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Krefeld. (EM) Die jüngere Geschichte der Krefeld Pinguine scheint eine Geschichte voller Missverständnisse zu sein. Noch immer ist die bis Ende Mär angestrebte neue... Krefelds DEL-Zukunft hängt nach wie vor an einem extrem dünnen Faden

Krefelds Fans – © by Sportfoto-Sale (JB)

Krefeld. (EM) Die jüngere Geschichte der Krefeld Pinguine scheint eine Geschichte voller Missverständnisse zu sein. Noch immer ist die bis Ende Mär angestrebte neue Gesellschafterstruktur bei den Seidenstädtern nicht in Sicht.

Nach dem monatelangen Hick-Hack um den Ausstieg der Energy Consulting (wir berichteten), kehrte durch die Übernahme der Anteile durch Dirk Wellen kurzzeitig Ruhe an der Westparkstraße ein. Ein nie genannter neuer Gesellschafter sollte die Anteile übernehmen und die Pinguine in eine neue wesentlich ruhigere und finanziell unabhängigere Zukunft leiten. In der vergangenen Woche soll dann „Mister X“ abgesprungen sein.

Nun sucht Geschäftsführer Matthias Roos händeringend nach einem Ausweg aus der völlig vertrackten Situation, die durch die Corona-Krise noch verschärfter ist als ohnehin schon. Ein Sanierungskonzept des Krefelder Geschäftsmanns Gerald Wagener wurde in der letzten Woche laut Rheinsicher Post abgeschmettert. Ein Meeting der aktuellen Hauptgesellschafter Dirk Wellen, Hermann Borgmann und Wolfgang Schulz mit Wilfried Fabel und Geschäftsführer Matthias Roos sollte am Mittwoch Lösungen erörtern, um bis zum 31. März eine neue Gesellschafterstruktur auf den Weg bringen zu können. Die Rettung des DEL-Standortes Krefeld ist aber weiter ungewiss.

Matthias Roos kommentierte das Treffen gegenüber der Rheinischen Post wie folgt: „Wir sind weiter im Austausch, eine Prognose, ob und wie es weitergeht, kann ich nicht abgeben. Das Coronavirus ist für alle ein großes Fragezeichen. Es ist schwer, Dinge zu planen. Nach wie vor wollen wir bis zum 31. März die neue Gesellschafterstruktur stehen haben. Alle Beteiligten haben den Wunsch, dass wir auch nächste Saison in der DEL spielen und eine Struktur finden, die für die Pinguine zukunftsfähig ist.“

Bislang unverändert ist, dass die DEL-Klubs bis zum 24. Mai ihre Lizenzunterlagen einreichen müssen. Ob und inwieweit diese gewisse „Unwägbarkeiten“ durch die Corona-Krise enthalten können und vermutlich werden, haben die Geschäftsführer in einem Telefonmeeting am Dienstag versucht zu erörtern. Alle Klubs bemühen sich um Planungssicherheit. Neben den aktuell nicht absehbaren Folgen durch „Corona“ ist eine Teilnahme der Pinguine am DEL-Spielbetrieb momentan ebenso unsicher.

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