Eishockey-Magazin

Eishockey News, Videos, Fotos, Stories – – – alles kostenlos

Dorfen. (PM ESC) Licht und Schatten bei den Eispiraten am Wochenende, nach einer unnötigen Niederlage in Amberg (3:5), folgte ein Kampfsieg mit Verlängerung und... Licht und Schatten am Wochenende beim ESC Dorfen

Zukovas (K) – Schröpfer (D) – Sander (K) – Bullnheimer (K) – © Torsten Fengler

Dorfen. (PM ESC) Licht und Schatten bei den Eispiraten am Wochenende, nach einer unnötigen Niederlage in Amberg (3:5), folgte ein Kampfsieg mit Verlängerung und Penalty-duell daheim gegen Königsbrunn (4:3 n.P.)

Zwei Drittel hindurch führte der ESC beim ERSC Amberg die Partie an, um nach einer 3:1-Führung im Schlussdrittel, nicht zuletzt auch durch unnötige Strafzeiten, das Heft mit vier Gegentreffer und 3:5 (1:0,2:1,0:4) aus der Hand zu geben.

In der Anfangsphase bekam ESC-Goalie Luca Endres sogleich wie erwartet, mehr zu tun als sein Gegenüber Carsten Metz, weil sich die wilden Löwen sehr angriffslustig zeigten. Die Wild Lions erspielten sich zwar optisch ein leichtes Übergewicht, doch machten die Isenstädter vor ihrem gut disponierten Goalie geschickt die Räume eng. Die Eispiraten agierten mit gutem Forechecking aus der Tiefe und kamen durch Tomas Vrba auf Zuspiel von Maximilian Steiner zum 1:0 (14.). Diesen Vorsprung brachten die Oberbayern in die erste Drittelpause. Als die Oberpfälzer zum nächsten Drittelauftakt ihre erste Zweiminutenstrafe (B. Frank) kassierten, fasste sich David Hrazdira kurz hinter der Blauen im Powerplay ein Herz und überwand Goalie Metz zum 2:0 (22.). Die enge Partie fand auch im zweiten Drittel ihre Fortsetzung mit wechselnden Vorzeilen. Allerdings erspielten die Eispiraten sich die besseren Torchancen. Zwar konterten die Gastgeber die schnelle 2:0 Führung des ESC durch Brett Menar (22.Arlt, Schmitt), doch nutzten die Eispiraten ein weiteres Überzahlspiel in der 34. Minute zum 3:1, das Sodja mit einem sehenswerten Sololauf erzielte. Doch auch den wilden Löwen boten sich mehrere gute Gelegenheiten, bei denen sich vor allen ESC-Goalie Endres ein fürs andere mal glänzend auszeichnete.

Wieder konnten die Eispiraten den Zwei-Tore- Vorsprung mit in das Schlussdrittel nehmen. Im offenen Schlagabtausch verstärkten die Gastgeber den Druck und erzielten im Powerplay den 2:3-Anschlusstreffer (45.). Schließlich erzielte der Topscorer der Lions Murphy den 3:3-Gleichstand auf Zuspiel von Shwan Cambell (50.). Der Kräfteverschleiß der Eispiraten offenbarte sich und die Gastgeber drehen binnen zwei Minuten die Partie mit Treffern in der 54.Minute (Strobel 5-4) und der 56.Minute (Köbele) endgültig mit 5:3 zu ihren Gunsten.

Tore/Passgeber:
0:1(14) Vrba (Steiner), 0:2 822.5-4) Hrazdira (Fischer), 1:2 (24.) Mennar (Arlt,Schmitt ), 1:3 (32.5-4) Sodja ,2:3 (44.5-4) Köberle (Krieger, Roth), 3:3 (50.) Murphy (Cambell), 4:3 (54.) Strobel (Pronath), 5:3 (57.) Köberle (Pronath)
Strafminuten: ERSCA 6 / ESCD 8

Lönning (vorne, ESC Dorfen) – © Torsten Fengler)

Verlängerung und Penaltyschiessen mussten am Sonntag herhalten, ehe die Eispiraten des ESC Dorfen mit einem hochverdienten 4:3-Sieg (1:0, 0:1, 2:2, 1:0 n.P.) gegen den EHC Königsbrunn zwei Punkte einheimsen konnten. Gekämpft und Torchancen kreiert wie aus dem Lehrbuch, Spiel und Gegner, die meiste Zeit beherrscht – und dennoch hätte sich die junge Dorfener Truppe durch ein paar wenige Fehler fast um den Lohn gebracht.

Von Beginn weg dürften nicht nur die heimischen Fans unter den rund 160 Zuschauern ihren Augen nicht getraut haben. Nicht die am Freitag spielfreien Gäste, sondern die Heimmannschaft bestimmte Tempo und Marschrichtung trotz des vorangegangenen Spieles von Amberg bis in die Overtime. Es war schon fast ein wenig sträflich, wie Rosenkranz, Vrba, Schroepfer, Sodja und des Öfteren Hrazdira und Folger hochkarätige Tormöglichkeiten nicht ummünzen konnten.

Der 1:0-Vorsprung zur Pause, Verteidiger Florian Fischer hatte ein Überzahlspiel überlegt veredelt, war einfach viel zu wenig. Die ersten Minuten nach Wiederbeginn stand ESC-Schlussmann Luca Endres im Brennpunkt, aber seine Vorderleute übernahmen bald wieder das Kommando, aber Sodja, Dietrich, Rosenkranz und Vrba kamen an Zukovas nicht vorbei oder zielten knapp daneben. Das wurde bestraft und trotz Überzahl, als Hayden Trupp sich den Puck schnappte und ihn ins Kreuzeck zum 1:1 zimmerte.

Ein Konter brachte Königsbrunn in der 44.Minute in Front. Es folgten der prompte Ausgleichstreffer durch David Hrazdira Sekunden später und ein rund zehnminütiger ESC-Sturmlauf. Den Treffer machte aber der US-Amerikaner Trupp mit einem listig verwandelten Penalty knapp vier Minuten vor Schluss. Unbeschreibliche Szenen vor Zukovas folgten, bis Rosenkranz auf den letzten Drücker, eine Sekunde vor Ultimo, noch zu einem der Helden wurde. Die folgenden fünf Minuten Verlängerung mit drei gegen drei brachten trotz eines beiderseitigen Torchancenfestivals keine Entscheidung.

Die gelang Tomas Vrba mit dem ersten Penalty, Hrazdira zielte zu hoch und Urban Sodja traf nur das Gestänge. Dreimal gewann ESC-Goalie Endres das Duell, auch Trupp fand diesmal in ihm seinen Meister.

Statistik:
Tore/Vorlagen: 1:0 (12.) Fischer (Rosenkranz, Schroepfer / 5-4), 1:1 (28.) Trupp (4-5), 1:2 (44.) Barchmann (Bitomsky, Bullnheimer), 2:2 (45.) Hrazdira (Obermaier, Schroepfer), 2:3 (56.) Trupp (Penalty), 3:3 (60.) Rosen-kranz (Dietrich, Sodja / 6-5), 4:3 Vrba (Penalty)
Hauptschiedsrichter: Christoph Ober;
Strafminuten: ESC 2 / EHC 6
Zuschauer: 160

Eishockey-Magazin

No comments so far.

Be first to leave comment below.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Push Nachrichten
Nichts mehr verpassen! Wir versorgen Sie mit den wichtigsten Neuigkeiten
Erlauben
Später