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Linz. (PM BWL) Die Steinbach Black Wings 1992 müssen nach dem ICE Re-Start die dritte Niederlage im dritten Spiel einstecken. Die Linzer agieren zu... Linz: Keine Punkte gegen Bozen

Stefan Gaffal (Steinbach Black Wings 1992), Domenic Alberga (HCB Suedtirol Alperia) – © ICEHL, Black Wings Media/PR

Linz. (PM BWL) Die Steinbach Black Wings 1992 müssen nach dem ICE Re-Start die dritte Niederlage im dritten Spiel einstecken.

Die Linzer agieren zu fehleranfällig und schaffen es kaum nennenswerte Torchancen zu kreieren. Die Gäste aus Südtirol stellen bereits im ersten Drittel die Weichen auf Sieg und führen nach 12 Minuten mit 2:0. Auch den Mittelabschnitt entscheiden die „Füchse“ mit 1:0 für sich. Den Stahlstädtern gelingt am Ende des Spiels nur noch Ergebniskosmetik. Durch die 1:3-Niederlage bleiben die Linzer auf Platz zehn der ICE-Tabelle.

Südtiroler konsequenter

Head Coach Beaulieu nimmt für das Spiel gegen Bozen einige Umstellungen vor. So sind zum ersten Mal in dieser Saison die beiden Topscorer Lebler und Umicevic nicht in einer Linie vereint. Gracnar beginnt für Kickert im Tor, Verteidiger Nielsen erhält eine Matchpause. Die Linzer starten energisch in die Partie. Kristler kassiert bereits nach 56 Sekunden eine Zwei-Minuten-Strafe wegen Beinstellens. In Unterzahl kann Gracnar seinen Kasten sauber halten. Die erste Topchance für die Heimischen ergibt sich in der fünften Minute. Kozek kommt im linken Slot zum Abschluss und scheitert nur knapp.

Dann die bittere Pille für die Stahlstädter. Bernards Schuss aus dem tiefen Slot kann Gracnar nicht bändigen und die Scheibe rutscht über die Linie – 1:0 für Bozen. Die Black Wings setzen zum Gegenangriff an und vergeben durch Umicevic und Pelletier Topchancen. Effektiver sind die „Füchse“. Der hinter dem Tor postierte Catenacci bedient mit einem genauen Pass Halmo, der mit einem strammen One-Timer ins linke Kreuzeck auf 2:0 stellt. Der HCB hält den Druck hoch und verpasst durch Bardaro, Plastino und erneut Halmo das mögliche 3:0. Trotz verbesserter Leistung sehen sich die Linzer wieder mit einem Rückstand nach dem ersten Drittel konfrontiert.

Kaum Linzer Abschlüsse

Im zweiten Abschnitt sorgt Referee Siegel für eine Schrecksekunde. Der Unparteiische geht nach einem harten Brusttreffer zu Boden, kann aber nach kurzer Erholungspause die Leitung des Spiels fortsetzen. Auf dem Eis tun sich die Linzer weiterhin schwer, zwingende Torchancen zu erarbeiten. Während bei Lebler & Co meist die letzte Genauigkeit fehlt, zeigen sich die Südtiroler von der effizienten Seite. In der 30. Minute zieht Catenacci vom rechten Slot ab. Nach einem Gestocher landet die Scheibe wieder vor dem Schläger Catenaccis, der vom kurzen Eck problemlos zum 3:0 einschiebt.
Ab der 35. Minute gelingt es den Heimischen etwas Druck aufzubauen. Im Powerplay beißen sich Dorion und Beaudoin an HCB-Keeper Irving die Zähne aus. Auch Tikkinen versucht sein Glück, bleibt aber ohne Torerfolg. In Summe ist es eine bemühte Leistung, aber dennoch viel zu wenig. Mit einem mageren Torschussverhältnis von 6:30 verabschieden sich die Linzer in die letzte Drittelpause des Spiels.

HCB bleibt ungefährdet

Die Oberösterreicher starten mit einem Überzahlspiel in den Schlussabschnitt. Bozens Fournier nimmt 34 Sekunden nach Wiederbeginn wegen übertriebener Härte in der Kühlbox Platz. Hytönen legt die Scheibe ideal für Kozek ab, dessen Versuch streicht hauchdünn am Tor vorbei. Kurz darauf sucht Pelletier mit einem klugen Pass Gaffal, der am langen Eck lauernd den Puck verpasst. In der 45. Minute haben die Stahlstädter Glück, als Miceli aus kurzer Distanz das leere Tor nicht trifft.
Danach flacht die Partie etwas ab. Die Südtiroler stehen in der Defensive kompakt, spielen aber den ein oder anderen Angriff nicht konsequent fertig. 160 Sekunden vor dem Ende gelingt den Black Wings doch noch der Ehrentreffer. Stefan Gaffal sorgt mit seinem zweiten Saisontor für den 1:3-Endstand. Im gesamten Spiel geben die „Füchse“ 25 Torschüsse mehr als die Linzer ab. Durch die vierte Niederlage in Serie bleibt die Mannschaft von Pierre Beaulieu vorerst auf Platz zehn der ICE-Tabelle.

Ergebnis
Steinbach Black Wings 1992 – HCB Südtirol 1:3 (0:2, 0:1, 1:0)
Torschützen:
0:1 Bernard (8.), 0:2 Halmo (12.), 0:3 Catenacci (31.),1:3 Gaffal (58.);
Strafminuten: 14 bzw 10
Referees: Siegel, Smetana, Gatol, Riecken;
Linz AG Eisarena


Lockerer Auswärtssieg für Bozen – Linz mit 3:1 besiegt

Bozen. (PM HCB) Erstes Auswärtsmatch für den HCB Südtirol Alperia nach der Zwangspause und dies gleich in der Höhle des Löwen des ewigen Traditionsgegners aus Linz, den Steinbach Black Wings 1992.

Allerdings war bei Linz vom Glanz vergangener Tage wenig zu sehen, auch weil Coach Greg Ireland seine Mannen wieder perfekt auf den Gegner eingestellt hat. So genügte ein starkes Startdrittel, wo die Weichen durch Tore von Bernard und Halmo auf Sieg gestellt wurden, Catenacci langte im mittleren Abschnitt noch einmal zu.

Das Match. Alles wie gehabt bei der Bozner Mannschaftsaufstellung, out der Langzeitverletzte Ivan Tauferer und Simon Pitschieler (Turnover). Souveränes Stardrittel der Weißroten, die den Gegner nach Strich und Faden dominierten. Das Schussverhältnis von 18:4 nach 20 Minuten spricht Bände. Daher entspricht die Doppelführung der Foxes mit zwei schön herausgespielten Toren ganz dem Geschehen auf dem Spielfeld: zuerst lenkte Kapitän Bernard einen Distanzschuss von Roberston im Slot unhaltbar für Gracnar ab, dann sah Bardaro den freistehenden Halmo, dieser übernahm Volley und erzielte sein bereits zweites Tor im zweiten Spiel. Die Foxes verabsäumten es in Folge, das Ergebnis weiter hochzuschrauben, denn sie vergaben mehrere gute Tormöglichkeiten durch Bardaro, Miceli, abermals Bardaro und Halmo. Irving wurde eigentlich nur einmal von Kozek ernsthaft geprüft.

Wenig los im mittleren Abschnitt, in welchem es immer wieder Strafen auf beiden Seiten hagelte, die aber keine Entscheidung brachten. Linz hatte gerade einmal zwei Möglichkeiten, beide Male mit Lebler, er konnte die Scheibe nicht im Kasten von Irving unterbringen. Nach zehn Minuten fiel dann doch ein Tor, abermals für die Gäste: nach einem Pass zur Mitte von Halmo blieb die Scheibe vor Gracnar liegen, Catenacci reagierte am schnellsten und staubte ab. In der letzten Minute hatten die Weißroten die Riesenmöglichkeit auf den vierten Treffer: Bozen startete einen 3:1 Konter, Giliati versuchte den Abschluss selbst, Gracnar versperrte ihm das Tor.

Auch der letzte Abschnitt war arm an Höhepunkten: Bozen verschleppte gekonnt das Spei, Linz hatte dem nichts entgegenzusetzten. Zu Beginn schnürten die Hausherren die Weißroten bei einem Powerplay ein, die einzige Chance hatte Pelletier allein vor Irving, der wieder einmal eine makellose Leistung bot. Nach fünf Minuten hätte Miceli für die Gäste erhöhen können, es gelang ihm jedoch nicht, die Scheibe über den Beinschoner von Gracnar zu lupfen. Einziger Vermouthstropfen für Bozen: drei Minuten vor Spielende vermasselte Gaffal dem Bozner Goalie ein weiteres Shutout: Dorion erreichte Gaffal mit einem Querpass und dieser netzte mit einem Onetimer unhaltbar ein.

Bernard & Co. haben nun einige Tage Zeit, die Batterien etwas aufzuladen, denn das nächste Match findet erst wieder am Donnerstag, 26. November, in der Eiswelle statt. Gegner ist abermals Linz, das Match beginnt um 19,45 Uhr.

Steinbach Black Wings 1992 – HCB Südtirol Alperia 1:3 (0:2 – 0:1 – 1:0)
Die Tore:
07:14 Anton Bernard (0:1) – 11:33 Mike Halmo (0:2) – 30:23 Dan Catenacci (0:3) – 57:20 Stefan Gaffal (1:3)
Schiedsrichter: Siegel/Smetana – Gatol/Rieken
Zuschauer: verschlossene Türen

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