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Liiga: HIFK kommt spät aber gewaltig: 2:1 gegen TPS Turku

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HIFK Fans bejubeln den Ausgleichstreffer - © by Eh.-Mag. (DR)
HIFK Fans bejubeln den Ausgleichstreffer - © by Eh.-Mag. (DR)
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HIFK Fans bejubeln den Ausgleichstreffer - © by Eh.-Mag. (DR)
HIFK Fans bejubeln den Ausgleichstreffer – © by Eh.-Mag. (DR)

Helsinki. (MR) Zum Abschluss unserer Finnland-Tour noch einmal ein Liiga-Spiel: Helsinkis IFK gegen TPS Turku. Vor ausverkaufter Halle konnte der Traditionsclub drei Punkte einfahren.

Dabei sah es zunächst gar nicht so gut aus, eher waren die Gastgeber gegen den Tabellennachbarn im unteren Tabellendrittel nur bemüht. Den ersten Treffer erzielte Turku im Startabschnitt. Dabei hatte der Gast von der Westküste die unübersichtliche Situation vor dem Tor ausnutzen können (Lauri Pajuniemi, 16.). Das war ein Treffer fast mit Ansage. Der Hauptstadtclub hatte auch seine Chancen, aber es nutzte eben wenig, wenn man zwar fast eine komplette Überzahl die Scheibe in den eigenen Reihen und im Angriffsdrittel halten kann, aber fünf Gegner und das Torgestänge etwas gegen einen Einschlag haben.

Es wird rustikaler

Vor allem im mittleren Drittel wurde das Spiel härter und nickeliger. Immer wieder kam es zu Rangeleien, besonders im und um den Torraum – Strafen wurden nur einmal ausgesprochen. Hier war aber trotzdem fast durchgehend tolle Stimmung, was sicher auch an der Anzahl der Zuschauer lag: die Helsingin Jäähalli war mit 8200 Zuschauern restlos ausverkauft. Interessant aber auch die Tatsache, dass die Strafen mit klassischer Musik begleitet wurden, und auch in den Pausen spielten die Symphoniker… Also Beethoven statt ACDC. Nach der Brechstange zum Ende des zweiten Drittels konnten die HIFK-Fans dann ein fein herausgespieltes Tor bewundern: Otto Paajanen umspielte den Goalie und schob hinter diesem ein – Ausgleich in der 42. Minute! Auch wenn die Gastgeber zwischendurch wieder um ein Gegentor bettelten, durch dumme Strafzeiten (delay, toom) brachte sich Turku allerdings gleich zwei Male nacheinander in Bedrängnis. Bei der zweiten Strafe dauerte es dann ganze 20 Sekunden: Jesse Saarinen tankte sich schnell über links ins Drittel, legte aus spitzem Winkel quer genau in die Kelle vom mitgelaufenen Sebastian Dyk – keine Chance für Gästegoalie Rasmus Tirronen, der bereits unten war. Dyk legte noch eine filmreife Flugeinlage über die Kelle des Goalies hin. Der Rest war Verteidigung pur, am Ende gar in Quasi-Unterzahl beim Empty Net. Ein Treffer sollte aber nicht mehr fallen.

Fotostrecke zum Spiel

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