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Landsberg. (PM Riverkings) Für die Riverkings hat in der Weihnachtszeit die entscheiden Phase der Vorrunde begonnen. Nach wie vor geht es um die direkte... Landsberg: Heimsieg gegen Schweinfurt – Auswärtssieg gegen Waldkraiburg – Tom Fischer fällt verletzt aus

Landsberg Riverkings

Landsberg. (PM Riverkings) Für die Riverkings hat in der Weihnachtszeit die entscheiden Phase der Vorrunde begonnen. Nach wie vor geht es um die direkte Qualifikation für die Verzahnungsrunde mit der Oberliga. Am vergangenem Wochenende war zunächst das Tabellenschlusslicht, die Schweinfurt Mighty Dogs zu Gast im heimischen Eisstadion.

Nach hartem Kampf konnte sich hier der HCL mit 5:4 durchsetzen und sich so drei wichtige Punkte im Kampf um Platz sechs sichern. Nach der Galavorstellung beim Heimsieg gegen Miesbach galt es jetzt mit drei Punkten nachzulegen. Dieser Plan wurde allerdings gleich zu Beginn durch zwei Strafen des etwas kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Merath durchkreuzt. Konnte man die erste Unterzahlsituation nach einer Strafe gegen Robin Maag noch überstehen, so war die Folge einer Strafzeit gegen Dennis Sturm das 0:1 für Schweinfurt durch Jeffrey Murray. Es dauerte bis 14. Minute bis die zunächst sichtlich beeindruckten Riverkings ihrerseits eine Überzahlsituation zum Ausgleich nutzen konnte. Torschütze war hier Petr Machacek. Der tschechische Neuzugang stand neben dem Tor goldrichtig um im Stile eines Torjägers einen Abpraller des starken Schweinfurter Torhüters Kevin Kessler zu verwerten. Als zwei Minuten später der erneut überzeugende Michael Fischer das 2:1 erzielte schien sich das Spiel positiv zu Gunsten Landsbergs zu drehen.

Allerdings erzielte kurz nach Beginn des zweiten Drittels Schweinfurt durch einen cleveren Konter den Ausgleich. Die Schwächephase der Gastgeber im Anschluss konnten die Gäste nicht nutzen und so erzielte in der 27. Minute Marek Charvat die abermalige Führung für den HCL. Dennis Sturm traf nach einem schönen Alleingang den Pfosten und der mitgelaufenen Verteidiger musste den Puck nur noch über die Linie drücken. Im Anschluss übernahm wieder der Schiedsrichter das Kommando. Zwei abermals umstrittene Strafen bescherten Landsberg eine doppelte Unterzahlsituation und so konnte Schweinfurt durch Cypas wieder ausgleichen.

Kurz nach Beginn des letzten Drittels bediente Petr Machacek Markus Jänichen und dieser erzielte das 4:3 für die Gastgeber. In der 50. Minute traf zunächst Schweinfurt zum 4:4 bevor nur 30 Sekunden später die 1055 Zuschauer (davon 150 Schweinfurter Fans) den Siegtreffer durch Michael Fischer bejubeln konnten.

Schlechte Nachrichten gibt es hingegen von Thomas Fischer zu berichten. Er verletzte sich bei einem Sturz am Knöchel und wird wohl länger ausfallen.

Am Sonntag traten die Riverkings zum zweiten Spiel des Wochenendes beim EHC Waldkraiburg an. Mit dabei über 100 Fans, die teilweise mit einem Benefizfanbus des Vereins zu Gunsten der Landsberger Tafel angereist waren. Sie alle dürften ihr Kommen nicht bereut haben. Die Riverkings besiegten den Tabellenzweiten souverän mit 1:5. Der HCL zeigte von Beginn an eine kämpferisch starke und konzentrierte Mannschaftsleistung und lies sich auch durch zwei Strafen gleich zu Beginn der Partie nicht aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil: Während man die Unterzahlsituationen schadlos überstand, nutzte Markus Kerber in der 10. Minute die erste Powerplay Situation und stellte zum 0:1. In der 16. Minute konnte Michael Trox für die Gastgeber ausgleichen, nicht mal eine Minute später war es abermals Markus Kerber sein Team wieder in Führung brachte. In der Vergangenheit war oftmals das mittlere Drittel, das eher schwächere Drittel der Riverkings. Nicht so dieses Mal: Die Riverkings spielten weiter stark auf und konnten im zweiten Drittel die Führung auf 1:4 ausbauen. Der mit insgesamt vier Scorerpunkten glänzende Adriano Carciola traf in der 30. Minute zum 1:3 und Marek Charvat vollendete einen Konter zum 1:4. Eine besondere Einlage lieferte in der 32. Minute Robin Maag. Nachdem Waldkraiburgs Tomas Rousek sehr unsanft mit Landsbergs Goalie Michael Güßbacher umsprang, besiegte Maag diesen im anschließenden Faustkampf mehr als souverän. Beide Spieler wurden dafür mit 2+2+10 Strafminuten bestraft.

Im letzten Drittel spielten die Riverkings das Spiel sicher nach Hause, einzig die etwas nachlässige Chancenverwertung verhinderte einen höheren Sieg des Teams von Coach Fabio Carciola. In der 53. Minute war es abermals sein Bruder Adriano der zum Endstand von 1:5 einnetzte.

Da der Konkurrent Peißenberg zwei Punkte in Schweinfurt liegen lies, schaut es jetzt für die Riverkings im Kampf um Platz 6 recht gut aus. Sollten sie beim letzten Heimspiel der Vorrunde am Sonntag 05.01.20 um 18 Uhr gegen Peißenberg mit weniger als 7 Toren unterschied gewinnen, sind sie sicher für die Verzahnungsrunde mit der Oberliga qualifiziert.

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