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Bonn. (PM MagentaSport) Der einsame Tabellenführer München fertigt auch Schlusslicht Bietigheim mit 6:1 ab – der 30. Sieg! Christopher Desousa gelingt dabei ein Hattrick.... „Läuft wie geschmiert“ – Münchens „Öl-Könige“ haben die Meisterschaft als fixes Ziel

8-Tyler Sheehy (NIT) kann diese Chance gegen Goalie 45-Tobias Ancicka nicht nutzen – © ISPFD

Bonn. (PM MagentaSport) Der einsame Tabellenführer München fertigt auch Schlusslicht Bietigheim mit 6:1 ab – der 30. Sieg!

Christopher Desousa gelingt dabei ein Hattrick. Es läuft wie geschmiert und so entstehen ganz neue Spitznamen in München. „Jonathon Blum bringt mich oft in die richtige Position. Wir nennen uns selbst die Öl-Könige, da es wie geschmiert läuft und haben eine gute Zeit auch in der Kabine“, erklärt Ölkönig Desousa, der auch die Münchner Ansprüche zur Meisterschaft betont: „Das ist auch das, was wir uns dieses Jahr erwarten. Alles andere wäre eine große Enttäuschung.“

Frankfurt mit einem Auswärtssieg und dickem Ausrufezeichen für die Playoffs! 6:1 besiegen die Löwen den Dritten ERC Ingolstadt. Gleich 3 Treffer binnen 52 Sekunde.

Die Eisbären holen wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg beim 2:0 in Nürnberg. Der Blick der Berliner geht aber nicht nach oben. „Für den Sportdirektor der Eisbären, Stephane Richer, gab es medial Kritik als „Fehleinkäufer der Liga“. Trotz schwieriger Lage gibt er die Hoffnung nicht auf. „Wir stehen, wo wir stehen, und wir müssen alles tun, um in der Tabelle wieder nach oben kommen. Ich glaube noch an die Top10“, so Richer.

Die Kölner Haie dürfen sich über einen 5:2 Sieg gegen Augsburg freuen, auch wenn es eigentlich 6:2 hätte heißen müssen. Das vermeintliche 1:0 der Haie wurde trotz Videocheck nicht gegeben. Eine Fehlentscheidung. Wie zuletzt häufiger in der DEL. „Das war ein Tor und es hätte ein Tor sein müssen. Ich finde, dass hin und wieder in solchen Situationen zu schnell abgepfiffen wird“, ärgerte sich der verletzte Kapitän Mo Müller in der Drittelpause.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des Spieltages übermittelt durch MagentaSport.

Am Montagabend ab 19:30 Uhr gibt es eine Premiere: Münchens Nationalspieler Yasin Ehliz ist Live im Studio zu Gast in der Eishockeyshow. Am Donnerstag geht es weiter mit dem EHC Red Bull München gegen die Schwenninger Wild Wings – live ab 19:15 Uhr bei MagentaSport. Am Freitag dann ab 19:00 Uhr live die Einzelspiele oder die Konferenz mit u.a. Adler Mannheim gegen die Kölner Haie und Ingolstadt gegen Düsseldorf – live bei MagentaSport.

EHC Red Bull München – Bietigheim Steelers 6:1
Bereits nach 10 Minuten führte der EHC mit 3:0. Zu schnell legte der Tabellenführer gegen das Tabellenschlusslicht aus Bietigheim los. Am Ende gibt es einen 6:1-Kantersieg für den EHC. Die Bayern haben damit 15 Punkte Vorsprung vor den Adler Mannheim. Die Steelers sind 16 Punkte hinter den Eisbären Berlin, der Abstieg rückt immer näher. München bleibt weiterhin nahezu unschlagbar, nur zwei Niederlagen aus den vergangenen zehn Spielen. Bei Bietigheim sieht die Statistik genau umgekehrt aus.
Christopher Desousa, Dreifach-Torschütze EHC: „Das waren sehr starke 60 Minuten. Wir geben nie auf. Ich habe nicht alles verstanden, aber ich habe Meisterschaft gehört. Das ist auch das, was wir uns dieses Jahr erwarten. Alles andere wäre eine große Enttäuschung. Unser Powerplay-Team war die ganze Saison fantastisch. Jonathon Blum bringt mich oft in die richtige Position. Wir nennen uns selbst die Öl-Könige, da es wie geschmiert läuft und haben eine gute Zeit auch in der Kabine. Deshalb läuft unser Powerplay auch so gut.“

Constantin Braun, Bietigheim: „Wir wollten das 0:0 lange halten. Das haben wir aber nicht geschafft. München nutzt dann die Fehler eiskalt aus. In der Situation, in der wir sind, erwarte ich, dass jeder alles reinhängt. Das hat nicht funktioniert. Wir müssen uns besser präsentieren.“
Der Link zum Clip: https://www.clipro.tv/player?publishJobID=SG9RWS9MY1dXUXBIdndTWWh4dnZUUT09

Fakten zum Spiel: Der EHC hat über die 60 Minuten insgesamt 60mal in Richtung Tor geschossen – immerhin 6 Schüsse fanden den Weg ins Ziel. Bietigheim blieb bei 38 Versuchen.

ERC Ingolstadt – Löwen Frankfurt 1:6
Die Löwen legen los wie die Feuerwehr und überrennen Ingolstadt im 1. Drittel mit 5:0. Die Treffer zum 2:0, 3:0 und 4:0 fallen in knapp 52 Sekunden. Von diesem Schock erholt sich Ingolstadt nicht mehr. Der ERC muss damit den 2. Platz an Mannheim abgeben und verliert erstmals seit vier Spielen wieder. Frankfurt meldet sich nach drei Niederlagen mit einem Ausrufezeichen zurück. David Elsner lieferte mit seinem Doppelpack ordentlich ab: „Für uns ist es sehr gut gelaufen. Das 1:0 war für uns der Startknopf. Wir haben vier Spiele gegen Ingolstadt gespielt, wir wollten auch eines gewinnen und das war jetzt eben der Fall.“

Leon Hüttl, Ingolstadt: „Wir haben ganz gut angefangen. Dann haben wir das 1. Gegentor bekommen und dann sind wir eingebrochen. Wir wissen, dass das im Eishockey sehr schnell geht. Ich würde nicht sagen, dass wir ein schlechtes Spiel gemacht haben. Das ist auch kein Grund, um in der Kabine auszurasten. Wir wollten das Spiel noch gewinnen. Hat halt nicht gereicht.“

Topdaten aus dem Spiel: Simon Sezemsky hatte mit 152,3 km/h den härtesten Schuss auf dem Eis!
Viel unterwegs: Daniel Pietta war mit 5566 Metern der fleißigste Eisläufer! Insgesamt spulte der ERC 68,5 Kilometer ab – die Löwen „nur“ 67,37 Kilometer.

Nürnberg Ice Tigers – Eisbären Berlin 0:2
Die Eisbären holen auswärts ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Keeper Tobias Ancicka mit seinem ersten Shutout der Saison. Nürnberg verpasst hingegen erneut den Anschluss an die Playoff-Plätze. Allerdings wird die Playoff-Hoffnung der Berliner nicht unbedingt größer – es muss eine Siegesserie her. Aber auch Nürnberg kriegt nicht die gewünschte Konstanz aufs Eis. Nach dem 0:1 aus Nürnberger Sicht kamen die Ice Tigers nicht mehr ins Spiel. So auch die Analyse von Tim Fleischer: „Das 1. Gegentor hat uns aus dem Spiel gebracht. Die beiden glücklichen Tore von Berlin haben das Momentum ganz schön auf deren Seite gezogen. Wir hatten es aber selbst in der Hand das Spiel zu gewinnen. Keine ist über das Spiel wirklich glücklich.“

Marcel Noebels, Eisbären Berlin: „Es war sicherlich nicht einfach, aber wir haben ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir mussten auch Gas geben. Ich glaube, besser konnte man ein Auswärtsspiel nicht spielen. Es wird nicht entspannter, da für uns jedes Spiel zählt. Wenn wir bis zum Ende der Saison so weiterspielen, können wir uns nochmal sprechen. Dann sage ich gerne, dass wir das öfters machen sollten, wie wir es in diesem Spiel gemacht haben. Das Spiel gegen Augsburg wird richtungsweisen sein, ob wir oben nochmal an der Top10 ankratzen. Wenn man realistisch ist, ist das Spiel am Freitag für uns eher nach unten als nach oben zu schauen. Wenn wir gewinnen, glaube ich, dass wir noch nach oben können.“

Stephane Richer, Sportdirektor Berlin, über die aktuelle Situation und einen Zeitungsartikel, in dem er als der „Fehleinkäufer der Liga“ bezeichnet wurde: „Egal, was in der Zeitung steht, wir sind für alles, was in dieser Saison passiert, verantwortlich. Es gibt Gründe, wieso wir da stehen, wo wir stehen. Das tut natürlich weh, aber nicht nur mir, sondern den ganzen Eisbären. Das ist kein Eisbären-Eishockey, was wir in dieser Saison spielen. Das tut mir auch leid für die Fans. Wir stehen, wo wir stehen, und wir müssen alles tun, um in der Tabelle wieder nach oben kommen. Ich glaube noch an die Top10. “

Fischtown Pinguins Bremerhaven – Straubing Tigers 3:4
Die Pinguins treten weiterhin auf der Stelle und verlieren ihr drittes Spiel in Folge. Die Tigers haben hingegen ihr kleines Formtief überwunden und machen weiterhin Druck auf die Top-3. Straubing gewinnt auch das 3. Spiel in dieser Saison gegen Bremerhaven. Der Anschlusstreffer von Alec Friesen knapp 5 Minuten vor dem Ende hat nicht gereicht, um Straubing nochmal unter Druck zu setzen. Straubings Torschütze Alex Brandt war die Anstrengung nach dem Spiel anzumerken: „Das war eines der härtesten Spiele, die wir in den letzten Wochen gehabt haben. Ich bin froh, dass wir so gut durch das Spiel gekommen sind. Wir haben jeden Zweikampf angenommen und wir hatten einen unfassbaren Torwart. Wir waren in den richtigen Zeitpunkten effektiv.“

Nino Kinder, Bremerhaven: „Wir haben gut gespielt und hatten viele Chancen. Die haben wir leider nicht genutzt. Wir waren zum Schluss nicht hungrig genug. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es wehtut, um das Tor zu machen. Das muss ja auch kein schönes Tor sein, das kann auch ein ekliges sein.“

Adler Mannheim – Düsseldorfer EG 2:3 OT
Die Adler empfangen mit einer breiten Brust und 4 Siegen im Rücken die Düsseldorfer EG. Mannheim hat sich in der Top3 festsetzen können. Düsseldorf schwankt zwischen den Playoff-Plätzen und den Pre-Playoff-Plätzen. Beide Teams schenken sich auf dem Eis nichts. Die DEG geht zweimal in Führung, doch Mannheim schlägt immer wieder zurück. In der Overtime ist es schlussendlich Stephen MacAulay, der mit seinem 2. Treffer der DEG den Sieg bringt. Der Siegtorschütze nach dem Spiel: „Das war nicht unser bestes Spiel, aber wir haben zusammengehalten und sind im Spiel geblieben. Wir sind froh, dass wir in Mannheim Punkte holen konnten. Wir sind für den Moment tabellarisch auf einem guten Platz.“

Comebacker Tylauer Gaudet, Adler Mannheim: „Wir haben gut gespielt. Wir müssen aber mehr Kapital aus unseren Chancen schlagen. Düsseldorf hat das besser gemacht und das hat uns das Spiel gekostet. Ich war zu Beginn etwas müde. Ich wollte nicht von Anfang an direkt Vollgas geben.“

Kölner Haie – Augsburger Panther 5:2
Lange Zeit sah es nach einem knappen Sieg für die Kölner aus. Doch kurz vor Schluss sorgen Nick Baptiste und Alex Roach mit einem Doppelschlag für klare Verhältnisse. Für die Panther extrem ärgerlich im Kampf gegen den Abstieg. Aus den vergangenen 10 Spielen konnte Augsburg nur 2 gewinnen. Die Haie melden sich nach 2 Niederlagen wieder zurück und peilen immer mehr die Playoffs an. Ärger gab es allerdings zu Beginn der Partie, als das vermeintliche 1:0 für Köln nicht gegeben wurde. Auch nach dem Check durch den VAR wurde der Treffer fälschlicherweise nicht gegeben. In der Drittelpause äußerte sich der verletzte Kapitän der Haie, Mo Müller, zu der Situation: „Das war ein Tor und es hätte ein Tor sein müssen. Ich finde, dass hin und wieder in solchen Situationen zu schnell abgepfiffen wird. Es passiert nichts, wenn eine Sekunde länger geschaut wird, was da los ist. Der Schiedsrichter stand nicht richtig. Er ist aber dafür verantwortlich in der richtigen Position zu stehen. Fehler passieren. Das ist aber trotzdem ärgerlich.“

Maxi Kammerer, Doppeltorschütze Köln: „Meine Reihe funktioniert extrem gut. Wir sind jedes Spiel brandgefährlich. Es macht schon extrem Spaß, wenn man mit solch guten Spielern zusammenspielt. Wir haben 60 Minuten gut gespielt. Auch nach dem Gegentor haben wir direkt weitergemacht.“

Dennis Endras, Augsburg: „Unsere Spieler sind immer ganz okay. Der letzte Punch fehlt uns immer wieder. Zwei Tore auswärts reicht eben nicht. Den Bock umstoßen, können wir so nicht. Wir haben in den vergangenen Spielen immer Punkte hergeschenkt. Das ist leider kein Wunschkonzert. Es wird nicht leichter. Es ist auch sehr frustrierend.“

Grizzlys Wolfsburg – Iserlohn Roosters 4:3 OT
Die Roosters freuen sich schon über die drei Punkte und den Auswärtssieg, machen aber die Rechnung ohne Dominik Bitter. Dieser bringt die Grizzlys in die Overtime, die von Jorden Murray veredelt wird. Der Blick der Wolfsburger richtet sich also weiterhin nach oben, während die Roosters ihre Playoff-Ambitionen beweisen müssen.
Doppeltorschütze Eugen Alanov, Iserlohn: „Der Punkt ist okay. Wenn wir aber zwei Minuten vor Schluss noch führen, ist das bitter. Es ist erstmal eine große Enttäuschung. Wir haben es gegen Bremerhaven gut gemacht und drei Punkte geholt. Hier führen wir kurz vor Schluss. Das ist inakzeptabel und das müssen wir besser machen.“

PENNY DEL komplett LIVE bei MagentaSport
Donnerstag, 12.01.2022
Ab 19:15 Uhr: EHC Red Bull München – Schwenninger Wild Wings
Freitag, 13.01.2022
Ab 19:00 Uhr: Adler Mannheim – Kölner Haie, Iserlohn Roosters – Nürnberg Ice Tigers, Eisbären Berlin – Augsburger Panther, ERC Ingolstadt – Düsseldorfer EG, Bietigheim Steelers – Grizzlys Wolfsburg, Straubing Tigers – Löwen Frankfurt





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