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Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin verlieren auch das 3. Heimspiel der Saison – diesmal 2:3 in der Overtime gegen den letztjährigen Finalgegner Wolfsburg,... Kuriose Berliner Heim-Pleite nach umstrittenem Wolfsburger Siegtor: “Nicht zu akzeptieren”

Darren Archibald (Grizzlys) und Marcel Noebels (Berlin) – © Jan-Philipp Burmann/City-Press

Bonn. (PM MagentaSport) Die Eisbären Berlin verlieren auch das 3. Heimspiel der Saison – diesmal 2:3 in der Overtime gegen den letztjährigen Finalgegner Wolfsburg, aktuell Zweiter.

„Es ist nicht zu akzeptieren und es ist sehr frustrierend“, schimpfte Yannic Veilleux. Für Gesprächsstoff sorgte der Siegtreffer von Trevor Mingoia: das Tor war deutlich verschoben, der Puck weder über der Linie noch im Tor, Treffer zählte aber. Veilleux hatte mehr Informationen vom Unparteiischen: „Der Schiedsrichter hat gesagt, dass es eine „scoring opportunity“ war, also obwohl das Tor schon weg war, als der Schuss kam.“ Dem Wolfsburger Torschützen Trevor Mingoia war die Regelkunde egal: „Ich finde, es war eine großartige Entscheidung.“ Schwenningens Ketchup-Effekt – erst nicht gewonnen, dann aber richtig hingelangt: Die Wild Wings fertigten Nürnberg mit 8:3 ab und feierten den 1. Saisonsieg. „Das ist ein unglaubliches Gefühl“, so ein erleichterter Boaz Bassen, „die letzten 5 Spiele waren hart für uns.“ Der EHC Red Bull München hat die Tabellenspitze nach einem 5:3 gegen starke Düsseldorfer verteidigt, die sich danach über zu viele Strafzeiten ärgerten. „Mannheim ist eben Mannheim“ war die nüchterne Erkenntnis von Bremerhaven nach dem 0:1 bei den effektiven Adlern.

Nachfolgend die wichtigsten Stimmen des 6. Spieltags am Freitag von MagentaSport. Am Sonntag beginnt der 7. Spieltag mit Köln in Iserlohn, Bremerhaven gegen München um 13.45 Uhr. Topspiel Bereits morgen geht es weiter mit dem 6. Spieltag und der Partie zwischen den Krefeld Pinguinen und den Iserlohn Roosters. Topspiel ist ab 16.15 Uhr die Partie des Zweiten Wolfsburg gegen den Dritten Mannheim. Alle 7 Spiele gibt´s live bei MagentaSport.

Eisbären Berlin – Grizzlys Wolfsburg 2:3 OT
Die Eisbären Berlin verlieren auch das 3. Heimspiel der Saison und stehen auf Rang 5. Kurios: Das entscheidende Tor in der Overtime viel, obwohl das Tor verschoben wurde und der Puck nicht ins Netz ging. Nach langem Videobeweis gaben die Schiedsrichter jedoch den Treffer.

Berlins Yannick Veilleux, erzielte das 2:2, versuchte aufzuklären: „Der Schiedsrichter hat gesagt, dass es eine „scoring opportunity“ war, also obwohl das Tor schon weg war, als der Schuss kam, zählt das Tor.“ Die Eisbären konnten auch das 3. Heimspiel in dieser Saison nicht gewinnen: „Ich weiß nicht, warum. Es ist nicht zu akzeptieren und es ist sehr frustrierend momentan. Wir wirken ein bisschen gehemmt zuhause und das müssen wir ändern.“

MagentaSport-Experte Rick Goldmann über die Entscheidung, dass das Tor zählt: „Anscheinend ist es gar nicht entscheidend, ob das Tor absichtlich verschoben wurde. Es ist einfach dieser „act of shooting“.“

Die Grizzlys Wolfsburg feierten den 5. Sieg in Folge und festigen Platz 2 hinter dem EHC Red Bull München. Wolfsburgs Matchwinner Trevor Mingoia zu seinem heiß diskutierten Treffer: „Ich habe gar kein Feedback bisher bekommen von den Schiedsrichtern, ob das ein Tor war oder nicht, aber ich finde es war eine großartige Entscheidung. Ich bin glücklich darüber… Wir haben viele neue Spieler im Team und ein neues Trainerteam. Wir kämpfen in jedem Spiel.“

Der Link zum kuriosen Sieg der Wolfsburger in Berlin:
www.youtube.com/watch?v=PVtt-B2RA2s

Adler Mannheim – Pinguins Bremerhaven 1:0
Die Adler Mannheim feiern den 4. Sieg in Folge und belegen Platz 4 in der Tabelle. Goalie Felix Brückmann über eine schwere Partie: „Mit dem Sieg und den 3 Punkten sind wir sehr zufrieden. Man kann zu so einem Sieg einfach nur sagen: Geschlossene Mannschaftsleistung. … Das wird eine sehr enge und sehr harte Saison. Wir spielen immer nur ein Spiel und wenn wir das gewinnen, dann kommt das nächste Spiel und das wollen wir dann auch gewinnen.“

Die Pinguins Bremerhaven waren nicht unzufrieden, finden sich auf Rang 10 wieder. Goalie Brandon Maxwell erklärte: „Beide Teams haben sehr hart gespielt. Mannheim ist eben Mannheim. Sie sind ein Top-Team, das gut gecoacht wird und sehr diszipliniert ist. Es ist immer schwer gegen sie… Die Jungs haben versucht zu treffen, aber der Puck ist einfach nicht reingegangen. Wir haben ein gutes Spiel gezeigt, aber die Strafen, die wir teilweise gezogen haben, waren unnötig. Sowas darf man Mannheim nicht schenken.“

EHC Red Bull München – Düsseldorfer EG 5:3
Der EHC Red Bull München zeigt eine Reaktion nach der Niederlage unter der Woche in Iserlohn und gewinnt das 2. Spitzenspiel des Tages gegen die DEG. Yannic Seidenberg war trotz Sieg nur bedingt zufrieden: „Jain. Sicherlich haben wir viel Druck vorne ausgeübt, aber wir haben uns auch unnötig in Schwierigkeiten gebracht und haben unnötige Gegentore kassiert. Aber das sind Dinge, aus denen wir lernen können und am Sonntag geht es weiter… Wir haben es ein bisschen zu leichtgenommen und haben Fehler gemacht, die wir uns eigentlich nicht leisten können und dann hat es geklingelt.“

Die DEG kassiert die 2. Niederlage hintereinander, rutscht erstmal aus den Top 5. Kyle Cumiskey haderte mit den Strafzeiten: „Wir haben eigentlich sehr gut gespielt, aber die Strafen haben uns wirklich wehgetan… Wir müssen unsere Geschwindigkeit benutzt, den Puck schnell nach vorne bringen, einfach spielen und so ein paar Tore machen.“

Kölner Haie – Bietigheim Steelers 3:4 SO
Der Siegeszug der Kölner Haie nach 3 Erfolgen in Folge wurde erstmal unterbrochen. Gegen den Aufsteiger aus Bietigheim reichte es trotz 2:0 Führung nicht für die 3 Punkte. Letztlich rettete man sich im letzten Drittel in die Overtime und verlor schließlich nach Penaltyschießen. Kölns Maximilian Kammerer war nach dem Spiel ehrlich: „Ich glaube, dass Bietigheim ein sehr gutes Spiel gemacht hat und wir haben dann auch nicht gut genug gespielt, dass wir heute mit 3 Punkten rausgehen. Im letzten Drittel haben wir dann wenigstens noch einen Schritt gemacht, dass wir noch mit einem Punkt hier rausgegangen sind. Im Endeffekt war es einfach nicht gut genug heute. Wenn man nicht seine maximale Leistung ins Spiel bringt, dann reicht das leider nicht.“

Die Bietigheim Steelers feiern nach 3 Niederlagen erstmals wieder einen Sieg. Alexander Preibisch lobte: „Das war das erste Mal, wo wir wirklich mal 60 Minuten durchgepowert haben und dagegengehalten haben und es damit auch heute verdient haben. Dass wir das 3:3 noch bekommen war unnötig, aber mit den 2 Punkten können wir sehr zufrieden sein.“

Schwenninger Wild Wings – Nürnberg Ice Tigers 8:3
MagentaSport-Experte Rick Goldmann lobte die Wild Wings noch vor dem Spiel, trotz der 5 Niederlagen zum Saisonbeginn: „Es ist nicht alles schlecht, es fehlen einfach die Tore. Wenn die Tore kommen würden, dann ist es das letztendlich. Viele andere Sachen sind gut. Man spricht immer von diesem „Ketchup-Effekt“ in der Offensive. Das bräuchten sie heute. Man muss sich nicht über alles beschweren, aber auf jeden Fall über die Torausbeute.“

Genau dieser „Ketchup-Effekt“ setzte im Spiel dann bei den Wild Wings ein, die ihren 1. Saisonsieg feiern durften. Boaz Bassen war nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Das ist ein unglaubliches Gefühl für uns. Die letzten 5 Spiele waren sehr hart für uns. Das 1. Drittel war hart für uns, aber wir haben gut gekämpft und weiter geht es.“ Ob das für ihn auch der berühmte „Ketchup-Effekt“ war: „Ich weiß es nicht, aber wir haben eine sehr gute Mannschaft hier. Wir sind sehr positiv und wir haben Bietigheim am Sonntag. Da freue ich mich sehr drauf.“
Die Niederlage war ein dickes Brett für die Nürnberg Ice Tigers. Julius Karrer fehlten nach dem Spiel die Worte: „Das ist ganz schwer zu erklären. Wir spielen eigentlich ein super 1. Drittel und kommen auch im 2. Drittel gut rein. Aber dann macht die Stimmung hier ihren Teil und dann fallen da auch ein paar Dinger rein… Dann brechen wir da hinten ganz schwach zusammen und lassen den Torwart alleine. So geht das nicht und so kann man nicht auftreten… Heute ging es viel zu schnell. Man hängt dem einen Tor noch nach und dann scheppert es schon wieder. Das ist einfach nicht gut genug, das ist schwach und daran müssen wir arbeiten. Das ist nicht vertretbar, wie wir uns hier schlagen.“

Am Donnerstag setzten sich die Krefeld Pinguine mit 4:3 gegen die Iserlohn Roosters. Das Ganze mit einem neuen Trainer, Igor Zakharkin, der zuvor als Co-Trainer geholt wurde. Die schnelle Entlassung hatte sich laut MagentaSport-Experten Rick Goldmann aber schon vor der Saison angedeutet: „Wenn so einer als Co-Trainer geholt wird und der Cheftrainer Donatelli wusste nicht Bescheid, dass das da einer mit Weltruhm kommt. Und der Background von Krefeld ist ja auch eher russisch angehaucht. Dann vermute ich mal einen Plan dahinter. Heißt: wenn es nicht klappt, dann wird der da rein gehen. Denn so einen mit Weltruhm holst du nicht, damit er dir die Scheiben zusammensammelt. Kurzfristig glaube ich auf jeden Fall, dass das voll funktioniert. Sprachlich ist die Frage, ob das langfristig funktionieren wird.“

Der 7. Spieltag in der PENNY DEL LIVE im Überblick:
Sonntag, 26.09.2021
Ab 13.45 Uhr: Fischtown Pinguins Bremerhaven – EHC Red Bull München, Iserlohn Roosters – Kölner Haie
Ab 16.15 Uhr: Krefeld Pinguine – Eisbären Berlin, Augsburger Panther – ERC Ingolstadt, Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim
Ab 18.45 Uhr: Nürnberg Ice Tigers – Straubing Tigers, Bietigheim Steelers – Schwenninger Wild Wings

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Nach den ersten Spielen befinden sich die Krefeld Pinguine schon wieder im "Krisenmodus". In welcher Tabellenregion beenden die Pinguine die Hauptrunde in der DEL?

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