigerungspotential, vor allem auch im Hinblick auf das nächste Heimspiel. Dieses bringt am kommenden Freitag mit den Vienna Capitals einen der ganz großen Titelfavoriten in dieser EBEL Saison an die Untere Donaulände.

KHL Medvescak Zagreb – Liwest Black Wings Linz 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)
Tore: 1:0 Buck (28.), 2:0 Fraser (31./PP), 2:1 B Lebler (32.), 3:1 Buck (59.).

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