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Iserlohn. (MK) Getreu dem Motto „Never change a winning Team“, wird Iserlohn Headcoach Brad Tapper am Donnerstag beim letzten Spiel des Jahres in München... Letzte Ausfahrt für die Iserlohn Roosters im Jahr 2021: EHC Red Bull München

Trainer Brad Tapper und seine Roosters – © Sportfoto-Sale (JB)

Iserlohn. (MK) Getreu dem Motto „Never change a winning Team“, wird Iserlohn Headcoach Brad Tapper am Donnerstag beim letzten Spiel des Jahres in München seinem erfolgreichen Kader vom letzten Auswärtssieg in Düsseldorf vertrauen.

Bereits am Mittwochmorgen um 10 Uhr wird der Iserlohner Tross sich in Richtung bayerische Landeshauptstadt auf den Weg machen. Verzichten müssen die Roosters in München weiterhin auf ihre Topstürmer Joe Whitney und Kris Foucault, die sich mit hartnäckigen Blessuren rumschlagen. Außerdem fehlt weiterhin Torwart Hannibal Weitzmann. Bei ihm wird es noch mindestens zwei weitere Wochen dauern, bis er wieder eingreifen kann. Das bedeutet gleichzeitig reichlich Einsatzzeiten für die etatmäßige Nummer eins im Iserlohner Tor, Andreas Jenike. Tapper sieht darin aber kein Problem. „Andy ist ein sehr professioneller Torhüter und in großartiger Form. Er kann die Belastung gut bewältigen. Wenn er oder das Team vor ihm mal nicht ihre Bestform abrufen, dann kann Finn Becker ins Tor kommen. Ich glaube an Finn und glaube daran, dass das Team für ihn kämpfen und Schüsse blocken wird“, so Brad Tapper.

Tapper betonte am Dienstagmittag, dass sich das erfolgreiche Team mit dem Sieg in Düsseldorf belohnt hat und es somit keine Änderungen im Kader geben wird. Das bedeutet gleichzeitig, dass Erik Buschmann und Eugen Alanov erneut zusehen müssen. „Sie müssen besser werden und ihr Level erreichen, um wieder im Line-up zu sein“, so Brad Tapper. Weiter erklärte er, dass er in den letzten Tagen mit seinen Spielern viel gesprochen habe.

„Der Schlüssel zum Erfolg gegen München ist für uns derselbe wie in Düsseldorf mit einem starken Defensivhockey. Wir dürfen ihnen wenig Zeit und Platz geben. Ohne Puck müssen wir sie attackieren. Wir fahren dort immer als Underdog hin und haben nichts zu verlieren“, erklärt Iserlohns Headcoach.

In München wird erstmals neben Jamie Bartman mit Johan Akerman (siehe Bericht zu ihm) ein weiterer Coach Brad Tapper assistieren. Der Schwede, der noch am Sonntag sein bisheriges Team, den HC Eppan coachte, wird sich für die Stürmer und das Powerplay mitverantwortlich zeichnen. Bartman kümmert sich um die Abwehr und das Unterzahlspiel. Brad Tapper betont, dass er sich über die Entlastung freut. Er möge seinen Job und fülle ihn rund um die Uhr mit viel Leidenschaft aus. Nun könne er sich wieder auf die allgemeineren Anweisungen fokussieren. Gleichzeitig lobt er seine beiden Assistenten. „Sie sind sehr früh hier, sehr professionell und arbeiten mit einer großartigen Einstellung. Das ist genau das, was diese Familie und dieser Trainerstab brauchen“, so der Kanadier. Gleichzeitig gab er auf Nachfrage an, dass die Entscheidung für einen weiteren Coach nicht seine gewesen sei. „Er ist sehr willkommen und ich bin sehr glücklich ihn nun zu haben“, so Brad Tapper über Johan Akerman.

Ihre erste gemeinsame Feuertaufe hat das neue Trainertrio Tapper, Bartman und Akerman am Donnerstag ab 19:30 Uhr.

Gegner Red Bull München konnte seit Anfang Dezember in der DEL nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ungewöhnlich für ein derart stark und ausgeglichen besetztes Team. Am Sonntag unterlagen die Schützlinge von Trainer Don Jackson im Topspiel bei den Adlern Mannheim klar mit 5:1. Am Dienstagabend traten die Bayern bei den Schwenninger Wild Wings an, während die Roosters spielfrei waren. Mit Tiffels, Ehliz und Mauer fehlten dem EHC bei der 3:2 Niederlage nach Penaltyschießen drei deutsche Top-Stürmer.

Iserlohn befindet sich als Tabellen-Dreizehnter mitten im Abstiegskampf, benötigt jeden Punkt und hat bis zum Beginn der Olympiapause am 28. Januar nun ein hartes Programm mit zwölf Partien innerhalb von dreißig Tagen vor sich. In dieser Phase wird sich zeigen, ob die Sauerländer einiges wieder geradebiegen können oder noch tiefer im Existenzkampf stehen werden.

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