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Ulm. (PM Devils) Die Zeichen stehen auf Abschied. Nach drei grandiosen Saisons im Devils-Dress wird Peter Brückner dem Verein den Rücken kehren. Zweifellos ein... Leider kein Wiedersehen zur neuen Saison: Die Devils müssen die Bayernliga ohne Peter Brückner stürmen

Peter Brückner -© by M. Will

Ulm. (PM Devils) Die Zeichen stehen auf Abschied. Nach drei grandiosen Saisons im Devils-Dress wird Peter Brückner dem Verein den Rücken kehren.

Zweifellos ein großer Verlust für die Devils – war der 27-Jährige gebürtige Kaufbeurer doch im Top-Team der ersten Devils-Reihe gesetzt und einer der Torgaranten im Team mit einer hervorragenden Punkteausbeute. In seinen 55 Spielen erzielte er herausragende 61 Tore; darunter auch ganz entscheidende Treffer, welche den Devils den sportlichen Aufstieg in die Bayernliga ermöglichten.

Dennoch ist die Entscheidung Brückners nachvollziehbar, da der noch recht frisch gebackene Familienvater lange Wege zurück zu legen hatte und einen sehr großen zeitlichen Aufwand betreiben musste, um für die Devils die Schlittschuhe zu schnüren.

Darüber sprachen wir mit Ihm direkt:

Q: Lieber Peter, nach 3 Jahren in der Devils-Family geht es leider nicht mehr gemeinsam in die neue Saison. Lässt Du uns teilhaben warum?
A: Der Hindernisgrund ist einfach zu erklären: es ist die weite Strecke. Mit Arbeit, Familie und jetzt einem Häuschen im Umbau ist das einfach nicht mehr zu schaffen.

Q: Wie hast Du und wie hat Deine Familie die von Corona geprägte Zeit überstanden? Hast Du Dich weiter fit gehalten oder war die Vater-Rolle Priorität Nummer eins?
A: Wir haben sie glücklicherweise ganz gut überstanden – unsere kleine Tochter hat die Tage auch nie langweilig werden lassen. Ganz ehrlich: die Zeit so ohne Eishockey, dafür viel mit der Familie, habe ich auch genossen.

Q: Zurückblickend: was waren die schönsten Momente, die Du mit Deiner aktiven Zeit bei den Devils verbindest?
A: Puh, das ist schwer, denn alle Spiele haben mir immer sehr viel Spaß gemacht. Die Mannschaft hat gepasst, die Fans sind toll. Ich glaube aber, das Spiel zu Hause gegen Kempten war mit das Schönste in meiner kompletten Laufbahn.

Q: Kannst Du uns einen Ausblick geben, wie es für Dich weitergeht? Ist aktives Eishockey weiter Teil Deines Lebens?
A: So lange es geht und ich es zeitlich irgendwie stemmen kann, werde ich auch weiter spielen. Ganz ohne Eishockey kann ich mir mein Leben noch nicht vorstellen.

Q: Du warst immer ein sehr Fan-naher, offener und sympathischer Typ, der sicher fehlen wird. Was willst Du den Anhängern und Vereins-Nahestehenden sagen?
A: Ich will einfach Danke sagen – es waren wunderbare drei Jahre, ich wurde herzlich aufgenommen und es hat mir einfach mega viel Spaß gemacht mit Euch.

Q: Was meinst Du, ist ein Wiedersehen bei den Devils ausgeschlossen?
A: Man sollte niemals nie sagen! (grinst)

Auch Geschäftsführer Patrick Meißner bringt sein Bedauern, aber auch viele Worte der Anerkennung zum Ausdruck: „Wir sind Peter dankbar für die zurückliegenden drei Jahre. Neben seinen überzeugenden sportlichen Fähigkeiten verlieren wir einen echten Typen, der in jedem Spiel 100% abrief und eine unglaubliche Stütze für die Mannschaft auf dem Weg in die Bayernliga war. Zwischenmenschlich ist der Schritt absolut nachvollziehbar, auch wenn er uns schmerzt.“

Es Peter gleich tun wird auch Lukas Brückner. Der 28-Jährige große Bruder Peters stieß sehr spät zu den Devils und absolvierte 6 Spiele mit der Mannschaft. Herzlichen Dank auch an Ihn für seinen Einsatz im Devils-Trikot.

Wir wünschen Beiden sportlich wie privat nur das Beste – und Sie bleiben Teil der #Devilsfamily.

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